"Bring deine Steuererklärung mit" Buffetts fünf Wirkungstreffer bei Donald Trump

Investmentlegende Warren Buffett greift den Präsidentschaftskandidaten Donald Trump frontal an - und stellt dessen Fähigkeit als Unternehmer in Frage.
1 / 5

Superreicher gegen Möchtegern-Milliardär: Trump soll endlich einmal deutlich machen, wie reich er eigentlich ist. 4,5 Milliarden Dollar werden oft genannt. Buffett bringt es auf ein Vermögen von über 65 Milliarden. Er schlug deshalb auf einer Wahlkampfveranstaltung der Demokratin Hillary Clinton vor, Trump zu treffen. "Jederzeit, an jedem Ort", wie "CNBC"  und "Bloomberg"  berichten. Und jeder soll seine Steuererklärung mitbringen. Dann sollten beide öffentliche Fragen dazu beantworten. Trump murrte, das ginge nicht, weil seine Steuererklärung gerade überprüft werde. Buffetts Replik: "Überraschung, meine auch." Und weiter: "Man hat nur Angst, wenn es etwas gibt, wovor man Angst haben muss."

Foto: REUTERS
2 / 5

Und Buffett macht weiter, stellt die Fähigkeiten Trumps als Geschäftsmann in Frage. Er nennt als Beispiel Trumps Geschäftsgebaren mit den Atlantic City Hotels, die 1995 an die Börse gingen. Buffett: "In den nächsten zehn Jahren verlor die Gesellschaft jedes Jahr Geld, jedes einzelne Jahr. Und Trump entnimmt 44 Millionen Dollar als Kompensation während dieser Zeit." Noch nicht genug?

Foto: Larry W. Smith/ dpa
3 / 5

"Hätte ein Affe 1995 Wurfpfeile auf eine Dart-Scheibe geworfen, dann hätte der Affe im Schnitt 150 Prozent gemacht. Aber die Menschen, die an Trump geglaubt haben, die seinen Sirenen-Gesängen gelauscht haben, endeten mit einem Verlust von 90 Cent je Dollar. Sie haben weniger als 10 Cent zurückbekommen."

Foto: SHANNON STAPLETON/ REUTERS
4 / 5

Stein des Anstoßes war die harsche Äußerung Trumps gegenüber der Familie des 2004 gefallenen Soldaten Humayun Khan. Später erklärte Trump, auch er habe sehr wohl etwas geopfert - indem er „tausenden und tausenden“ Menschen in den USA Arbeitsplätze gegeben habe. Buffett erklärt daraufhin, ihm und Trump ginge es sehr gut und „sie hätten nichts geopfert“. "Wie um Himmels Willen können sie den Eltern, die ihren Sohn verloren haben, etwas darüber erzählen, sie hätten sich geopfert, weil sie einen Haufen Gebäude errichtet haben?“ Und etwas später: "Haben Sie keinen Sinn für Anstand?"

Foto: CARLO ALLEGRI/ REUTERS
5 / 5

Vielleicht ist das noch nicht das Ende der Attacken auf Trump. Denn Buffett erklärte, er wolle Clinton weiter unterstützen. Buffett will am Wahltag, den 8. November, mindestens zehn Menschen in einem von ihm gefahrenen Bus zum Wahllokal bringen: Ein Buffett-Bus quasi. Und wenn Clinton tatsächlich gewinnt? „Dann werden Warren und ich auf den Straßen von Omaha tanzen", erklärte Clinton. "Wenn wir Glück haben, trägt er wieder sein Elvis-Kostüm.“

Foto: DAVE KAUP/ REUTERS