Trumps Stab Vom Skandalbruder bis zum Online-Hetzer

Sie haben ihm zum Sieg verholfen, nun hoffen sie auf Belohnung: Donald Trumps wichtigste Berater und Unterstützer dürften bald wichtige Posten in Washington erhalten. Wer ist wer?
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Reince Priebus war die Überraschung in Trumps Wahlkampf: Der 44-Jährige leitet das eigentlich nicht sehr wichtige republikanische Parteikomitee, arbeitete sich aber im Verlauf der letzten Monate ins Kernteam des Milliardärs vor. Im Gespräch ist er für den Posten des Stabschefs.

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Kellyanne Conway war in den vergangenen Wochen wohl die wichtigste Helferin von Donald Trump. Die bekannte republikanische Umfrageexpertin kam spät ins Team und verhalf Trump wohl mitentscheidend zum Sieg. Gut möglich, dass sie eine zentrale Rolle im Weißen Haus übernimmt, zum Beispiel als Pressechefin.

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Chris Christie, bislang Gouverneur von New Jersey, leitet das Team, das die Übernahme der Präsidentschaft ("Transition") für Trump vorbereitet. Ob er nach der Funktion als Leiter des Transition-Teams einen hohen Posten bekommt, etwa als Justiz-, Handels- oder Sicherheitsminister, ist jedoch völlig offen. Aus seiner Zeit als Gouverneur hängt Christie ein handfester Skandal an ("Bridgegate"-Affäre).

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Schon im Wahlkampf scharte Trump ein Vierer-Team harter Falken um sich. Rudy Giuliani, der Ex-Bürgermeister von New York. Giuliani ist als Justizminister im Gespräch,

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Newt Gingrich, der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses. Gingrich gilt als Kandidat für den Posten des Außenministers.

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David Clarke, Polizeichef von Milwaukee kommt für den Posten des Sicherheitsberaters in Frage.

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Michael Flynn, Ex-Chef des Militärgeheimdiensts. Er wird als möglicher starker Mann für das Heimatschutzministerium gehandelt. Demokraten und liberalen Republikanern graut es vor dieser Mannschaft: Sie fürchten, das Vierer-Team könnte Trumps Autoritarismus im Regierungsalltag verankern.

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Trumps apokalyptische und reißerische Botschaften in den letzten Wahlkampfwochen wurden maßgeblich von einem Mann bestimmt: Steve Bannon, derzeit beurlaubter Herausgeber der rechten Website "Breitbart News". Ob er eine Rolle in der Regierung erhält, ist aber offen. Womöglich ist Bannon außerhalb der Administration wertvoller für den neuen Präsidenten.

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Zwei andere wichtige Spin-Doktoren könnten dabei helfen, Trumps Pläne gesellschaftsfähig zu machen: Corey Lewandowski, Trumps erster Wahlkampfchef, sowie...

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...Jared Kushner, der Schwiegersohn des Milliardärs.

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Einige Republikaner aus der zweiten Reihe können sich Hoffnungen darauf machen, eine wichtige Rolle in der künftigen Regierung zu spielen. Zum Beispiel Ben Carson. Der erfolglose Präsidentschaftskandidat sprach sich sofort nach seinem Ausstieg aus dem Rennen für Trump aus. Als gelernter Neurochirurg könnte er Gesundheitsminister werden.

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Hoffnungen auf einen Platz am Kabinettstisch macht sich wohl auch der frühere Gouverneur von Texas, Rick Perry. Der stockkonservative Republikaner kämpfte lange gegen Trump, dreht dann aber bei und zählt nun sein einiger Zeit zu den glühenden Befürwortern des künftigen Präsidenten. Auf welchen Posten er sich Hoffnung macht, ist unklar.

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