Top-Arbeitgeber - der Kampf um Talente Wunsch und Wirklichkeit - welche Firmen die Talente am meisten überraschen

manager magazin und das Institut trendence haben in einer großen Studie ermittelt, wie bei Top-Arbeitgebern Wunsch und Wirklichkeit zusammenpassen (Analyse hier). Befragt wurden 14.000 Studierende aus dem Bereich Wirtschaft und 13.000 aus dem Bereich Ingenieurwissenschaften. Hinter den "Absolventen" in der folgenden Auswertung verbergen sich Studierende kurz vor oder nach ihrem Abschluss. Hinter den "Professionals" verbergen sich Berufstätige mit ein bis sieben Jahren Berufserfahrung – wobei diese sich jeweils zu allen Unternehmen geäußert haben, selbst wenn sie dort noch nicht gearbeitet haben. Die Zahl der Befragten hier: 2900 Wirtschafts-Professionals, 1300 Ingenieurs-Professionals. Die Prozentzahlen geben jeweils an, wie viele der Befragten das jeweilige Kriterium mit dem Arbeitgeber positiv verbinden.
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Adidas: Da weiß man, was man hat. Bei Adidas-Produkten dürfte es eigentlich keine Überraschungen geben. Dennoch ...

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… ändert sich die Einstellung von Wirtschaftswissenschaftlern zu Beginn ihrer Karriere stark: Rund um den Hochschulabschluss (Absolventen Business) bekommt Adidas vor allem bei Arbeitsaufgaben, Unternehmenserfolg und Innovation sehr gute Werte. Das sackt bei den Talenten mit kurzer Karriereerfahrung (Professionals Business) deutlich ab. Dafür gewinnt Adidas in dieser Gruppe bei den Themen „Work-Life-Balance“ und Führungsstil.

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Airbus: Macht Eindruck: Der Transport-Airbus Beluga. Auch Studienabgänger von Ingenieurswissenschaften ...

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... haben durchweg hohe Erwartungen – die sie aber schnell wieder runterdimmen, wenn sie einige Jahre Berufserfahrung haben. Nur beim Thema Work-Life-Balance gibt es keinen großen Einbruch.

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Amazon: Inzwischen ist der Handels-Gigant fast überall. Besonders attraktiv ist der US-Konzern bei Jung-Managern allerdings nicht ...

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... außer bei den Themen Unternehmenserfolg und Innovation. Und die Einschätzung hält auch noch nach dem Berufseinstieg (Professionals Business).

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Apple: Der Konzern ist zwar nicht sehr transparent, trotzdem stimmen Erwartungen und Realität offensichtlich einigermaßen überein. Bei den Management-Talenten…

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… erwartet man von Apple – ebenso wie von Amazon – vor allem hohen Unternehmenserfolg und reichlich Innovation – und findet das auch bestätigt.

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Die VW-Tochter Audi ist bei den Ingenieur-Absolventen noch vor BMW der beliebteste Arbeitgeber Deutschlands. Die Erwartungen an Audi sind hoch ...

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... die Erfahrungen der "Young Professionals" im Unternehmen decken sich weitgehend mit den Erwartungen, die von Absolventen an das Unternehmen gerichtet werden. Audi bleibt beim Thema "Gehalt" zwar in der Realität knapp hinter den Erwartungen zurück, übertrifft die Erwartungen aber beim Thema technische Innovation. Insgesamt gelingt es den Ingolstädtern, den Erwartungen der High Potentials gerecht zu werden.

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Bain & Company: Die Unternehmensberatung will zu den Marktführern McKinsey und Boston Consulting Group aufschließen….

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…. und schafft es immerhin, die Erwartungen von Hochschulabsolventen zu übertreffen.

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BASF: Chemiegigant, Stolz der deutschen Wirtschaft - bei den jungen Ingenieuren aber …

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… gibt es offensichtlich noch Erklärungsbedarf. Nahezu überall liegt BASF bei den Talenten mit kurzer Karriereerfahrung unter den Erwartungen, die noch Hochschulabsolventen mit BASF verbinden.

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Bayer: Zuletzt die Dauerbau- und Ausbaustelle der Republik ...

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Zuletzt die Dauerbau- und Ausbaustelle der Republik ...

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BMW : Der Autobauer landet regelmäßig unter den attraktivsten Arbeitgebern. Umso erstaunlicher, dass die Bayern bei den Ingenieuren ...

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... die ohnehin schon hohen Erwartungen offensichtlich auch noch übertreffen. Starke Leistung.

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Bosch: Ein verschwiegener, vielfach aktiver Großkonzern. Auch die Wahrnehmung unter den Ingenieuren bietet kein eindeutiges Bild ...

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... Karriereperspektiven, Work-Life-Balance und Führungsstil gewinnen, Unternehmenserfolg verliert.

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Boston Consulting Group: Dass es beim Gehalt und den Karriereperspektiven bei BCG eher interessant ausschaut, wissen auch schon die Hochschul-Absolventen, aber ...

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... nach einiger Zeit im Job werden die Aussichten jeweils geradezu euphorisch bewertet. Die Work-Life-Balance dagegen leidet erwartungsgemäß.

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Commerzbank: Es glänzt nicht mehr im Geldgewerbe. Deswegen liegen die Erwartungen auch insgesamt auf niedrigem Niveau. Immerhin aber ...

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... erhöht sich die Wahrnehmung des Gehaltsniveaus, das man bei der Commerzbank erreichen kann, nach kurzer Zeit im Job. Rapide verschlechtert sich allerdings die Wahrnehmung der Karriereperspektiven.

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Continental: Zuletzt einer der Stars im Dax und längst schon viel mehr als ein Reifenhersteller. Zumindest ...

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... bei den Karriereperspektiven für Ingenieure sieht es offensichtlich auch besser aus, als Hochschulabsolventen denken.

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Daimler / Mercedes-Benz: Der Stern glänzte zuletzt auch in der Öffentlichkeit kräftig, die Wirklichkeit aber ...

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... ist offensichtlich ernüchternder. Ingenieure mit – wenn auch kurzer – Berufserfahrung geben Daimler deutlich schlechtere Noten als die Studierenden, die kurz vor dem Berufseinstieg stehen.

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Deutsche Bahn: Einmal Staatskonzern, immer Staatskonzern? Immerhin ...

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… findet der Management-Nachwuchs nach kurzer Zeit im Job, dass die Work-Life-Balance bei dem Transporteur wohl ziemlich gut ist.

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Deutsche Bank: Ziemlich ungewöhnlich für Deutschlands größtes Geldhaus in diesen Monaten: Die Realität scheint ziemlich genau ...

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… den Erwartungen zu entsprechen. Oder bei einem nicht ganz unerheblichen Kriterium sogar noch erheblich besser: dem Gehalt.

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Deutsche Post DHL: Pikanterweise ein ähnliches Bild wie bei dem Staatskonzern Deutsche Bahn. Die ehemalige Bundespost…

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… übertrifft die Erwartungen bei der Work-Life-Balance. Beim Thema Innovation sieht es dagegen mau aus, trotz Drohnen-Getöses.

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Deutsche Telekom: CEO Timotheus Höttges hält Wunsch und Wirklichkeit ganz gut beieinander ...

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... allerdings durchweg auf recht niedrigem Erwartungsniveau. Ausreißer auch hier: Die über den Erwartungen liegende Work-Life-Balance.

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Ernst & Young: Die Wirtschaftsprüfer lassen es – wie ihre Konkurrenten auch – bei der Werbung um Business-Absolventen krachen. Entsprechend hoch ...

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… sind die Erwartungen der Absolventen. Nach einiger Zeit im Job kehrt allerdings großflächig Ernüchterung ein – außer vielleicht beim Thema Führungsstil.

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Fresenius: Der ewig unterschätzte Medizinkonzern, offensichtlich auch bei den Talenten mit Ingenieursabschluss ...

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... die Karriereperspektiven werden – nach einiger Erfahrung im Job – als deutlich positiver eingeschätzt als von Hochschulabsolventen.

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Google: Achtung, Google, Daten über Dich als Arbeitgeber ...

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… und zwar ganz ordentliche beim Management-Nachwuchs. Innovativer als gedacht (viele Studierende kennen Google möglicherweise immer noch nur als Suchmaschinenfenster), dafür leicht schlechtere Work-Life-Balance. Ist halt doch nicht alles easy.

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Henkel: Der Waschmittel-, Klebe- und Kosmetikkonzern mag mitunter wie alte rheinische Wirtschaft wirken ...

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… in puncto Führungsstil sind die Ingenieure aber deutlich positiv überrascht.

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IBM: War mal big blue, hat inzwischen eine Identitätskrise, aber schafft es immerhin ...

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… den Managementnachwuchs bei den Themen Innovation und Karriereperspektiven zu überraschen.

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Infineon: Der unangefochtene deutsche Chip-Star sorgt bei Ingenieuren ...

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... fast überall für Ernüchterung.

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KPMG: Ähnlich wie Konkurrent E&Y eine Talente-Anwerbemaschine. Den Wirtschaftsprüfern gelingt ...

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... bei dem Managementnachwuchs der Ausgleich zwischen Wunsch und Wirklichkeit ganz ordentlich. Die größte Enttäuschung gibt es beim Gehalt.

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Linde: CEO Wolfgang Büchele freut sich über seinen schönen Job, ...

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… kann in puncto Erwartungshaltung bei Deutschlands Ingenieurs-Nachwuchs aber noch einiges verbessern. Immerhin ein Ausreißer ins Positive: der Führungsstil in seinem Dax-Konzern.

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Lufthansa: Immer noch eine Ikone der deutschen Wirtschaft. Das zeigt sich auch in den Erwartungen …

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... des Management-Nachwuchses. Leider gibt es überall Ernüchterung, außer beim Führungsstil.

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McKinsey: Der Deutschland-Ableger der Unternehmensberatung wird unter Welt-Chef Dominic Barton unwichtiger. Dennoch ...

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… übertreffen beim deutschen Managementnachwuchs Karriereperspektiven und Gehalt die Erwartungen der Absolventen.

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Merck: Der Darmstädter Traditionskonzern hat zuletzt reichlich Erfolg gehabt ...

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..., entsprechend positiv überrascht zeigen sich die Ingenieurstalente mit kurzer Berufserfahrung.

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Microsoft: Hat den Konzern wieder mit Vitalität erfüllt: CEO Satya Nadella. Die Erwartungen der Management-Talente allerdings ...

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… erfüllt Microsoft nicht – außer beim Führungsstil.

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MunichRe: Der eingeenglischte Name klingt schon mal verheißungsvoller als weiland MunichRe, trotzdem ...

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… tut sich bei den Absolventen in puncto Erwartungshaltung noch nicht viel. Immerhin ändert sich das dann bei den Managern, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Stärkster Ausschlag: Work-Life-Balance.

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Porsche: Auch als Arbeitgeber eine emotionale Angelegenheit, wie die absolut hohen Prozentzahlen belegen. Allerdings ...

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... sackt die Einschätzung bei den Jung-Managern bei einem wichtigen Kriterium ab: der Innovation.

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Procter & Gamble: Die Godmother aller Konsumgüterkonzerne schlägt sich nicht schlecht ...

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... vor allem der Ausschlag bei den "Arbeitsaufgaben" ist auffällig – wenn auch auf überschaubar hohem Niveau.

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PwC: Ähnliches Bild wie bei den anderen großen Wirtschaftsprüfern ...

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… Die Realität sieht durch die Bank weg etwas trüber aus als die Vorstellung der Absolventen.

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RWE: Was kann ein Unternehmen bei Absolventen der Ingenieurswissenschaften erreichen, das als Dinosaurier gilt? ...

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… insgesamt nur sehr niedrige Werte. Immerhin ist es bei der Wertschätzung in der Realtität besser als erwartet.

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SAP: Beim deutschen Vorzeige-IT-Unternehmen schlagen vor allem ...

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… Karriereperspektiven und Führungsstil nach einigen Monaten Berufserfahrung aus.

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Siemens: Die Münchener bekommen von den Absolventen hohe Werte ...

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..., die dann aber von den Ingenieuren mit Berufserfahrung gedämpft werden. Besonders frappierend: Der Rückgang bei Innovation.

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ThyssenKrupp: Die Dauerbaustelle der deutschen Wirtschaft bekommt Zustimmung nur auf niedrigem Niveau, dafür aber ...

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… enttäuschen die Essener die Erwartungen zumindest nicht. Erstaunliche Übererfüllung bei Work-Life-Balance und Gehalt.

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Volkswagen: Die Studie wurde teils noch vor der vollen Blüte des Diesel-Skandals vorgenommen. Deswegen sind ...

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… die Zahlen unter den Ingenieuren nur mit größter Zurückhaltung zu genießen. Möglicherweise ist das hier eher ein historisches Dokument. Die Analyse der Studie lesen Sie im Mai-Heft des manager magazins. 

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ZDF: Beim öffentlich-rechtlichen Sender versprechen sich die Absolventen der Wirtschaftswissenschaften eine gute Work-Life-Balance ...

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... die die Sendeanstalt in der Realität sogar noch übertrifft.

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