Neue Modellpolitik nach Abgasskandal Mit diesen Autos will Volkswagen jetzt sauber werden

Volkswagen zieht aus dem Abgasskandal einschneidende Konsequenzen: Der Konzern investiert pro Jahr eine Milliarde Euro weniger und richtet die gesamte Modellpalette neu aus. Wir dokumentieren, was jetzt auf Autokäufer zukommt.
1 / 9

Neues Vorzeige-Luxusmodell: Der VW Phaeton wird elektrisch. Schließlich, so Volkswagen, verkörpert der Wagen "seit der ersten Generation die technologische Kompetenz und den Markenanspruch von Volkswagen". Vulgo: Batteriefahrzeuge werden bei dem Autohersteller deutlich an Bedeutung gewinnen.

Foto: Volkswagen
2 / 9

Und so will Volkswagen auch mehr Langstrecken-Elektroautos bauen: Die Wagen sollen auf eine Reichweite von 250 bis 500 Kilometer kommen - wie der schon auf der IAA vorgestellte Audi E-tron Quattro Concept (Foto).

Foto: Uli Deck/ dpa
3 / 9

Dazu konfiguriert Volkswagen den Modularen Querbaukasten neu. Er soll es auch ermöglichen, Plugin-Hybride mit größerer Reichweite herzustellen.

Foto: Volkswagen
4 / 9

Auch der Diesel hat eine Zukunft bei Volkswagen, aber er soll sauber werden. Nur noch die beste Abgastechnik soll zum Einsatz kommen...

Foto: REUTERS
5 / 9

... und die heißt laut VW-Markenchef Herbert Diess Adblue. Künftig sollen alle Selbstzünder mit Harnstoff betankt werden - damit Stickoxide besser herausgefiltert werden. Dies dürfte die Kosten der Dieselautos deutlich erhöhen - fraglich erscheint deshalb, ob Modelle wie der Polo künftig überhaupt noch mit Diesel erhältlich sein werden.

Foto: DPA
6 / 9

Bei den Benzinern will Volkswagen auch besser werden - und dazu die TSI-Technik optimieren. Schon heute ist ein Verbrauch von deutlich unter vier Litern auf 100 Kilometern möglich - zumindest auf dem Prüfstand. Vor allem aber stoßen Benziner weniger Schadstoffe wie Stickoxide aus.

Foto: VW
7 / 9

Ein kleines Comeback könnten Erdgasantriebe feiern - auch diese Antriebsart hat sich Diess auf die Fahnen geschrieben. Die Erdgasmotoren verursachen fast keine Schadstoffe und sind sparsam.

Foto: DPA
8 / 9

Sauberer könnten die Autos auch durch das so genannte 48-Volt-Bordnetz werden. Es handelt sich dabei um eine schwache Form des Hybridantriebs, bei dem unter anderem der Turbolader elektrisch unterstützt wird.

Foto: Continental
9 / 9

Bemerkenswert: Keine große Rolle spielt in Volkswagens Säuberungsplänen der klassische Vollhybridantrieb, wie ihn Toyota im Prius und in anderen Autos verwendet. Der VW Jetta wird wohl der einzige VW-Vollhybrid bleiben. Damit bestätigt sich ein Trend, über den manager-magazin.de bereits vor der VW-Krise berichtet hatte.

Foto: Volkswagen
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.