Kolosseum, Rialto, Spanische Treppe Wo sich Italiens Firmen einkaufen

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Spanische Treppe in Rom: Der Luxuskonzern Bulgari steckte 1,5 Millionen Euro in die Renovierung des Denkmals - und will nun den Zutritt limitieren

Foto: © Max Rossi / Reuters/ REUTERS
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Kolosseum in Rom: Die Schuhfirma Tod's hat sich für etliche Millionen Euro die Nutzungsrechte an der berühmten Ruine gesichert - für Werbezwecke. Das Geld wurde für die Restaurierung benötigt. Kritiker bemängeln intransparente Absprachen, der italienische Rechnungshof zeigte sich bestürzt über die Details des Deals.

Foto: Maurizio Brambatti/ dpa
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Ponte Vecchio: 2013 ließ der damalige Florentiner Bürgermeister Matteo Renzi (heute Italiens Ministerpräsident) Bürger und Touristen von der Brücke für eine geschlossene Gesellschaft aussperren - ein Abendessen für Freunde und Kunden des Autoherstellers Ferrari hatte Vorrang.

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Trevi-Brunnen: Für die Renovierung des Trevi-Brunnens in Rom kam der Modekonzern Fendi mit 2,2 Millionen Euro auf. Im Gegenzug bekam das Unternehmen eine riesige Werbefläche an einem der meistbesuchten Plätze der Stadt. Zudem durfte Fendi eine Modeschau organisieren, bei der die Models auf transparenten Laufstegen über das Wasser wandelten.

Foto: DPA
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Neapels Altstadt: Anfang Juli wurden Teile der Altstadt für eine Veranstaltung von Dolce & Gabbana gesperrt - das Unternnehmen soll der Stadt dafür weniger als 100.000 Euro gezahlt haben. Im Mai feierte Ferrero auf der zentralen Piazza del Plebiscito den 50. Geburtstag des zuckersüßen Aufstrichs Nutella.

Foto: Google Street View
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Rialto-Brücke: Für das berühmte venezianische Bauwerk engagierte sich der Konzern OTB finanziell, zu dem unter anderem die Marke Diesel gehört.

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