Milliardengeschäft Fußball So pushen TV-Gelder die Umsätze europäischer Spitzenclubs

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9,3 Milliarden Euro - das ist einer Studie der Wirtschaftsberatung Deloitte zufolge der Umsatz, den die 20 umsatzstärksten Fußballclubs im vergangenen Jahr insgesamt gemacht haben. Der Wert liegt etwa 11 Prozent über dem des Vorjahres von rund 8,3 Milliarden Euro. Allein 44 Prozent dieser Umsätze und damit der größte Teil, so Deloitte, stammen aus der Vermarktung von Übertragungsrechten. Auch eine neue Analyse der Wirtschaftsberatung KPMG zeigt: TV-Rechte sind inzwischen der Hauptumsatztreiber im europäischen Spitzenfußball. (im Bild: der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp, der zuletzt die UEFA Champions League gewann).

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Laut KPMG sichert ein neues Umlagesystem der UEFA Champions League, das 2018/2019 gestartet wurde, den Clubs insgesamt für drei Jahre 1,98 Milliarden Euro im Jahr. Das seien jährlich 564 Millionen Euro mehr als zuvor, so die Beratungsfirma. Einer der Profiteure davon: Der FC Barcelona, der mit Gesamtumsätzen von rund 840 Millionen Euro im Jahr 2019 umsatzstärkste Club Europas. Damit stellt Barca auch die Erzrivalen Real Madrid und Manchester United in den Schatten.

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Deloitte zufolge setzte Real Madrid im vergangenen Jahr 757 Millionen Euro um und belegt damit europaweit den zweiten Platz. Real dürfte also auch zu jenen Vereinen gehören, deren Umsatzwachstum inzwischen vor allem durch den Anstieg der TV-Gelder wächst. Laut KPMG haben die Fernsehgelder im vergangenen Jahr andere Erlösquellen wie beispielsweise das Merchandising als Haupttreiber des Umsatzwachstums der Clubs flächendeckend abgelöst.

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Auf Platz drei folgt Manchester United mit einem Gesamtumsatz 711 Millionen Euro.

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Bayern München erhielt im vergangenen Jahr mehr Geld von der UEFA als im Jahr zuvor, obwohl das Team früher aus der Champions League ausschied, so KPMG. Insgesamt belegen die Münchener mit Umsätzen von 660 Millionen Euro Platz vier im Deloitte-Ranking.

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Auf Platz fünf folgt Paris Saint-Germain, das seinen Umsatz um 17 Prozent auf 636 Millionen Euro steigern konnte.

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Bei Manchester City stammen bereits 47 Prozent des Gesamtumsatzes von 610 Millionen Euro aus der Vermarktung von Übertragungsrechten - Platz sechs.

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Jürgen Klopps FC Liverpool folgt mit 604,7 Millionen Euro knapp dahinter.

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Juventus Turin, mit einem Umsatz von rund 460 Millionen Euro 2019 europaweit auf Platz zehn, ist in gewisser Weise ein Sonderfall. Juve gehörte zu den wenigen Spitzenclubs, bei denen das Umsatzwachstum nicht hauptsächlich auf den Anstieg der TV-Gelder zurückzuführen war. Grund: Die Verpflichtung von Cristiano Ronaldo, die die Trikotverkäufe massiv ankurbelte. Zudem waren die Fernsehgelder, die Juve aus der italienischen Liga kassierte, aufgrund eines neuen Verteilungssystems rückläufig.

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Klopps Ex-Verein Borussia Dortmund steht in der Rangliste als zweiter deutscher Vertreter auf Platz zwölf. Der Gesamtumsatz der Borussen: 377 Millionen Euro.

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