EU-Export für 8. Corvette-Generation ab 2021 geplant Dieses GM-Geschoss tritt gegen Porsche in Europa an

Der US-Autoriese General Motors hat sich mit dem Verkauf seiner Tochter Opel im Jahr 2017 fast vollständig aus Europa zurückgezogen - aber eben nur fast. Den Sportwagen Corvette verkaufte die GM-Tochter Chevrolet bis vor wenigen Monaten in der EU, bis die strengeren EU-Abgasvorschriften zu einem Verkaufsstopp führten. Doch nun gibt es für geduldige Fans der "Vette" gute Nachrichten.
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In den USA beginnt Chevrolet nun mit der Auslieferung der achten Corvette-Generation - einem Auto, das für viele Amerikaner einen ähnlichen Stellenwert hat wie der Porsche 911 in Deutschland. Und nun ist auch endlich fix, dass die neue Corvette auch nach Europa kommt ...

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... Chevrolet will den amerikanischen Kult-Sportwagen im Frühjahr 2021 auch in Europa ausliefern. Ein Edel-Image wie Porsches 911er hatte die Corvette nie aufzubieten - sie wurde von Spöttern gerne mal als Plastikbomber, Dragstrip-Queen oder Ludenschleuder verunglimpft. Dabei ...

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... mauserte sich der GM-Sportwagen in den vergangenen Jahren vom eher ungehobelten Kraftmeier zum durchaus ernstzunehmenden Sportwagen - in der achten Generation ist das auch für Laien schneller merkbar als bislang.

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Denn nach mehr als 70 Jahren wechselt Chevrolet das Konstruktionsprinzip und bringt einen Mittelmotor statt eines Frontmotors. Damit schwenkt der Hersteller auf den Kurs von Ferrari und Co. ein.

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Im Heimatland bleibt die Corvette vergleichsweise günstig, in Europa weniger: Der Preis beginnt in den USA nach Herstellerangaben bei umgerechnet rund 55.000 Euro und liegt damit auf dem Niveau eines Porsche Cayman. Wenn die Corvette nach Angaben der Europa-Zentrale in Zürich im Frühjahr 2021 nach Deutschland kommt, dürften daraus aber geschätzte 100.000 Euro werden.

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Trotz der neuen Bauart bleibt der Motor ein alter Bekannter: Auch das C8 genannte Modell fährt mit dem 6,2 Liter großen V8-Saugbenziner, der in der jüngsten Stufe auf 369 KW/495 PS kommt. Erstmals kombiniert mit einer Doppelkupplung, beschleunigt der Achtzylinder das Fahrzeug mit bis zu 637 Nm laut Hersteller in knapp drei Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Spitze liegt bei mehr als 310 km/h. Verbrauchswerte hat Chevrolet noch nicht genannt.

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Obwohl schneller denn je, soll die Corvette nach Angaben des Chefingenieurs Ed Piatek ein alltagstauglicher Supersportwagen sein und bietet unter anderem zwei Kofferräume mit zusammen 360 Litern Volumen. Diese fassen nicht nur Reisegepäck, sondern auch das herausnehmbare Dachelement, mit der das Coupé zum Targa wird.

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Wer noch mehr Frischluft braucht, muss ein paar Monate warten, sagt Piatek: Dann kommt die C8 auch als Cabrio - und zwar zum ersten Mal in fast 70 Jahren Modellgeschichte mit einem versenkbaren Hardtop.

mit Material von dpa, Autor: Thomas Geiger

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