Überblick Wie der Staat Solar-Nutzung fördert

Sowohl bei Solarthermie als auch bei Photovoltaik gibt es staatliche Fördergelder, die bei dr Investition einkalkuliert werden können. manager magazin online sagt, welche.
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Installation von Solarpanelen auf dem Hausdach: Sowohl Solarthermie- als auch Photovoltaiknutzung werden staatlich unterstützt. Für den Einbau...

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...eines neuen Heizkessels plus Solarthermieanlage etwa gibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mindestens 2000 Euro dazu - 1500 Euro davon als Mindestzuschuss für die Thermieanlage, 500 Euro als "Bonus" für den neuen Heizkessel.

Hinzu können weitere Boni kommen, etwa wenn man gleichzeitig auf bestimmte Energieeffizienz-Kriterien umrüstet oder Solarpumpen installiert. Die staatliche Förderbank KfW finanziert die Modernisierung veralteter Heizanlagen zudem mit zinsgünstigen Krediten.

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Besitzer von Mehrfamilienhäusern können die sogenannte "Innovationsförderung" des BAFA anzapfen, wenn sie große Solarwärmeanlagen zwischen 20 und 100 Quadratmetern installieren - ihnen winken 180 Euro Zuschuss pro Quadratmeter.

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Auch von der Förderbank KfW gibt es Geld für solche großen Solarthermieanlagen in Form zinsgünstiger Darlehen mit einem bis zu 30-prozentigen Tilgungszuschuss. Für Thermieanlagen, die größere Wohnanlagen versorgen sollen, sollte man aber auf jeden Fall einen Energieberater hinzuziehen, der kalkuliert, ob die Dachfläche reicht, um für alle warmes Wasser und auch noch Heizungswärme zu produzieren.

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Zusätzlich gibt es häufig regionale Förderprogramme der Bundesländer, da diese an einem schnelleren Austausch veralteter Heizkessel interessiert sind - nur so lassen sich Klima- und Energieeffizienzziele erreichen. In Nordrhein-Westfalen (im Bild: das Braunkohlekraftwerk in Grevenbroich) bezuschusst das Land beispielsweise neu installierte Solarwärme-Anlagen für bestehende Ein- oder Mehrfamilienhäuser mit bis zu 1800 Euro je Wohneinheit.

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Vom Gesetzgeber garantiert: Wer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach installiert, erhält eine gesetzlich festgelegte Vergütung für den ins öffentliche Netz eingespeisten Strom. Die Vergütung je Kilowattstunde ist umso höher, je früher eine Anlage in Betrieb ging und je kleiner die Anlage konzipiert ist.

Die jeweils gültige Einspeisevergütung wird für das Jahr der Inbetriebnahme und im Anschluss zwanzig weitere Jahre garantiert. Derzeit liegt die Vergütung bei bis zu 17,02 Cent pro Kilowattstunde. (im Bild: Umweltminister Peter Altmaier (CDU))

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Zudem gibt es aus dem KfW-Förderprogramm "Erneuerbare Energien" zinsgünstige Kredite für Photovoltaik-Anlagen. Förderfähig sind neben den reinen Anschaffungskosten auch die Kosten für die Installation der Photovoltaik-Anlage. Es können Laufzeiten von fünf, zehn oder 20 Jahren gewählt werden.

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Neuerdings fördert die KfW auch Investitionen in Speicher für Photovoltaik-Anlagen. Für neue, kombinierte Anlagen aus Photovoltaik und Batteriespeicher und für die Nachrüstung bestehender Anlagen mit Speichern bietet die Förderbank günstige Kredite mit Tilgungszuschuss.

Die Investition in Speicher kann sich lohnen: Denn ohne Speichermöglichkeit ist der Eigenverbrauch in der Regel auf rund 20 bis 30 Prozent des Strombedarfs beschränkt, da die Sonne selten dann scheint, wenn der Strom benötigt wird. Mit Speichern lässt sich die Unabhängigkeit vom öffentlichen Netz und damit von steigenden Strompreisen erhöhen.

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Zusätzlich gibt es häufig regionale Förderprogramme der Bundesländer. Auch eine Nachfrage beim Energieversorger kann sich lohnen: Viele zahlen einen einmaligen Zuschuss für die Anschaffungskosten oder gewähren einen Aufschlag auf die Einspeisevergütung.

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