Votum Die beliebtesten Konzernchefs

Es gibt Bewertungsportale für Produkte, für Hotels, für Lehrer ... und für Konzernchefs. Zumindest US-Firmenlenker können jetzt im Netz ablesen, wie sie bei den Beschäftigten ankommen.
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Für Jeff Weiner gehört die Verbindung zur Belegschaft zum Kerngeschäft - er ist Chef des Karrierenetzwerks Linkedin (hier mit US-Präsident Barack Obama als Gast einer Linkedin-Versammlung). Auf der Plattform Glassdoor, wo Beschäftigte ihre Arbeitgeber bewerten und Erfahrungen austauschen, führt Weiner das Ranking der beliebtesten CEOs 2014 an - mit 100 Prozent Zufriedenheit.

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Satte 97 Prozent Zustimmung kann Alan Mulally auf sich vereinen. Immerhin hat er Ford ohne Insolvenzantrag oder direkte Staatshilfe durch die Krise geführt - wenn auch mit einem rabiaten Sparkurs, dem mehrere Werke und Zehntausende Jobs zum Opfer fielen. Zum 1. Juli übergibt er den Posten an Vorstandskollege Mark Fields.

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Nach einigen in Deutschland weniger bekannten Managern folgt auf Platz acht des Rankings Lloyd Blankfein - ja, richtig, der Chef der Investmentbank Goldman Sachs. Mag die für Außenstehende auch mal als "Vampirkrake" oder sonstige Verkörperung des Bösen erscheinen, die Goldmänner halten zu 94 Prozent zu ihrem Anführer, der auch schon vor der Krise an der Spitze der Bank stand.

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Die Finanzbehörden dürfen bei Glassdoor nicht mitstimmen. Sonst käme Howard Schultz von der Kaffeehauskette Starbucks, die immer wieder wegen Steuertricks ins Gerede kommt, wohl kaum auf einen Wert von 93 Prozent - und das mit der Rekordzahl von 2755 Bewertungen. Gleichauf liegen ...

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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der im Vorjahr das Ranking aber noch mit 99 Prozent Ja-Stimmen anführte, und Google-Boss Larry Page.

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Mit 92 Prozent Likes nicht weit dahinter, aber nur auf Rang 18 folgt Tim Cook von Apple. Daran, dass er nie so göttergleich verehrt wird wie sein verstorbener Vorgänger Steve Jobs, hat er sich wohl gewöhnt.

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Mit Online-Bewertungen kennt sich Amazon-Gründer Jeff Bezos aus. Für ihn fällt das Glassdoor-Votum nicht ganz so überwältigend aus. Mit 86 Prozent Zustimmung rutscht er gegenüber 2013 von Rang 16 auf den 33. Platz.

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Marissa Mayer hat Yahoo wieder Esprit verliehen, wenn auch mit Schritten, die nicht jedem Beschäftigten gefallen dürften, wie der Abschaffung des Home Office. 79 Prozent Unterstützung reichen für die Top 50 in Amerika. Als beliebteste Konzernchefin noch etwas vor Mayer liegt Sharen Turney von den Victoria's-Secret-Wäscheläden mit 85 Prozent.

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Eigentlich zählen für das Glassdoor-Ranking nur amerikanische Großkonzerne. Im Vorjahr war aber auch SAP-Chef Bill McDermott vertreten (damals noch zusammen mit dem im Mai ausgeschiedenen Co-Chef Jim Hagemann Snabe) - dank 99 Prozent Zustimmung sogar auf dem zweiten Platz. Inzwischen ist der Wert auf immer noch beachtliche 93 Prozent gesunken.

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Ansonsten fehlt den deutschen Konzernchefs neben der amerikanischen Basis auch die Zahl von mindestens 100 Bewertungen, um in das Glassdoor-Ranking aufgenommen zu werden. Nur zwei weitere Dax-Konzerne schaffen diese Schwelle. Adidas-Chef Herbert Hainer könnte seinen 83-Prozent-Wert gerade noch repräsentativ nennen, ...

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Anshu Jain und Jürgen Fitschen werden aller juristischer und finanzieller Probleme zum Trotz offenbar von 77 Prozent der Beschäftigten gewollt. Kollege Martin Blessing kann sich über seinen schlechten Wert von 35 Prozent damit trösten, dass nur 37 überwiegend schlecht gelaunte Commerzbanker ihre Meinung abgaben.

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Über Stefan Heidenreich von Beiersdorf und Peter Terium von RWE weiß Glassdoor überhaupt kein Urteil zu fällen. Glücklich können sich Nikolaus von Bomhard (Munich Re) und Norbert Steiner (K+S) schätzen, die nur positive Urteile bekamen - allerdings jeweils von einer einstelligen Zahl Angestellter. Das gleiche gilt für Axel Heitmann von Lanxess. Der wurde aber im Januar plötzlich geschasst, unter anderem wegen Ausbaus seiner Villa auf Firmenkosten.

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