Unwetter "Xavier" stürmt über Deutschland

Starker Regen und orkanartige Böen: Sturm "Xavier" fegt über weite Teile Norddeutschlands hinweg. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, weitere wurden verletzt. Etliche Bäume stürzten um, der Zugverkehr wurde in einigen Gegenden völlig lahmgelegt.
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Wegen des Sturms "Xavier" hat die Bahn den Zugverkehr in Norddeutschland eingestellt.

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Betroffen waren auch Fernverkehrsstrecken zwischen Hamburg, Hannover, Bremen, Kiel und Osnabrück. Der Grund: herabgefallene Äste und umgestürzte Bäume, die Schienen blockieren.

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Gestrandet wegen "Xavier": Reisende warten am Hauptbahnhof Berlin.

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Starker Regen und orkanartige Böen führten auch zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. In Hamburg kam eine Frau ums Leben. Ein Baum sei auf ihr Auto gefallen, sagte ein Feuerwehrsprecher. In Mecklenburg-Vorpommern wurde ein Lastwagenfahrer von einem umstürzenden Baum tödlich getroffen.

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Die Hamburger Feuerwehr hatte die Menschen aufgefordert, wegen des Sturms nicht rauszugehen: "Warnung für Hamburg. Halten Sie sich aktuell nicht im Freien auf, bleiben Sie im geschützten Bereich", hieß es bei Twitter.

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Die Hamburger Feuerwehr rückte unter anderem wegen mehrerer eingeklemmter Personen und umgestürzter Bäume zu mehr als 800 Unwetter-Einsätzen aus.

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Windkraftanlagen in der Nähe von Paderborn: "Xavier" zog nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts mit schweren Sturm- und Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von mehr als hundert km/h über einen breiten Streifen in der nördlichen Landeshälfte.

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Der Wind peitscht über den Strand von Wangerooge.

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Eine Allee bei Wismar in Mecklenburg-Vorpommern. "Xavier" erreichte Gebiete vom nördlichen Nordrhein-Westfalen bis ins südliche Schleswig-Holstein sowie weiter bis nach Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen.

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Im Rostocker Stadtteil Gehlsdorf musste die Polizei eine überflutete Straße sperren.

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Der Grund: stundenlanger Dauerregen.

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In den vom Sturm betroffenen Gebieten waren Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte im Dauereinsatz: vor allem wegen umgestürzter Bäume und abgerissener Dachverkleidungen, wie hier in Niedersachsen.

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In Hannover durchschlug ein Ast die Windschutzscheibe eines fahrenden Autos.

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Auf dem Messeschnellweg bei Hannover kippte ein Baum auf die Straße.

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Einsatzkräfte versuchten, Straßen und Wege wieder frei zu räumen. In Bremen meldete die Polizei in kurzer Zeit rund 200 Einsätze. Im Umland sei eine Frau von einem Ast getroffen und mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

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In Niedersachsen wurde den Angaben zufolge niemand verletzt. Es kam jedoch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf den Straßen.

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Flugreisende mussten ebenfalls Einschränkungen hinnehmen, wie hier am Flughafen Hannover. Mehrere Flüge wurden gestrichen. In Hamburg fuhr die S-Bahn nicht mehr zum Flughafen. Außerdem könne es wegen des Sturms zu Verspätungen bei den Flügen kommen, sagte eine Sprecherin.

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Als sich der Sturm gelegt hat, zeigen sich manche von der gewaltigen Kraft beeindruckt: "Xavier" entwurzelte wie in Hannover auch dicke Bäume.

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In Wilhelmshaven hob der Sturm sogar einen rund 1000 Tonnen schweren Hafenkran aus den Angeln und stürzte ihn ins Fahrwasser der Jade.

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Nach dem schweren Sturm soll das Wetter am Wochenende zumindest ungemütlich bleiben. Der Deutsche Wetterdienst sagt für die nächsten Tage kräftige Schauer und Graupelgewitter voraus.

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An der Nordsee ist den Meteorologen zufolge mit Sturmböen zu rechnen.

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