Volkswagen als Sponsor für den Volkssport Wie Volkswagen den DFB nach vorn bringt

So wurden noch nicht viele Marketing-Partnerschaften angekündigt: Wir haben ja beide Dreck am stecken ...
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Achtung, Realsatire. Den neuen Sponsoring-Vertrag mit Volkswagen begründet DFB-Präsident Reinhard Grindel (2.v.r.) so: "signifikante Steigerung der Einnahmen ..." Ja, klar. Aber außerdem: "... eint den DFB und VW die Notwendigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die richtigen Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten."

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Einen "cultural fit" nennen das die Marketing-Fachleute. Oder in den Worten von VW-Markenchef Herbert Diess: "Volkswagen und der Volkssport Nummer 1 - das ist eine gute Partnerschaft!" Oder auch: Abschaltvorrichtung und Abseitsfalle. Abgasmanipulation und Spielmanipulation. Staatsanwälte und Staatsanwälte.

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Das sagt Fußball-Lichtgestalt Franz Beckenbauer: "Wenn man merkt, dass jeder die Hand aufhält, dann macht mich das traurig. Der Fußball braucht eine generelle Reinigung." Und weiter: "Ich mache das natürlich ehrenamtlich." So wie damals, als er das Sommermärchen für Deutschland organisierte.

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Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad al-Thani freut sich besonders, dass zwei seiner besten Investments gemeinsam Früchte tragen. Er bietet bereits an, die DFB-Auswahl bei der Weltmeisterschaft 2022 in seinen Stadien auftreten zu lassen.

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Im Mannschaftssport arbeitet Volkswagen schon länger daran, die Sichtbarkeit der Konzernmarken so weit zu erhöhen, dass man keine anderen mehr sieht - und zugleich nur die besten der Besten zu verpflichten.

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Das Engagement geht auf den langjährigen Konzernchef Martin Winterkorn zurück. Der achtete auch auf den Beitrag des Unternehmens zur öffentlichen Gesundheit, denn "ein modernes Auto funktioniert geradezu wie eine Luftreinigungsmaschine". Die beste Voraussetzung für den Sport, von dem man schnelles Umschaltspiel lernen kann. Schon 2015 warnte Winterkorn seine Manager "vor dem trügerischen Gefühl der Sicherheit".

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Markenchef Diess sieht beim DFB "Mut, Innovationskraft und den unbedingten Willen zum Erfolg." VW wiederum habe sich "viel vorgenommen. Dazu gehört, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Die Partnerschaft mit dem DFB wird uns dabei unterstützen, dass unsere Themen die Menschen erreichen." Wie wäre es zum Beispiel, wenn die komplette Mannschaft privat nur noch mit dem VW E-Up fährt?

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Haha, Scherz. Echte Profis wissen, dass sie ihre Vorbildfunktion auch mit ordentlich PS aus dem VW-Konzern ausüben können. Mit diesen Autos sind sie wirklich unterwegs.

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