Topverdiener 2017 Diese Dax-Chefs kassieren mehr als 10 Millionen Euro

SAP-Chef Bill McDermott hat 2017 mit 21 Millionen Euro das höchste Dax-Chefgehalt aller Zeiten kassiert. Doch er ist nicht der einzige Dax-Chef mit zweistelligen Millionenbezügen.
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Die höchste Vergütung, die ein Vorstandschef im Dax jemals bekam, kassierte 2017 an SAP-Chef Bill McDermott. Er verteidigte seine Spitzenposition mit 21,1 Millionen Euro. Dem Amerikaner kam dabei auch zugute, dass die Rivalen von SAP zumeist in den USA sitzen, wo die Unternehmenslenker im Schnitt deutlich höhere Vergütungen bekommen als in Deutschland. Bereits 2016 hatte McDermott mit 15,3 Millionen Euro souverän an der Spitze der Gehalts-Rangliste gelegen.

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Daimler-Chef Dieter Zetsche ist der einzige Manager, dem seit 2013 in jedem Jahr ein zweistelliger Millionenbetrag zufloss. 69 Millionen Euro hat er seither von dem Stuttgarter Autobauer als Gehalt, als Bonus oder in Form von Altersvorsorge-Beiträgen bekommen. Die 13 Millionen Euro im Jahr 2017 (inklusiv Altersvorsorge) waren seine niedrigste Vergütung, obwohl sein Arbeitgeber gleichzeitig 23 Prozent mehr Gewinn erwirtschaftete.

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BASF-Chef Kurt Bock steigerte seine Vergütung von 8,3 Millionen Euro im Jahr 2016 auf knapp 11 Millionen Euro im Jahr 2017. Mit diesem satten Gehaltssprung ist er der Dax-Chef mit der dritthöchsten Vergütung.

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Siemens-Chef Joe Kaeser kam im Jahr 2017 auf Gesamtbezüge in Höhe von 10,8 Millionen Euro. Das waren rund 2,4 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor.

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Auch VW-Chef Matthias Müller knackte im Jahr 2017 mit 10,2 Millionen Euro als fünfter Dax-Chef die 10-Millionen-Euro-Grenze. Während McDermotts Rekordsalär für wenig Aufsehen sorgte, hagelte es für Müllers Gehalt Kritik selbst aus der Bundesregierung, weil der Autobauer unter seiner Ägide immer noch tief in den Dieselskandal verstrickt ist.

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Adidas-Chef Kasper Rorsted hat mit Bezügen von 9,9 Millionen Euro im Jahr 2017 den Sprung in die Top-Gehaltsliga knapp verpasst. Dabei zählt Adidas seit zwei Jahren zu den Highflyern an der Börse.

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Die stärksten Einbußen mussten zwei Top-Manager hinnehmen, die sich zugleich mit hohen Abfindungen trösten konnten. Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter bekam zum Abschied zwar mit 3,6 Millionen Euro nichtmal halb so viel Gehalt wie 2016, erhält aber auch in diesem Jahr noch rund 1,5 Millionen Euro - und darf sich später wohl noch auf einen Teil der umstrittenen aktienbasierten Vergütung freuen, mit der ihn die Deutsche Börse einst geködert hatte.

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ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling bekam nach seinem Rücktritt 7,1 Millionen Euro Abfindung - gut doppelt so viel wie sein letztes Gehalt (3,5 Millionen).

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Das höchste Fixgehalt im Dax hat mit 3,4 Millionen Euro immer noch Deutsche-Bank-Chef John Cryan, der wie im Vorjahr auf seinen Bonus verzichtete. Für ihre Mitarbeiter schüttet die Deutsche Bank jedoch insgesamt 3,2 Milliarden Euro an Boni aus, die Summe ist zehnmal so hoch wie die Dividende an die Aktionäre. Von den üppigen Boni profitieren vor allem die hochbezahlten Investmentbanker.

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