Super Bowl Vom Underdog zum Champion

Die Philadelphia Eagles gingen als krasse Außenseiter in den 52. Super Bowl. Doch dank einer starken Leistung von Quarterback Nick Foles entthronten die Underdogs Titelverteidiger New England.
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Im 52. Super Bowl galten die Philadelphia Eagles als Außenseiter gegen die New England Patriots. Diese Rolle kultivierten die Eagles und feierten sich selbst als Underdogs. Die dazu passenden Hundemasken waren in den USA wegen der großen Nachfrage zeitweise nicht lieferbar.

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Im Endspiel um die NFL-Meisterschaft wurde dann aber sehr schnell deutlich, dass auch Underdogs beißen können. Eagles-Quarterback Nick Foles (links, Nummer 9) zeigte von Beginn an eine starke Leistung und manövrierte sein Team mit starken Pässen übers Feld.

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Den ersten Touchdown für Philadelphia erzielte Alshon Jeffery nach einem schönen Pass von Foles kurz vor Ende des ersten Viertels.

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Auch die Patriots um Star-Quarterback Tom Brady fanden gut in den Super Bowl. Bradys Pässe kamen gewohnt sicher bei den Mitspielern an. Zu einem Touchdown reichte es im ersten Spielabschnitt allerdings nicht.

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In entscheidenden Momenten packte die Eagles-Verteidigung beherzt zu - wie hier Rodney McLeod (unten) gegen New Englands Brandin Cooks, der in der Anfangsphase zu den auffälligsten Patriots gehörte.

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Stephen Gostkowski, eigentlich einer der besten Kicker in der NFL, leistete sich ungewohnte Fehler. Zu Beginn des zweiten Viertels setzte Gostkowski einen Field-Goal-Versuch an den linken Pfosten. Das kostete New England drei Punkte.

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Noch wesentlich schlimmer traf die Patriots der verletzungsbedingte Ausfall von Cooks. Mitte des zweiten Viertels fing der Wide Receiver einen langen Pass von Brady, kassierte dann aber einen brutalen Hit und musste mit Gehirnerschütterung ausgewechselt werden.

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Die Eagles variierten ihre Spielzüge in der ersten Halbzeit sehr gut. Neben punktgenauen Pässen von Foles funktionierte auch das Laufspiel. Den zweiten Touchdown für Philadelphia erzielte Running Back LaGarrette Blount, der im vergangenen Jahr noch mit den Patriots den Super Bowl gewonnen hatte.

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Aber auch bei New England funktionierte das Laufspiel. Die Patriots kamen durch einen Touchdown ihres Running Backs James White wieder auf drei Punkte an die Eagles heran.

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Mit einem überraschenden Trick-Spielzug beendeten die Eagles die erste Hälfte: Quarterback Foles agierte dabei nicht als Passwerfer, sondern fing einen Ball, den Trey Burton in die Endzone geworfen hatte. Touchdown Philadelphia. Die Eagles gingen mit einer Zehn-Punkte-Führung in die Halbzeit.

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Nach der Pause drehten die Patriots auf. Bradys Pässe wurden immer präziser. Vor allem das Zusammenspiel mit Tight End Rob Grontkowski funktionierte wie zu besten Zeiten.

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Auch defensiv fand New England etwas besser ins Spiel und konnte weitere Touchdowns vorerst vermeiden. Hier verteidigt Stephon Gilmore sehr gut gegen Jeffery. So arbeiteten sich die Patriots zurück in die Partie.

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Gleich im ersten Drive der zweiten Hälfte fing Gronkowski einen Pass von Brady zum Touchdown für New England.

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In dieser Phase ging es hin und her. Beide Teams punkteten fast nach Belieben. Weil sich die Eagles einen Drive leisteten, der "nur" mit einem Field Goal endete, gingen die Patriots zu Beginn des Schlussviertels zum ersten Mal in Führung. Wieder hatte Brady mit einem Pass in die Endzone seinen Tight End Gronkowski gefunden, der den Touchdown leichtfüßig feierte.

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Aber die Eagles hielten dagegen. Foles fand durch zwei Verteidiger hindurch seinen Rookie Corey Clement in der Endzone für den nächsten Touchdown.

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Doch die Eagles schlugen postwendend zurück. Zach Ertz hechtete nach einem weiteren tollen Drive von Foles zum nächsten Touchdown in die Endzone.

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Dann folgte der entscheidende Moment des Spiels. Brady bekam den Ball, als noch etwas mehr als zwei Minuten zu spielen waren. Eigentlich genug Zeit für den Superstar, um die Partie mit einem weiteren Touchdown abermals zu drehen und für die Patriots zu gewinnen. Doch Brady wurde von Eagles-Verteidiger Brandon Graham gesackt und verlor den Ball. Philadelphia bekam das Angriffsrecht zurück.

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Es reichte für die Eagles zwar "nur" zu einem weiteren Field Goal. Trotzdem war die Partie damit entschieden. Der Rest war Jubel über den ersten Super-Bowl-Triumph für das Team aus Philadelphia.

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Tom Brady, der als größter Quarterback aller Zeiten gilt, musste sich ausnahmsweise geschlagen geben. Ein Sensations-Comeback wie im vergangenen Jahr ist dem 40-Jährigen diesmal nicht gelungen.

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Stattdessen hieß der strahlende Sieger Nick Foles, der nicht nur die legendäre Vince-Lombari-Trophy in die Höhe recken durfte, sondern auch zum wertvollsten Spieler der Partie (MVP) gewählt wurde.

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