Top Ten der Modekonzerne Europas Billigmarken auf dem Vormarsch

Die Mode- und Textilwirtschaft ist im Umbruch. Modelabels wie die Steilmann-Gruppe oder die Wöhrl-Tochter SinnLeffers haben Insolvenz angemeldet. Und auch jenseits der deutschen Grenzen kämpfen traditionelle Modehäuser um ihre Kunden. Gewinner der Stunde: Anbieter günstiger Mode.
1 / 10

Platz 10: Im vergangenen Jahr lief es laut die Fachzeitschrift "Textilwirtschaft" für Burberry besser. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf deinen Umsatz von 3,439 Milliarden Euro. Damit landet das britische Modehaus auf dem zehnten Rang. 2014 setzte das Unternehmen 3,099 Milliarden Euro um.

Foto: Spencer Platt/ Getty Images
2 / 10

Platz 9: Die Gruppe Prada rangiert ebenfalls unter den zehn größten Modeanbietern Europas. Laut "Textilwirtschaft" setzte das Unternehmen aus Italien mit Marken wie Prada und Miu Miu 3,504 Milliarden Euro um. Das entspricht einem Minus von 0,3 Prozent. Ein Jahr zuvor lag der Umsatz bei 3,513 Milliarden Euro.

Foto: REUTERS
3 / 10

Platz 8: Die britische Modekette Next ist auf Wachstumskurs. Der Umsatz sprang um 14,9 Prozent auf 5,686 Milliarden Euro. 2014 waren es laut der Fachzeitung "Textilwirtschaft" noch 4,954 Milliarden Euro.

Foto: Next Plc.
4 / 10

Platz 7: Die deutsche Kaufhausgruppe C&A mit Marken wie Yessica, Rodeo, Clockhouse und Canada setzte im vergangenem Jahr rund 6 Milliarden Euro um. Das ist ein Minus von 3,2 Prozent gegenüber 2014. 2014 waren es noch 6,2 Milliarden Euro. Damit gehört C&A zu den größten Verlierern unter den Top 10.

Foto: PHILIPPE HUGUEN/ AFP
5 / 10

Platz 6: Der Aufsteiger der Branche - mit Eröffnung diverser neuer Filialen steigt der Umsatz des irischen Modeunternehmen Primark rasant. 2015 waren es laut "Textilwirtschaft" 7,639 Milliarden Euro Umsatz, 2014 6,141 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 24,4 Prozent.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
6 / 10

Platz 5: Zu den Marken von Kering gehören Puma, Gucci, Saint Laurent Paris, Alexander McQueen und Bottega Veneta etc. Auch wenn vielleicht nicht alle Luxusmarken gleich glänzend florieren: Insgesamt stiegen die Umsätze im vergangenen Jahr deutlich um 15,4 Prozent auf 11,548 Milliarden Euro.

Foto: AFP
7 / 10

Platz 4: Deutlich langsamer wuchs hingegen die Christian Dior Group. Zu der Marken gehören Dior, Louis Vuitton, Fendi und Marc Jacobs - der Umsatz lag mit 4 Prozent plus bei 12,320 Milliarden Euro. Die Fachzeitung schätzte den Umsatz im Jahr 2014 auf 11,850 Milliarden Euro.

Foto: DPA
8 / 10

Platz 3: Im Umsatzranking der größten Mode- und Bekleidungsunternehmen europaweit belegt Adidas mit 16,915 Milliarden Euro den dritten Platz. Ein Jahr zuvor waren es 14,534 Milliarden Euro Umsatz. Der Konzern macht damit laut "Textilwirtschaft" ein Plus von 16,4 Prozent.

Foto: Daniel Karmann/ picture alliance / dpa
9 / 10

Platz 2: In kaum einer Innenstadt fehlt dieser Modeverkäufer, zu dem neben H&M auch die Marken COS, Monki und Weekday gehören. Der Umsatz lag 2015 bei 19,685 Milliarden Euro, 2014 waren es noch 16,118 Milliarden Euro. Damit können die Schweden eine Umsatzsteigerung von 22,1 Prozent aufweisen und legen damit hinter Primark mit 24,4 Prozent am deutlichsten zu.

Foto: ? Toru Hanai / Reuters/ REUTERS
10 / 10

Platz 1: Unangefochten führt der spanische Konzern Inditex das Ranking der umsatzstärksten Modeanbieter 2015 an. Zu den Marken gehören Zara, Massimo Dutti, Bershka und Pull & Bear. Laut "Textilwirtschaft" stieg der Umsatz von 18,1 Milliarden Euro um 15,5 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro. Damit fällt das Wachstum geringer aus als bei den zweit- und drittplatzierten Konkurrenten H&M und Adidas.

Foto: ALBERT GEA/ REUTERS