Tesla vorn Die Lieblingsautos der Norweger

US-Elektroautopionier Tesla macht nun auch auf dem europäischen Markt Tempo. In Norwegen gelang dem Model S sogar erstmals der Sprung an die Spitze einer nationalen Absatzstatistik.
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616 verkaufte Neuwagen mögen nicht viele sein - in einem einzelnen Monat in einem kleinen Land wie Norwegen reicht es aber für 5,1 Prozent Marktanteil. Zum Verkaufsstart hat das Tesla Model S im September 2013 gleich die Spitze der Absatzstatistik erobert. Ein solcher Erfolg gelang den kalifornischen Herstellern von Luxuselektrowagen bislang noch nirgends. Im hohen Norden hilft ...

Foto: Tesla Motors
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... neben dem hohen Einkommen auch die großzügige Besserstellung von Elektroautos. Beim Kauf fallen Steuen in fünfstelliger Höhe weg, die sich nach dem Schadstoffausstoß berechnen. Dazu gibt es Privilegien wie freie Parkplätze mit Ladesäulen in Oslos Innenstadt. Außerdem ist Benzin in dem Ölexportland aufgrund von Steuern überdurchschnittlich teuer. Fraglich ist, ob die Abwahl der rot-rot-grünen Regierung im September daran etwas ändern wird. Besonders die nun mitregierende rechte Fortschrittspartei sieht sich als Lobby der gebeutelten Autofahrer. Noch fraglicher ist, ob andere Länder den Markterfolg der Stromer kopieren werden.

Foto: � Reuters Staff / Reuters/ REUTERS
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Vom Thron gestoßen hat Tesla den Stolz der deutschen Autoindustrie: den VW Golf, der hier wie in vielen Ländern Europas auf Platz 1 abonniert ist, im September mit 561 Verkäufen aber nur auf Rang 2 kam. In der Statistik für das Gesamtjahr 2013 liegt der Niedersachse aber unaufholbar vorn. Womöglich wächst der Vorsprung, wenn der im September von Volkswagen-Chef Martin Winterkorn und Kanzlerin Angela Merkel auf der Frankfurter IAA präsentierte E-Golf in die Läden kommt ...

Foto: Friso Gentsch/ dpa
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Vorerst ist der heißeste Rivale der Toyota Auris, mit 511 Neuzulassungen die Nummer 3. Den gibt es nach Art der Japaner natürlich längst auch als Hybridversion, mit gemischtem Benzin- und Stromantrieb.

Foto: Toyota
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Immerhin auf Platz 4 schiebt sich mit 444 verkauften Skoda Octavia ein weiteres Produkt des Volkswagen-Konzerns. In Deutschland sind solche Erfolge der tschechischen Billigmarke trotz VW-Technik selten, selbst in der Zeit der Abwrackprämie kam Skoda nicht so weit nach vorn.

Foto: Skoda
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Vor dem Elektrowagenboom fielen die norwegischen Autokäufer mit einem hohen Anteil von Geländewagen auf. SUV-Formen finden sich heute auch in kleineren Modellen wie dem Mazda CX5. Auf asphaltierten und beheizten Straßen kommt man auch damit gut zum Fischen, fanden im September 421 Käufer (Platz 5). Für den Zeitraum Januar-September ist der Mazda sogar Zweiter der Absatzstatistik.

Foto: Mazda
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Noch deutlicher ins Skandinavien-Klischee passt der Volvo V40. Der mittlerweile chinesische Schwede verkaufte sich 373-mal, ein Sprung auf Platz 6. Dafür ist der größere Volvo V70, im Vorjahr noch das am fünftmeisten verkaufte Auto in Norwegen, aus den Top Ten gerutscht, ebenso wie der Volvo V60.

Foto: Volvo
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Deutlich billiger als der Tesla, aber weniger prestigeträchtig ist ein weiteres vollelektrisches Modell: der Nissan Leaf. Der kam mit 349 Neuzulassungen im September auf Platz 7. Für das laufende Jahr haben die Japaner bereits mehr als 3000 Leafs in Norwegen abgesetzt, im April schaffte der kleine Stromer es sogar schon an die Spitze der Verkaufsstatistik - auch das war eine Weltpremiere für ein rein elektrisch betriebenes Auto.

Foto: Nissan
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Eher konventionell ist wiederum der Toyota RAV4 unterwegs, mit 312 Zulassungen die Nummer 8. Für die Marke Toyota geht noch ein weiteres Modell ins Rennen ...

Foto: Toyota
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Der Toyota Yaris brachte es mit 297 Neuwagen auf Rang 9. Insgesamt lag Toyota damit im Markenranking für September und August vorn, bleibt auf Jahressicht aber hinter ...

Foto: Toyota
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Volkswagen: Denn auch die Deutschen haben noch einen Geländewagenverschnitt im Programm. Der VW Tiguan verkaufte sich im September 294-mal, das reichte für Platz 10. Der VW Passat dagegen, ebenso wie der Ford Focus ein Bestseller des Vorjahres, fiel in der Beliebtheit der Norweger weiter zurück.

Quelle: Bestsellingcarsblog 
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