Treffen in Shanghai Das sind die Themen beim G20-Gipfel

Ab Freitag beraten die Top-Wirtschaftsmächte G20 in Shanghai. Ein Überblick über die wichtigsten Themen.
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Ab Freitag beraten die 20 wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt (G20) in Shanghai. Im Fokus stehen die Konjunkturrückschläge in China und Japan, der Ölpreisverfall, geopolitische Konflikte sowie die Sorgen vor einem Abwertungswettlauf. Auch über Konjunkturimpulse wird gesprochen ...

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Anschub für die Konjunktur:
Angesichts der jüngsten Börsenturbulenzen wird eine Diskussion der G20 zum Thema Stützung der Konjunktur erwartet. Es sei aber weiter von einer anziehenden Konjunktur auszugehen, heißt es. Auch von China seien weiter positive Effekte zu erwarten - trotz niedrigerer Wachstumsraten. Die G20 hatten 2014 vereinbart, mit nationalen Strategien die gemeinsame Wirtschaftsleistung bis 2018 um zusätzlich mindestens 2 Prozent zu erhöhen. Zu diesen Strategien gehört auch ...

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Geldpolitik: Die Politik der extrem lockeren Geldpolitik zur Stützung der Konjunktur dauert an. In immer mehr Ländern gelten inzwischen sogar negative Zinsen. Deutschland pocht auf einen Ausstieg und warnt vor den Nebenwirkungen des anhaltend billigen Notenbank-Geldes.

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Impulse für die Wirtschaft: Aus den USA gibt es erneut Forderungen nach gemeinsamen Konjunkturimpulsen. Die Staaten müssten alle verfügbaren geld- und haushaltspolitischen Mittel ausschöpfen, um die globale Nachfrage anzukurbeln, wird aus Washington kolportiert.

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Ölpreis im freien Fall: Mit Russland und Saudi-Arabien sitzen auch wichtige Öl-Förderländer am G20-Tisch (im Bild die Ölminister von Katar und Saudi Arabien). Die Förderländer leiden zunehmend unter den niedrigen Ölpreisen und ringen um eine Stabilisierung, etwa indem sie die Produktion einfrieren. Zwar profitieren andere Länder von niedrigen Ölpreisen, aber letztlich könnten die Probleme durch Ausfälle in den Öl-Ländern überwiegen.

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Investitionen in die Infrastruktur: G20-Gastgeber China will die Arbeiten an einer besseren Infrastruktur (im Bild Drei-Schluchten-Staudamm) vorantrieben. China hat dazu auch die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) ins Leben gerufen, an der auch Deutschland beteiligt ist. Die AIIB ist im Januar gestartet. Trotz Vorbehalten der USA sind mehrere G20-Länder Gründer der Bank.

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Abwertungswettlauf: Die G20 werden sich gegen einen Abwertungswettlauf bei Währungen zur Unterstützung der eigenen Wirtschaft aussprechen. Eine schärfere Wortwahl als zuletzt gilt als unwahrscheinlich.

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Regulierung der Finanzmärkte: Es geht darum, noch bestehende Lücken zu schließen - etwa bei der Regulierung von "Schattenbanken" (im Bild Bankenviertel in Hongkong). Auch geht es um weitere Vorgaben, um das sogenannte "too-big-to-fail"-Problem ("Zu groß zum Scheitern") einzudämmen.

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Es sollen also Risiken gemindert werden, die von einer Schieflage wichtiger und global vernetzter Finanzinstitute ausgehen. Im Herbst 2008 brachte die Pleite von Lehman Brothers die Weltwirtschaft ins Wanken, woraufhin Finanzkonzerne wie AIG oder die Royal Bank of Scotland mit Staatsgeldern gerettet werden mussten. Diese sollen sich künftig jedoch nicht darauf verlassen, allein wegen der Größe und Bedeutung gerettet zu werden.

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Terrorismus-Finanzierung trockenlegen: Ausgelotet werden vor allem Maßnahmen gegen entsprechende Finanzströme. Im Fokus stehen virtuelle Währungen oder Pre-Paid-Karten, die in der Terror-Finanzierung eine Rolle spielen. Bargeld-Obergrenzen sind kein Thema auf G20-Ebene.

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