Sylt, Tirol, Mallorca Wo die Deutschen Ferienhäuser kaufen

Griechenland, Spanien oder Portugal locken mit Schnäppchen. Doch die Deutschen kaufen ihr Ferienhaus lieber in der Heimat. Die zehn beliebtesten Regionen im Überblick.
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Platz eins: Ostsee

Die "Badewanne der Berliner" zählt zu den absoluten Lieblingsregion deutscher Ferienimmobilienbesitzer. Knapp 12 Prozent haben hier gekauft, zeigt eine Befragung des Maklerunternehmens Engel & Völkers und des Ferienimmobilienvermittlers FeWo-direkt. Von der Hauptstadt aus sind die Küstenorte Boltenhagen, Kühlungsborn und Rerik und die Inseln Rügen und Usedom (im Bild: Seebrücke in Ahlbeck) in Mecklenburg-Vorpommern schnell erreichbar. Aber auch das Festland in Schleswig-Holstein mit Städten wie Timmendorfer Strand oder Scharbeutz ist begehrt - wahrscheinlich eher bei Hamburgern. Zumal kurze Wege zum Urlaubsdomizil extrem wichtig sind: Knapp die Hälfte der Ferienhausbesitzer fährt weniger als 100 Kilometer zwischen Erst- und Zweitwohnsitz. Deswegen kann auch die zweitplatzierte Region kaum überraschen ...

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Platz zwei: Nordsee
Mit 11,2 Prozent wurde die Nordsee nur knapp geschlagen. Unter den Standorten liegt das niedersächsische Festland mit Cuxhafen und Dornumberland auf der Beliebheitsskala vor St. Peter-Ording und Husum in Schleswig-Holstein und den Inseln Sylt und Norderney. Auf der Promi-Eiland Sylt (im Bild) scheinen aufgrund der hohen Preisen und des geringen Angebots zuletzt weniger Käufer zum Zuge gekommen zu sein. Gegenüber der Marktstudie aus dem Jahr 2012 hat sich die Beliebtheit um 6 Prozentpunkte verringert. Insgesamt haben 52 Prozent aller deutschen Ferienimmobilienbesitzer in der Bundesrepublik gekauft.

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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Platz drei: Mallorca
Die spanische Baleareninsel liegt in der Beliebtheit weit hinter den deutschen Küstenregionen zurück. Lediglich 3,3 Prozent der Ferienhausbesitzer haben eine Finca auf Mallorca. Dabei locken Schnäppchen: Seit dem Beginn der Finanzkrise sind die Preis im Schnitt um 27 Prozent eingebrochen, so eine Studie der Immobilienberatungsgesellschaft Tasaciones Inmobiliarias.

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Platz vier: Tirol
Es muss nicht immer Wasser sein - immerhin 2,9 Prozent der Ferienhauskäufer zog es laut Umfrage in die tiroler Alpen. Die Kaufpreise liegen mit durchschnittlich 200.000 Euro im italienischen Südtirol leicht über denen deutscher Urlaubsparadiese (180.000 Euro). Im Österreichischen Teil werden im Schnitt 210.000 Euro gezahlt.

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Platz fünf: Florida
Wenn USA, dann Florida - im Sunshine-State im Südosten haben 2,6 Prozent aller deutschen Ferienimmobilienbesitzer gekauft und dabei im Durchschnitt 195.000 Euro investiert. Nachgefragt werden vor allem Häuser, Wohnungen und Apartments stehen dagegen nicht im Fokus.

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Platz sechs: Berlin und Umgebung
Auch die Hauptstadt ist als Urlaubsdestination beliebt und die Nummer eins unter den deutschen Metropolen. Knapp 2,3 Prozent der Käufer haben direkt in der Stadt beziehungsweise in der Umgebung investiert. Den sechsten Platz teilt sich Berlin mit dem Schwarzwald.

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Platz sieben: Allgäu
Wer es etwas beschaulicher mag und dazu noch gern wandert, kauft ein Häuschen im Allgäu. Mit 1,5 Prozent ist die Region genauso beliebt wie Oberbayern und Trentino-Südtirol.

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Platz acht: Côte d’Azur-Provence
Immerhin noch 1,4 Prozent der Käufer haben an der Côte d’Azur beziehungsweise in der Provence investiert. Die Objekte an der Küste sind relativ teuer. Im Schnitt wurden 220.000 Euro gezahlt.

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Platz neun: Mecklenburgische Seenplatte
Die Berliner haben noch eine bliebte Urlaubsregion vor der Haustür: die Mecklenburger Seenplatte. Knapp 1,3 Prozent der Ferienimmobilienbesitzer haben in dieser Region gekauft. Das sind genauso viele wie im Salzburger Land in Österreich.

Foto: Bernd Wüstneck/ picture alliance / dpa
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Platz zehn: Algarve
Der Südzipfel Portugals hat lediglich 1,2 Prozent der deutschen Ferienhauskäufer überzeugt, obwohl auch hier die Preise für Zweitwohnsitze durch die Euro-Krise deutlich gefallen sind. Den zehnten Platz teilt sich die Algrave mit der Region Eifel-Ahr.

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