Swing-States-Ranking Das sind die acht wichtigsten Bundesstaaten für die US-Wahl

Spannung pur bei der US-Wahl: Wie üblich entscheiden letztlich vor allem die Wähler einiger besonders umkämpften Bundesstaaten darüber, wer Präsident wird. Das Statistik-Portal "Fivethirtyeight" hat errechnet, welche Staaten tatsächlich die größte Bedeutung haben, wenn es knapp wird.
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Platz 8 - Wisconsin: Der Staat im Norden der USA gilt im Grunde als nicht allzu stark umkämpft, Clinton liegt im Umfrage-Durchschnitt mit 5,3 Prozent vorn. Doch wenn es eben doch knapp wird, kann Wisconsin mit seinen 10 Wahlmänner-Stimmen durchaus den Unterschied zwischen Trump und Clinton machen und zum "Tipping Point State werden" - also zu einem "Kipp-Punkt" und damit zu einem Staat, der den Trend dreht. Das haben die Statistik-Experten des US-Portals "Fivethirtyeight" herausgefunden.

Tipping-Point-Chance: 4,8 Prozent

Quelle: fivethirtyeight.com

Foto: AP/ West Bend Daily News
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Platz 7 - Ohio: Der von weißen Arbeitern geprägte Bundesstaat im mittleren Westen hat bei vergangenen Wahlen mal mehrheitlich für den demokratischen Kandidaten gestimmt und mal für den republikanischen. In diesem Jahr muss Trump Ohio mit seinen 18 Wahlmännern unbedingt gewinnen, doch ein sicherer Indikator für seinen Sieg wäre das noch nicht. Deshalb ist Ohio nicht ganz oben in dieser Liste.

Tipping-Point-Chance: 5,2 Prozent

Foto: DPA
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Platz 6 - Colorado: Der bergige Staat im Westen der USA hat sich in den vergangenen Jahrzehnten etwas nach links gewendet. Bricht Trump den Trend, könnte Colorado ihm die entscheidenden Wahlmännerstimmen bringen (9 sind hier zu vergeben). Gewinnt Clinton knapp, könnte Colorado sie gerettet haben.

Tipping-Point-Chance: 6,0 Prozent

Foto: REUTERS
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Platz 5 - Virginia: Auch der Ostküstenstaat wählt seit einer Weile tendenziell demokratisch, vor allem das Umland der Hauptstadt Washington D.C. Zeitweilig hatte sich Trump mit seinem Wahlkampfteam bereits aus dem Bundesstaat zurückgezogen. Dabei muss er es dort in vielen Szenarien von "Fivethirtyeight" die 13 Wahlmännerstimmen für sich gewinnen, um im "Electoral College" vorn zu liegen.

Tipping-Point-Chance: 6,0 Prozent

Foto: Jim Lo Scalzo/ dpa
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Platz 4 - North Carolina: North Carolina ist heiß umstritten und bringt es immerhin auf 15 Wahlmänner. Sie könnten vor allem für Clinton den Ausschlag für den Sieg geben.

Tipping-Point-Chance: 11,2 Prozent

Foto: REUTERS
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Platz 3 - Michigan: Der von der Automobilindustrie geprägte Bundesstaat mit 17 Wahlmännern gehört zur so genannten "Firewall", also den Staaten, auf die die Demokraten traditionell zählen können. Bricht diese Mauer in Detroit und Umgebung, könnte das für einen Trump-Sieg entscheidend sein.

Tipping-Point-Chance: 11,7 Prozent

Foto: Jeff Kowalsky/ picture alliance / dpa
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Platz 2 - Pennsylvania: Ähnlich sieht es in Pennsylvania aus. Dort sagen die Demoskopen ein knappes Rennen voraus mit Vorsprung Clinton. Schwächelt die Demokratin in dem Ostküstenstaat, könnte das Wahlmännergremium zu ihren Ungunsten kippen - immerhin sind in Pennsylvania 20 Wahlmännerstimmen zu vergeben. Sowohl Trump als auch Clinton besuchten Pennsylvania häufig und beendeten dort ihren Wahlkampf mit großen Veranstaltungen.

Tipping-Point-Chance: 12,3 Prozent

Foto: REUTERS
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Platz 1 - Florida: Im Sonnenstaat geht es traditionell eng zu, auch bei dieser Wahl. Weil satte 29 Wahlmänner zu vergeben sind, ist die Chance relativ hoch, dass diese am Ende den Unterschied zwischen einer Präsidentin Clinton und einem Präsidenten Trump ausmachen. Wir erinnern uns: Im Jahr 2000 hatte erst die manuelle Nachzählung in Florida dafür gesorgt, dass sich George W. Bush gegen Al Gore letztlich durchsetzte.

Tipping-Point-Chance: 17,6 Prozent

Foto: Robert King/ Getty Images
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