Leicesters beliebter Eigner gestorben Die Milliardäre der Premier League

In der englischen Premier League tummelt sich eine ganze Horde von Milliardären - wenige sind allerdings so beliebt wie der jüngst verstorbene Vichai Srivaddhanaprabha in Leicester. Eine Übersicht:
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"Vichai Srivaddhanaprabha wurde von der Anhängerschaft geliebt wie kein zweiter Eigentümer auf der Insel", schreibt der Fußball-Journalist Raphael Honigstein über den Besitzer des englischen Erstligisten Leicester City, der jüngst bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kam. Im Jahr 2010...

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... hatte der Thailänder (Foto: ein Wandgemälde, das Srivaddhanaprabhas Konterfrei zeigt) den damaligen Zweitligisten übernommen - 2016 feierte er sensationell die Meisterschaft. "Der Eigentümer tut alles für uns", gab der Deutsche Robert Huth zu Protokoll. Auch für die Stadt Leicester setzte er sich ein, spendete Millionen für ein Kinderkrankenhaus oder 100.000 Pfund für die Umbettung der Gebeine von Richard III.

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In Englands Premier League tummelt sich mehr als ein Dutzend schwerreicher Eigner - etwa der Russe Roman Abramovich, der seit 2003 am Ruder des FC Chelsea steht. Wenige können sich über so ein inniges Verhältnis zu ihren Fans freuen wie Vichai Srivaddhanaprabha in Leicester...

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Stan Kroenke (rechts), der im August 2018 mit 540 Millionen Pfund den Russen Alischer Usmanow (links) beim FC Arsenal rausgekauft hatte, musste sich im Stadion bereits "Get out of our club"-Gesänge anhören. Kroenkes Holding gehören auch die Los Angeles Rams (Football), die Denver Nuggets (Basketball), die Colorado Avalanche (Eishockey) und die Colorado Rapids (Fußball).

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Arsenals Rivale Tottenham Hotspur wird ebenfalls von einem milliardenschweren Unternehmer beherrscht: Joe Lewis ist 81 Jahre alt und gehört laut "Forbes"-Schätzung mit 5 Milliarden Pfund Vermögen zu den 20 reichsten Menschen des Königreichs. Sein Geld hat Lewis mit Investments und Währungsspekulationen gemacht.

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Tony Blooms (mit Mikrophon) Vermögen ist gleich doppelt mit dem Fußball verknüpft: Bloom steht Brighton and Hove Albion vor und führt zudem das Glücksspiel-Unternehmen Starlizard, das unter anderem mit Fußballwetten sein Geld verdient. Blooms Vermögen wird auf bis zu 1,2 Milliarden Pfund geschätzt.

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Jürgen Klopps Chef beim FC Liverpool, der amerikanische Milliardär John Henry, hatte zuletzt auch außerhalb des Platzes Grund zum Jubeln: seiner Fenway Sports Group gehören auch die Boston Red Sox, die in der Nacht zum Montag die World Series gewonnen haben. "Forbes" schätzt sein Vermögen auf 2,5 Milliarden Dollar.

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Der zuletzt erfolgreichste Investor der Premier League ist aktuell der Mann links: Mansour bin Zayed Al Nahyan (Foto: bei einem Besuch im Etihard Stadium 2010) hat knapp anderthalb Milliarden Euro in Manchester City gepumpt und damit drei Meisterschaften erspielt. Scheich Mansur ist stellvertretender Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate.

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Knapp vier Meilen südwestlich vom Etihard Stadium herrscht die Familie Glazer, der auch das American-Football-Team Tampa Bay Buccaneers gehört. Avram Glazer (Archivaufnahme von 2010) und die seinen sind beileibe nicht unumstritten - unzufriedene Fans gründeten 2005 nach der Übernahme den "FC United of Manchester", um United nicht länger unterstützen zu müssen. Glazer wird es verschmerzen können: Laut "Forbes" ist Man United gemeinsam mit den Dallas Cowboys der wertvollste Vereinsname im Weltsport, das Magazin taxiert den Wert des Clubs zuletzt auf 4,8 Milliarden Dollar.

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Mit seinem Investment unzufrieden ist derweil Mike Ashley (im Hemd): Der mililardenschwere Gründer der Einzelhandelskette "Sports Direct" versucht seit über einem Jahr, seinen zwischenzeitlich abgestiegenen Verein Newcastle United zu verkaufen - bislang ergebnislos.

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Shahid Khan (Mitte, im Anzug) pflegt eine besondere Beziehung zu London: Zuletzt wollte der in Pakistan geborene Amerikaner das Wembley Stadium kaufen - hatte dann allerdings einen Rückzieher gemacht. Khan besitzt bereits den FC Fulham und das American-Football-Team Jacksonville Jaguars, das nach mehreren Gastspielen an der Themse als heimliches Heimteam Londons gilt.

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Guo Guangchang dürften regelmäßige manager-magazin.de-Leser kennen. Der Chinese hat es mit seinem Mischkonzern Fosun vom Bettelstudenten zum Multimilliardär gebracht. "Politbüros Liebling" (mm über Guangchang) zieht auch die Strippen beim Aufsteiger Wolverhampton Wanderers. Laut Vereinsikone Steve Bull könnte sich der neureiche Club auch dank chinesischer Finanzspritzen in den nächsten fünf Jahren unter den Top 5 der Liga etablieren.

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Crystal Palace hat gleich zwei milliardenschwere Eigner: David Blitzer und Josh Harris (Foto) gehören zudem zu den Eignern der New Jersey Devils (Eishockey) und der Philadelphia 76ers (Basketball).

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