SOS in Brüssel Stahlkampf gegen China

Manager und Arbeiter aus der Stahlindustrie gehen gemeinsam auf die Straße. Sie protestieren gegen Billigkonkurrenz aus China - dahinter steckt eine Entwicklung, die das gesamte wirtschaftliche Machtgefüge verändern könnte.
1 / 10

Martialischer Auftritt eines Stahlarbeiters während der Demo in Brüssel. Die Branche fürchtet angesichts der Konkurrenz aus China um Arbeitsplätze in Europa.

Foto: EMMANUEL DUNAND/ AFP
2 / 10

Gegen Dumpingpreise und gegen den Marktstatus für China: Die Angst vor dem Untergang schafft Solidarität zwischen Arbeitern und Managern der europäischen Stahlindustrie.

Foto: YVES HERMAN/ REUTERS
3 / 10

Tausende Stahlarbeiter zogen durch Brüssel und auch vor das Gebäude der EU-Kommission.

Foto: ERIC LALMAND/ AFP
4 / 10

Auch aus Großbritannien kamen Stahlarbeiter nach Brüssel. Dort steht die EU-Kommission vor einer wichtigen Entscheidung: China könnte bereits Ende des Jahres den Status einer Marktwirtschaft zugesprochen bekommen. Dann dürfte China nicht mehr anders behandelt werden als die übrigen großen Handelspartner - und die EU könnte die heimische Stahlbranche weniger schützen.

Foto: Virginia Mayo/ AP/dpa
5 / 10

Die Arbeiter fürchten um ihre Jobs. In den vergangenen Jahren gingen in der europäischen Branche laut EU-Kommission bereits rund 40.000 Arbeitsplätze verloren.

Foto: YVES HERMAN/ REUTERS
6 / 10

Dass die Stahlbranche nun so mobil macht, dürfte auch an ihrer sowieso schon schwierigen Lage liegen. Die schwächelnde Weltwirtschaft lässt den globalen Stahlbedarf nur moderat steigen. China als weltgrößter Stahlproduzent sitzt auf einer gewaltigen Überproduktion.

Foto: Stephanie Lecocq/ dpa
7 / 10

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker empfing eine Delegation der Stahlbranche. EU-Juristen sind skeptisch, ob sich der Marktstatus für China noch aufschieben oder abwenden lässt.

Foto: Olivier Hoslet/ dpa
8 / 10

Hell erleuchteter Himmel während des Abstichs im Hüttenwerk Krupp Mannesmann in Duisburg. Experten raten der deutschen Stahlbranche, sie müsse auf Qualität statt Quantität setzen.

Foto: Sebastian Konopka/ picture alliance / dpa
9 / 10

Stahlwerk des Herstellers Tata in Port Talbot in Wales: Hier verloren Hunderte Arbeiter ihre Jobs, weil das Unternehmen nicht mehr mit der Billigkonkurrenz aus China mithalten kann.

Foto: Matt Cardy/ Getty Images
10 / 10

In vielen Familien hatte die Arbeit im Stahlwerk über Generationen hinweg Tradition: Aufnahmen aus Port Talbot von 1964.

Foto: M. McKeown/ Getty Images
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.