Luxusuhren Kling, Glöckchen, klingelingeling

Feingeistern unter Uhren-Connaisseuren gelten sie als das Nonplusultra: Minutenrepetitionen. Sie bannen die Mechanik einer Kirchturmuhr samt Geläut in eine Armbanduhr von etwa vier Zentimetern Durchmesser. Hier sind die schönsten Raffinessen der kostbaren Mini-Klangkörper.
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Teurer Klang: Millenary Minute Repeater taufte Audemars Piguet seinen jüngsten Klangkörper. Für diese Musik am Handgelenk rufen die Meister für Repetieruhren etwa 400.000 Euro auf.

Foto: Audemars Piguet
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Taschenspielertricks: Schon 1812 schuf Audemars Piguet ihre erste Minutenrepetition...

Foto: Audemars Piguet
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... 1892 kreierten sie die weltweit erste Minutenrepetition fürs Handgelenk. Sie war jedoch eine Auftragsarbeit und wurde an Luis & Brand, heute Omega, ausgeliefert. Die Tradition...

Foto: Audemars Piguet
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... ist in diesen 200 Jahre alten Notizen zum Bau der Minutenrepetion festgeschrieben...

Foto: Audemars Piguet
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... in dieser Uhr von Audemars Piguet tickt das flachste Minutenrepetitions-Uhrwerk der Welt – der Rekord von 3,05 mm Höhe ist seit 1924 ungebrochen.

Foto: Audemars Piguet
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Durchblick: Mit der Master Grande Tradition à Répétitions Minutes lässt Jaeger-LeCoultre den Betrachter am Spektakel des Schlagwerks-Mechanismus teilhaben, ohne dass er die Uhr abnehmen muss. Mit dabei eine imposante Gangreserve von zwei Wochen. Das Liebhaberobjekt ist nur 100 Mal für 174.000 Euro zu haben

Foto: Jaeger-LeCoultre
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Das Runde im Eckigen: Jaeger-LeCoultre wagte sich mit der Reverso Répétition Minutes à Rideau an eine besondere Herausforderung: Sie integrierten statt in eine rundes Gehäuse in ein rechteckiges einen Repetiermechanismus. Trotz dieser Form sind Kenner von der Klangqualität verblüfft. 75 Exemplare werden ausgeliefert für je 250.000 Euro.

Foto: Jaeger-LeCoultre
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Show auf kleinster Bühne: Die erste Minutenrepetition aus dem Hause Piaget. Zugleich steckt darin das weltweit flachste Minutenrepetitions-Uhrwerk mit Automatikaufzug. Das Schauspiel des Mini-Konzerts ist dank der Skelettierung herrlich am Handgelenk zu beobachten. 327.300 Euro...

Foto: Piaget
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... Die Meister konnten die Kaliberhöhe auf 4,8 Millimeter verschlanken...

Foto: Piaget
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... indem sie einen Mikrorotor integrierten.

Foto: Piaget
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Figurentheater: Diese Kleinstoper heißt Carneval of Venice Minute Repeater und stammt von Ulysse Nardin. Oper, weil die zwei Darsteller auf dem Zifferblatt sich sogar im Takt der Repetition mitbewegen. Nur 18 Mal wird sie kreiert; die Eintrittskarte kostet 295.000 Euro.

Foto: Ulysse Nardin
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Weniger ist mehr: Vacheron Constantin stellte kürzlich die Doppelrekorduhr vor – und das kostet – die herrlich schlichte Patrimony Contemporaine Ultra-Thin Calibre 1731 verlangt immerhin 320.000 Euro. Deren...

Foto: Vacheron Constantin
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... Handaufzugskaliber mit nur 3,9 Millimetern Höhe gilt momentan als das dünnste Minutenrepetitionsuhrwerk und mit gesamt 8,09 Millimetern Gehäusehöhe als flachste Minutenrepetition im Handel.

Foto: Vacheron Constantin
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Klassiker: Um nur 0,02 Millimeter ist das Uhrwerk dieser Minutenrepetition noch flacher. Vacheron Constantin verblüffte damit schon 1955.

Foto: Vacheron Constantin
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Im Dutzend teurer: Mit der neu interpretierten Minutenrepetition von Patek Philippe schwebt man in anderen Shären: Im Sky Moon Tourbillon geben sich zwölf Komplikationen ein Stelldichein. Somit gilt sie als das anspruchsvollste Kaliber aus der Nobelmanufaktur, wofür eine knappe Million Euro verlangt werden.

Foto: Patek Philippe
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Schlichte Eleganz: Wundervoll unprätentiös und unaufgeregt – nur wahre Insider erkennen am Schieber der Gehäuseseite, dass es sich hier um eine Minutenrepetition handelt. Eine der Extraklasse zudem, da sie mit einem Tourbillon ausgestattet ist. Die 5593 wurde erst kürzlich vorgestellt und misst nur 37 Millimeter im Durchmesser. Preis auf Anfrage.

Foto: Patek Philippe
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