Prada, Gucci, Bentley und Co. Krise? Reiche Russen stürzen sich auf Luxusgüter

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Wirtschaftskrise in Russland: Der niedrige Ölpreis und westliche Sanktionen wegen der Ukraine-Krise machen dem Land zu schaffen. Die Wirtschaftsleistung schrumpft, der Rubel befindet sich auf Talfahrt. Doch was machen die Reichen und Superreichen im Lande?

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Mehrere Finanzkrisen haben sie in den vergangenen Jahren bereits erlebt, ebenso wie ein dauerndes Auf und Ab des Rubel. Viele Vermögende in Russland leben deshalb nach dem Motto: Geld lässt sich kaum schützen - es sei denn, man steckt es in werthaltige Güter.

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Für die Wirtschaft bedeutet das laut Bloomberg: Während der Absatz von Konsumgütern für ein breites Publikum und für den kleineren Geldbeutel schwächelt, erleben Luxusmarken in Russland zurzeit einen Boom (im Bild: eine Russin begutachtet ein mit Diamanten besetztes Telefon).

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Einige Luxusmarken haben in Russland 2015 laut Bloomberg Rekordumsätze erzielt - während der Konsum insgesamt um 10 Prozent schrumpfte. Ein Luxus-Onlinehändler berichtet von Umsatzsprüngen um 55 Prozent. Viele Topmarken planen, in Moskau neue Shops zu eröffnen, so Bloomberg.

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Der Luxusautobauer Rolls-Royce etwa bezeichnete den russischen Markt 2015 als seinen stärksten in Europa.

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Das Modelabel Prada sprach von "signifikantem Wachstum" in Putins Reich.

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Auch der Autobauer Bentley will vom Luxusboom in Russland profitieren. Für Bentleys neuen SUV, der diesen Frühling auf den Markt kommen soll, werde vor allem in Russland reges Interesse erwartet, zitiert Bloomberg einen Moskauer Händler.

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Ein Grund für die starke Entwicklung des Luxus-Konsumsegments ist die zunehmende Polarisierung der russischen Bevölkerung: Einer kleinen Schicht Reicher und Superreicher steht eine immer größere Masse an Menschen gegenüber, deren Armut zunimmt. Allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres rutschten offiziellen Daten zufolge vier Millionen Russen unter die Armutsgrenze.

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Hinzu kommt: Der Rubel verliert mitunter schneller an Wert als die Händler mit den Preisen für Luxusgüter nachziehen oder nachziehen können. Die Folge: Statt mit dem Geld beispielsweise in den Dollar zu flüchten erscheint es manchem Russen oft attraktiver, seine Rubel in ein Auto oder eine teuer Uhr zu stecken.

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Zudem lockt der schwache Rubel auch viele vermögende Käufer aus dem Ausland nach Russland. Einige Marken berichten beispielsweise, dass zunehmend chinesische Touristen, deren Zahl zuletzt gestiegen ist, bei ihnen kaufen würden.

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