Peinliches Ranking So dominieren deutsche Konzerne die Weltwirtschaft - nicht

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Das ist Bill McDermott, der Chef von SAP, und er hat allen Grund stolz zu sein: Er leitet den nach Börsenwert bedeutendsten Konzern Deutschlands, also einer der nach BIP fünf größten Volkswirtschaften der Welt. Eine aktuelle Analyse der Wirtschaftsberatung Ernst & Young zeigt, wie wichtig SAP tatsächlich für die Weltwirtschaft ist: In einem Ranking der 100 größten Konzerne der Welt belegt das Unternehmen - Platz 52. (Ja, Sie haben richtig gelesen: Platz 52). Sogar eine Firma aus Belgien (Anheuser-Busch) ist größer als SAP.

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Ein Ranking der 100 größten Unternehmen der Welt, und das größte deutsche erst auf Platz 52 - das klingt ja beinahe peinlich. Aber ganz so schlimm ist es gar nicht, denn schon auf Platz 98 folgt mit der Allianz ein weiterer Großkonzern aus Deutschland (im Bild: Firmenchef Oliver Bäte).

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Was ist eigentlich aus der ersten Liga der Großunternehmen in Deutschland geworden? Siemens, Volkswagen, BASF, Bayer - sie alle gehörten mal zu den globalen Top 100. Und heute: Platz 107, Platz 120, Platz 163, Platz 168 ...

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Immerhin: Volkswagen verfügt über einen Börsenwert von etwa 85 Milliarden Dollar, also etwa doppelt so viel wie der US-Elektroautobauer Tesla. Allerdings baut und verkauft der Volkswagen-Konzern jedes Jahr ungefähr 40 mal mehr Autos als Tesla.

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Deutsche-Telekom-Chef Timotheus Höttges dürfte sich wundern: Mit rund 80 Milliarden Dollar bewegt sich der Börsenwert seines Unternehmens immerhin auf dem Niveau des BIPs von Äthiopien. Im globalen Konzern-Ranking reicht es trotzdem nur zu Platz 125.

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Man muss der Wahrheit einfach ihn ihr eiskaltes Auge blicken: Im Konzert der globalen Großkonzerne spielen die deutschen Unternehmen nur noch die Triangel. Das hier beispielsweise ist Satya Nadella, der Chef von Microsoft, dem wertvollsten Unternehmen der Welt. Microsoft bringt es auf einen Börsenwert von mehr als einer Billion Dollar - das ist nach Kalkulation von Ernst & Young mehr als die zehn größten deutschen Konzerne zusammen. Hinter Microsoft folgen: Amazon, Apple, Alphabet, Facebook. Viel IT also, viel USA - und sehr wenig good old Germany.

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