Transrapid Vom Hightech-Zug zum Versteigerungsobjekt

Transrapid gefällig? Wer ein exklusives Industrierelikt sein Eigen nennen will - und noch etwas Platz in Garten oder Garage hat: Der Bund versteigert derzeit einen Schwebezug.
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Relikt eines Hightech-Projekts: Auf dem Gelände der Teststrecke im niedersächsischen Lathen steht ein Transrapidzug. Der Bund versteigert derzeit eine Schwebebahn und lädt Interessenten zum Besichtigungstermin ins Emsland. Seit Ende 2011 fährt der Transrapid nicht mehr auf der dortigen Teststrecke.

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Die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen: Der Zug auf dem Außengelände des Besucherzentrums sieht reichlich verwittert aus - es handelt sich dabei jedoch nicht um das nun zur Versteigerung angebotene Exemplar, das in wesentlich besserem Zustand ist. Auf ein Mindestgebot verzichtet der Bund bei der Versteigerung dennoch. Interessenten können entweder auf den ganzen Zug oder nur auf Teile von ihm bieten.

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Im September 2007 schien die Zukunft des Transrapid noch strahlender, als der damalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) ein Modell der Magnetschwebebahn präsentierte. Gerade hatten Bayern und die Deutsche Bahn beschlossen, gemeinsam eine Transrapid-Verbindung von der Münchner Innenstadt zum Flughafen zu bauen.

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Ein halbes Jahr zuvor, im April 2007, erreichte der erste Teil des Transrapid 09 die Versuchsanlage in Lahten. Die Baureihe war die letzte des Transrapid-Projekts, sie war für die Münchner Flughafenstrecke konzipiert.

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Transrapid 09 in der Produktionshalle in Kassel (August 2006): Das Vorserienmodell für die Flughafenstrecke in München wird nun versteigert. Am Dienstag und Mittwoch können Interessenten den Zug besichtigen, am 25. Oktober endet die Frist für Gebote.

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Das Transrapid-Projekt stand jahrzehntelang für die Mobilität der Zukunft - und wurde in Deutschland doch nie realisiert. Lediglich auf der Teststrecke im Emsland fuhren die Züge, hier der Transrapid 08 im November 1999.

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Der Transrapid 08 war auch der Zug, mit dem sich der schwere Unfall auf der Teststrecke Ende September 2006 ereignete. Damals starben 23 Menschen, zehn weitere wurden verletzt.

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Weltweit ist der Transrapid lediglich in China im Einsatz. Dort verbindet der Zug den Flughafen Pudong bei Shanghai mit dem Messezentrum.

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