Stilberatung Diversity im Kleiderschrank

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Vorsicht auf dem Firmen-Flur: Der Jogginganzug als Lebens-Philosophie droht eintönig zu werden. Umgekehrt sind monochrome Anzüge auch nicht überall passend. Wie wäre es mit der Einstellung (sofern es keine Vorgaben oder gar eine Uniform in Ihrer Firma gibt) verschiedene Stile einfach nebeneinander bestehen zu lassen und nicht zu bewerten? Außerhalb von Kundenkontakt und repräsentativen Aufgaben geht nämlich viel. Und das darf in einer multi-kulturellen Unternehmenswelt auch sein.

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Unterwegs im Netz: Das World Wide Web triggert unsere Toleranzen des Geschmacks und der persönlichen Ansicht, sobald etwas aus der multiplen, digitalen Welt in das eigene Meinungs-Universum herüber schwappt. Aber muss es deshalb zum Meinungs-Kampf werden? Nicht alles muss kommentiert, belächelt oder niedergemacht werden. Und wenn man eine andere Haltung hat, kann man sie auch stilvoll äußern.

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Theater, Oper, Kulturveranstaltungen: An Jeans und Hoodie beim Publikum haben sie sich längst gewöhnt: Die Schauspieler, Sänger und Künstler unserer Kulturveranstaltungen, die keine Mühe, kein Leid und keine Vorbereitung gescheut haben, um ihrem Publikum ein unvergessliches Erlebnis zu schenken. Die berühmten inneren Werte, die zählen, kommen zwischen Zuschauerraum und Bühne aber nicht an, wenn die Kleidung des Publikums vermuten lässt, dass es den Abend nicht wichtiger nimmt als einen verregneten Sonntag in der Sofa-Ecke. Wertschätzung beginnt hier. Und die Abi-Ball-Generation macht uns ja vor, dass der Look Teil der Vorfreude werden kann.

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Feiern und Feste Steht uns das Casual-Dogma nicht spätestens dann im Weg, wenn es um festliche Events mit Menschen geht, die uns wichtig sind? Gesellschaft, Kollegen - Freunde? Wer sich chic macht, signalisiert, dass er oder sie dem Anlass, den Leuten und sich selbst Wert beimisst - auch ohne werbendes Lächeln und viele Worte. Kleidung kann Ihre Sprache sprechen und über Sie sagen, wozu Sie oft keine Gelegenheit haben, sozusagen stellverstretend für Sie.

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