Steuern auf Kalorien Welche Staaten jetzt schon abkassieren

Magere Zeiten: Regulierer machen Nestlé & Co. das Geldverdienen schwer.
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Ungarn

Fast jeder Fünfte ungarische Bürger leidet an Fettleibigkeit, der EU-Durchschnitt liegt deutlich niedriger. Der Staat reagierte mit einer Steuer auf Lebensmittel mit hohem Fett,- Zucker- und Salzgehalt.

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Frankreich

Seit 2012 erhebt der französische Staat eine Steuer auf Softdrinks. Hersteller müssen nun sieben Cent pro Liter bezahlen. Coca-Cola kündigte zunächst an, keine Investitionen mehr in Frankreich zu tätigen. Eine leere Drohung, der Staat setzte sich durch.

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USA

"Unsere Kinder trinken zu viele Softdrinks", warnte US-Präsident Barack Obama bereits 2009. Die Idee einer Cola-Steuer wurde jedoch nicht umgesetzt, sie scheiterte am Widerstand der Getränkeindustrie. Die Diskussion hält an: Mehrere Bundesstaaten erheben bereits Umsatzsteuern auf süße Getränke.

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Russland

Neben dem überhöhten Alkohol- und Tabakgenuss will die russische Regierung künftig auch das Problem der Fettleibigkeit in der Bevölkerung bekämpfen. Es gibt Pläne für Fettsteuern auf Fleisch- und Milchprodukte. Der Staat erwartet Mehreinnahmen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr.

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Finnland

Die Regierung hat eine Zuckersteuer auf Süßwaren wie Eiscreme und Schokolade eingeführt sowie die bestehende Abgabe auf Softdrinks erhöht. Nun diskutieren Arbeitsgruppen, weitere kalorienhaltige Produkte zu besteuern.

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Eine Fettsteuer beträfe viele Konzerne. "Die Politik wird ungeduldig, wenn die Konzerne nicht schnell genug agieren", warnt Jon Cox, Analyst bei kepler Capital Markets.

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