Clinton vs. Trump Jetzt geht die Schlacht richtig los

Jetzt ist das Spiel gewonnen: Mit dem Rückzug seines innerparteilichen Konkurrenten Ted Cruz ist der Weg für Donald Trump als offizieller Kandidat der Republikaner bei den US-Präsidentschaftswahlen frei. Seine Gegnerin Hillary Clinton rüstet sich schon einmal für die anstehende Schlammschlacht - die aktuellen Entwicklungen im Überblick
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Er hat es geschafft. Nach seinem Sieg in Indiana ist der Weg für Donald Trumps Präsidentschaftskandidatur frei ...

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...sein innerparteilicher Widersacher Ted Cruz schied nach der Niederlage in Indiana aus dem Kandidatenrennen der Republikaner aus - nicht nur für ihn und seine Frau ...

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.. auch für viele Republikaner ein harter Schritt. Rein wirtschaftlich betrachtet, war Cruz Kandidatur ein echtes Desaster. Nach Berechnungen von US-Medien hat der gescheiterte Kandidat mehr als 190.000 Dollar für jeden der von ihm gewonnenen 565 Delegierten ausgegeben (bei gesamt-Kampgangenkosten von 107,5 Millionen Dollar)...

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... Trump brauchte mit Ausgaben von insgesamt 49 Millionen bei 1041 Delegierten nur etwa ein Viertel davon - nämlich rund 47.000 Dollar pro Kopf. Einer, der Trump bereits seine Unterstützung zugesichert hat, ist American Media-CEO David Pecker, dessen Medienunternehmen neben "Shape" und "Men's Fitness" auch das Yellowpress-Blatt "National Inquirer", herausgibt ...

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... eine von dessen Geschichten hatte Trump kurz vor der Wahl aufgegriffen. Und den Vater seines Konkurrenten Ted Cruz in Verbindung mit Lee Harvey Oswald, dem mutmaßlichen Mörder von John F. Kennedy gebracht ...

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... "Was hatte Cruz mit Lee Harvey Oswald zu schaffen, kurz vor dem Tod Kennedys?" fragte Trump. "Es ist schrecklich."

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Cruz witzelte zunächst noch. "Ja, mein Vater hat JFK umgebracht, er ist insgeheim Elvis und Jimmy Hoffa [ein auf geheimnisvolle Weise verschwundener Gewerkschaftsführer Anm. d. Red] ist in unserem Hinterhof begraben", schrieb er auf Twitter. Doch später wurde er ernster, nannte Trump einen notorischen Lügner, der die USA als Präsident "in den Abgrund reißen werde". Und gab wenige Stunden später das Rennen auf.

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Trump kann indes nach seinem Sieg auf neue Unterstützer hoffen, die erst einmal abwarten wollten, welcher Kandidat sich innerparteilich durchsetzt. Einer der nach dem Sieg in Indiana Trumps Wahlkampf unterstützt ist der ehemalige Kampagnenmanager von Ronald Reagan, Ed Rollins...

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Er kündigte an, künftig das Trump-SuperPAC "Great America PAC" als Stratege unterstützen zu wollen. Er werde "nicht tot spielen und Hillary Clinton Präsidentin werden lassen" zitierte ihn die Zeitung "Politico".

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"Jetzt nehmen wir uns Hillary Clinton vor", trompetete Trump nach seinem Sieg bei den Vorwahlen in Indiana. Tatsächlich läuft alles auf ein Duell Donald Trump gegen Hillary Clinton hinaus: Beiden ist die Mehrheit der Delegiertenstimmen so gut wie sicher.

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Nach dem Ausscheiden Cruz rief Clinton ihre Anhänger denn auch gleich zu Geldspenden für ihren Wahlkampf auf - "um einen Präsidenten Trump zu verhindern".

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Zusätzlich zu den Attacken Trumps, die nun noch an Schärfe zunehmen dürften, muss sich Clinton allerdings noch mit innerparteilicher Konkurrenz herumschlagen. Anders als Cruz bleibt der demokratische Kandidat Bernie Sanders - der in Indiana sogar gegen Clinton siegte - nämlich noch im Spiel.

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