Citroën Ami One Concept Elektro-Würfel für den Stadtverkehr

Quadratisch, elektrisch, klug: Mit dem Ami One Concept zeigt Citroën auf dem Genfer Autosalon einen neuen Ansatz innerstädtischer Mobilität. Alles neu? Nicht ganz: eine ähnliche Idee hatte Peugeot schon einmal. Und auch ein paar Start-Ups basteln an besonders günstigen Elektrofahrzeugen für den Stadtverkehr.
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Er dürfte einer der kleinen Hingucker des Genfer Autosalons werden: Mit einer Länge von nur 2,50 Meter sowie einer Breite von 1,50 Meter entspricht der Citroën Ami One in den Abmessungen dem ersten Smart.

Foto: Citroen
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Der Ami One ist elektrisch angetrieben - und ausschließlich für die Kurzstrecke ausgelegt. Mit vollgeladenem Akku kommt der Zweisitzer gerade mal 100 Kilometer weit. Bei dem bereits erhältlichen Smart Electric Drive liegt sie bei 160 Kilometer - auf dem Papier, realistisch sind aber rund 120 Kilometer mit einer Akkuladung.

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Ob hübsch oder hässlich, das liegt ganz im Auge des Betrachters. Auf jeden Fall ist der Konzeptwagen Ami One außergewöhnlich. Die Kubus-Form bietet maximalen Innenraum.

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Wer genauer hinschaut, erkennt, dass die Kotflügel spiegelbildlich sind. Vorne links ist also identisch mit hinten rechts. Symmetrie spart Kosten in der Produktion.

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Citroën entschied sich auch bei den Türen für viele Gleichteile, inklusive der Scharniere. Damit öffnet die Fahrertür nach vorne, während es auf der Beifahrerseite logischerweise umgekehrt ist. Diese Anordnung ist einzigartig im Automobilbau.

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Die hinten angeschlagene Fahrertür soll außerdem das Ein- und Aussteigen erleichtern. In den Fünfzigerjahren hatten viele Autos nach vorn öffnende Türen. Sie galten als "Selbstmördertüren" und wurden 1961 verboten.

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Minimalismus prägt den Innenraum des Ami One. Ein Bildschirm fehlt, alle Konnektivität läuft über das Smartphone. Dessen Display wird in die Windschutzscheibe gespiegelt und fungiert dann als Head-up-Display. Der Beifahrer hat vor den Füßen Platz für eine kleine Tasche.

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Der Ami One bietet Platz für zwei Passagiere. Das Auto ist sehr leicht gebaut und fällt deswegen in eine Fahrzeugkategorie, die auch ohne normalen Führerschein gefahren werden darf. Noch ist das Auto eine reine Studie, betont Citroën -es sei völlig offen, ob ein solches Auto je gebaut wird. Schnelles oder großes Geld lässt sich mit Elektro-Stadtgefährten bislang nicht verdienen, wie Konkurrent Renault zeigt ...

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... seit 2011 bieten die Franzosen den Twizy an, dessen Einsteigermodell ebenfalls ohne Führerschein gelenkt werden darf. Eine Heizung, vollwertige Türen oder Vernetzung bietet Renaults ab 7000 Euro erhältlicher Stadflitzer aber nicht. Ein echter Geldbringer dürfte der Twizy für Renault nicht sein, in Deutschland waren die Jahresverkäufe zuletzt nur mehr dreistellig. Nun drängen Start-ups in die Elektro-Stadtautonische ...

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... etwa das Aachener Unternehmen E.Go Mobile, das im März mit der Produktion seines Elektro-Kleinwagens Life starten will. Hinter dem Unternehmen steckt der Produktionsexperte Günter Schuh, der für die Post den Elektro-Lieferwagen Streetscooter entwickelte. Der E.Go Life wird ab 16.000 Euro kosten und mit größter Batterie bis zu 180 Kilometer weit je Akkuladung kommen. Um ihn zu fahren, muss man allerdings einen Führerschein besitzen.

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Im Frühjahr soll auch der elektrische Erbe der BMW Isetta, der Microlino starten. Produziert wird die Neuauflage der "Knutschkugel" mit Hilfe von Artega in Nordrhein-Westfalen. Die größere Batterie soll für bis zu 200 Kilometer Reichweite sorgen, maximal 90 km/h fährt das Gefährt - und einen 300 Liter fassenden Kofferraum hat es auch. Ab rund 12.000 Euro ist der Microlino zu haben. In Deutschland wird das Gefährt allerdings erst im Herbst 2019 ausgeliefert.

Foto: Microlino