Riesiges Tunnelprojekt Schweizer wollen Waren unterirdisch transportieren

Güter könnten in der Schweiz womöglich bald unterirdisch transportiert werden. Unternehmer prüfen den Bau einer U-Bahn, die Waren zwischen Städten transportiert. Auch ein Anschluss nach Deutschland ist denkbar.
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"Böse Zungen behaupten, dass sich die Schweiz zur Hälfte durch ihre Abgrenzung von Europa definiert - und zur anderen Hälfte durch den Bau überlanger Tunnels." Ein Zusammenschluss mehrerer Firmen treibt dieses Bonmot der "Neuen Zürcher Zeitung" nun auf die Spitze: Das Konsortium will eine Art U-Bahn-Netz zwischen Schweizer Städten verlegen, über das Güter zum Großteil unterirdisch transportiert werden könnten .

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Ziel des Macher ist es, dass das durch E-Commerce (Im Bild ein Logistikzentrum von Amazon) zu erwartende Verkehrswachstum jenseits von Schienen und Straßen stattfindet.

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Zahlreiche Schweizer Firmen der Transport-, Logistik-, Detailhandels-, Telekom- und Energiebranche sind an dem Projekt beteiligt. Der Name der Initiative lautet cargo sous terrain. Funktionieren soll es wie folgt:

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Sogenannte Hubs bilden das Pendant zu U-Bahn-Stationen. Händler können ihre Waren rund um die Uhr zu den Hubs bringen.

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Im Hub werden die Güter in ein unbemanntes Fahrzeug von cargo sous terrain geladen.

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Per Lift wird dieses Fahrzeug in den Tunnel befördert.

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Unten angekommen sollen sich die Fahrzeuge automatisch in den Verkehr eingliedern.

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Das System soll Paletten und andere Behältnisse befördern und sich sowohl für der Transport von Frischwaren und Gütern als auch für die Entsorgung von Abfällen und das Recycling eignen.

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In den sechs Meter breiten Tunneln sollen die Fahrzeuge auf drei Spuren fahren.

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Cargo Sous terrain soll zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien laufen. Das Konzept ist nach Angaben der beteiligten Schweizer Firmen weltweit das erste seiner Art.

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Der erste Streckenabschnitt soll im Jahr 2030 in Betrieb gehen. Später ist ein Gesamtnetz zwischen Bodensee und Genfer See mit Ablegern nach Basel und Luzern geplant. Auch ein Anschluss bis nach Deutschland ist den Angaben zufolge denkbar.

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