Wohin das Geld fließt Um diese Investments reißen sich die Anleger - und aus diesen fliehen sie

Niedrige Leitzinsen, gestiegene Unsicherheit: Zu welchen Anlagen greifen Investoren derzeit? Und wo treten sie den Rückzug an? Eine Studie von Thomson Reuters Lipper verrät es.
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Einmal wissen, wie die anderen anlegen: Das kann tröstlich wirken, es kann beruhigend wirken. Immerhin wähnt man sich dann mit seinen Anlageentscheidungen nicht so allein. Insofern sind die Statistiken von Thomson Reuters Lipper mehr als einen Blick wert. Denn sie schlüsseln auf, in welche Fondskategorien Europas das Geld der Anleger fließt. Und aus welchen Sektoren die Investoren fliehen. Freilich sind Fonds nicht alles, es gibt Direktanlagen, Derivate und noch einiges mehr. Eine Richtung indes skizziert die Statistik dennoch. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien sind offenbar eine gute Idee, finden Investoren. Oder genauer, Aktienfonds, die weltweit anlegen. Immerhin 2,4 Milliarden Euro flossen dieser Anlageklasse im September unter dem Strich zu. Noch besser sieht es für eine andere Anlageklasse aus.

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Hochzinsanleihen der Emerging Markets wie zum Beispiel Thailand oder der Philippinen waren noch beliebter. 2,5 Milliarden Euro wurden im September investiert. Immerhin, nicht in der oft wackeligen lokalen Währung, sondern in Standardwährungen wie Euro oder Dollar.

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Anlegers Liebling waren indes Aktien der Emerging Markets. Sie steckten 4,1 Milliarden Dollar in China & Co. Und wie sieht es auf der anderen Seite aus – aus welchen Investments floss Geld ab?

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Aus US-Aktien zum Beispiel, oder genauer US-Aktienfonds. 2,5 Milliarden Euro zogen Anleger im September aus diesen Anlagevehikeln ab. Und das ist noch lange kein Spitzenwert.

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Noch härter traf es die Geldmarktfonds, die in US-Dollar-Werte investieren. Mehr als 3 Milliarden flossen hier ab.

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Das gleiche Bild bei Euro-Geldmarktfonds, aus denen die Anleger sogar rund 5 Milliarden Dollar abzogen. Warum? Die Zinspolitik der Zentralbanken macht es möglich. Denn am Niedrigzins orientieren sich auch jene kurzfristigen Papiere, in die ihrerseits die Geldmarktfonds investieren. Unter dem Strich kommt damit kaum etwas für die Anleger heraus. So zogen sie zuletzt die Notbremse.

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