Emotionale Reaktionen Ramelows Wahlsieg spaltet das politische Deutschland

Die CSU schäumt, die Grünen sehen die Folgen der Einheit und Gregor Gysi ist quietschvergnügt. Reaktionen auf Bodo Ramelows Wahl zum Thüringer Ministerpräsidenten.
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"Ich komme als Regierungschef jetzt öfter."

Bodo Ramelow ist der erste Ministerpräsident aus den Reihen der Linkspartei; in seiner ersten Presseerklärung nach der Wahl im Landtag musste er wohl einfach darauf hinweisen, dass er es geschafft hat - vorher war es knapp. Im ersten Wahlgang hatte Ramelow die erforderliche absolute Mehrheit noch knapp verfehlt. Die fehlende Stimme...

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... sei allerdings wohl "die Dramaturgie eines Einzelnen gewesen", sagte seine neue Finanzministerin, die ehemalige SPD-Spitzenkandidatin Heike Taubert.

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"Heute ist einfach ein großer, ein schöner Tag auch in meinem Leben, das muss ich sagen. Dass ich das noch erlebe."

Erwartbar erfreut war Linken-Bundesfraktionschef Gregor Gysi über den Erfolg seines Parteifreunds.

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"Die CDU ist hoffentlich ein guter Verlierer."

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi schien bei ihrem Kommentar zur Wahl bereits Unheil zu ahnen. Sie sollte richtig liegen.

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"Es ist Staatspraxis, dass die Bundeskanzlerin jedem gewählten Ministerpräsidenten (...) ihren Glückwunsch übermittelt, und das wird sie selbstverständlich auch in diesem Fall tun."

In den Worten von Regierungssprecher Steffen Seibert scheint allerdings ein wenig mitzuschwingen, dass Angela Merkel lieber einem anderen Ministerpräsidenten gratuliert hätte.

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"Wir sind diese Rolle nicht gewöhnt und müssen uns darauf einstellen."

Der Erfurter CDU-Fraktionsvorsitzende Mike Mohring verwies auf die für seine Partei ungewohnte Oppositionsrolle, legte jedoch nach: Er sei sicher, dass das Thüringer "Experiment" nicht die vollen fünf Jahre einer Legislaturperiode durchhalten würde. Wesentlich größere Geschütze...

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... fuhr die Schwesterpartei auf. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer brandmarkte den Freitag als einen "Tag der Schande für das wiedervereinigte Deutschland." Ebenfalls auf die Deutsche Einheit...

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... nahm die Bundestags-Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt: "Ein westdeutscher Gewerkscahfter, der in Ostdeutschland Ministerpräsient wird - das ist auch ein Ergebnis der friedlichen Revolution."

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