Die Queen hat Mechanikerin gelernt Soldat heiratet Schauspielerin - die Jobs der Royals

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"Soldat heiratet Schauspielerin" - normalerweise würde diese Meldung wohl nicht Millionen von Menschen wochenlang in Atem halten. Im aktuellen Falle heißt der Soldat allerdings Henry Charles Albert David Windsor und ist nebenbei Prinz des Vereinigten Königreichs. Wie viele seiner Verwandten hat er bereits eine (relativ) bürgerliche Karriere hingelegt - ein Überblick:

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Zehn Jahre lang hat Harry laut Angaben des Königshauses in der britischen Armee gedient. "Officer Cadet Wales" war im Jahr 2005 in die königliche Militärakademie Sandhurst eingetreten. Während seiner Militärlaufbahn...

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... war der Prinz zweimal in Afghanistan im Einsatz, davon einmal als Pilot eines Apache-Kampfhelikopters.

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Auch nach dem Ende seiner Dienstzeit engagiert sich "Captain Wales" für seine einstigen Kameraden, unter anderem als Schöpfer der "Invictus Games", einer internationalen Sportveranstaltung für verwundete Soldatinnen und Soldaten.

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Die Fliegerei verbindet Harry mit seinem Bruder William: Auch der Thronfolger in spe hat nach einer Ausbildung in Sandringham bei der Royal Air Force gedient, sich allerdings auf Such- und Rettungsmissionen spezialisiert.

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Nach dem Ende seiner militärischen Karriere arbeitete der Duke of Cambridge zwischen März 2015 und Juli 2017 als Pilot eines Rettungshubschraubers der "East Anglian Air Ambulance". Um Ärzte und Rettungssanitäter dabei möglichst schnell zu ihren Patienten zu bringen, sei der Prinz auf Straßen, Stränden, Parkplätzen und in Gärten gelandet, heißt es auf der Website der königlichen Familie.

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Williams Ehefrau Kate (Archivaufnahme der Hochzeit im Jahr 2011) hat derweil eine bürgerlichere Karriere durchlaufen: Nach ihrem Studium in St Andrews, wo sie den künftigen Thronfolger kennenlernte, arbeitete sie kurzzeitig für das elterliche Unternehmen "Party Pieces", das Partyzubehör vertreibt. Dort habe sie...

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... die erste Geburtstags-Linie des Unternehmens entwickelt, schreibt ihre Mutter Carole auf der Website des Unternehmens. Laut Medienberichten arbeitete Kate zudem zwischenzeitlich für den Modehändler Jigsaw.

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Auch Harrys und Williams Vater, Thronfolger Prinz Charles, hatte in den 1970er Jahren als Pilot gedient und später ein Minensuchboot kommandiert. Heute konzentriert er sich vor allem auf gemeinnützige Aufgaben (er steht über 400 Organisationen vor) - und auf Kekse:

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Unter der Marke Duchy Originals verkauft die Kaufhauskette Waitrose Haferkekse, deren Getreide auf Ländereien der prinzlichen "Duchy of Cornwall" angebaut wird. Zur Marke gehören mittlerweile auch andere nachhaltige Produkte.

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Militärische Karrieren gehören zu den Traditionen des britischen Königshauses - sogar die Queen hat sich einst die Hände schmutzig gemacht. "Second Subaltern Elizabeth Windsor" arbeitete gegen Ende des Zweiten Weltkriegs als Mechanikerin und Fahrerin für den "Women's Auxiliary Territorial Service".

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Seit dem Tod ihres Vaters George im Jahr 1952 steht Elizabeth als Königin dem Vereinigten Königreich und anderen Ländern des Commonwealths vor. Ihre Aufgaben umfassen dabei unter anderem...

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... wöchentliche Treffen mit ihren Premierministern (im Bild: Theresa May kurz vor ihrem Amtsantritt im Juli 2016), ...

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... Treffen mit anderen Staatsoberhäuptern (hier der chinesische Präsident Xi Jinping im Jahr 2015) und...

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... die Verleihung von Würden (hier schlägt sie den Tour-de-France-Gewinner und Olympioniken Bradley Wiggins zum Ritter).

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Eines ist die Queen allerdings nicht: eine Politikerin. "The Queen is above politics", die Königin steht über der Politik, so beschrieb es einst Ex-Premierminister John Major. Entsprechend groß war die Aufregung, als die Boulevardzeitung "Sun" im März 2016 verkündete, die Königin unterstütze den Brexit.

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Wie sein Sohn Charles und seine Enkel William und Harry blickt auch Prinz Philip (links) auf eine Militärkarriere zurück. Im Jahr 1939 trat er als Kadett in die Royal Navy ein. Nach einem raschen Aufstieg wurde er 1952 schließlich zum "Commander" befördert, brach seine Karriere allerdings wenig später nach dem Tod seines Schwiegervaters ab.

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Als Prinzgemahl hat der Duke of Edinburgh über 22.000 öffentliche Veranstaltungen für das Königshaus besucht. Seit vergangenem Jahr ist damit allerdings Schluss: Mit 95 Jahren hatte der Duke verkünden lassen, künftig keine offiziellen Termine mehr wahrzunehmen.

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