Margen-Ranking BMW bleibt vorerst Renditekaiser

Bei der operativen Gewinnmarge hält BMW die Pole Position: Die Bayern waren im ersten Halbjahr 2013 der profitabelste Massenhersteller der Welt. Doch ein deutscher Erzkonkurrent verblüfft mit einem Sondereffekt - und zwei asiatische Konkurrenten sitzen BMW im Nacken.
1 / 11

Die Kunst, teure Autos mit viel Gewinn zu verkaufen, beherrschen die Bayern souverän: Im ersten Halbjahr 2013 war BMW mit einer EBIT-Marge von 11,1 Prozent der profitabelste Autokonzern der Welt. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young. Doch die Konkurrenz rückt immer dichter heran...

Foto: BMW
2 / 11

Ganz knapp hinter den Bayern reiht sich Daimler mit einer EBIT-Marge von 11 Prozent ein. Den rechnerischen Traumwert verdanken die Stuttgarter allerdings einem Sondereffekt: Sie haben kürzlich EADS-Aktien für 3,2 Milliarden Euro verkauft. Ohne die Transaktion liegt die Daimler-Marge in den ersten sechs Monaten bei eher mageren 5,3 Prozent.

Foto: Daimler
3 / 11

Kräftig aufgeholt hat hingegen Toyota: Die EBIT-Marge des japanischen Autoriesen lag im ersten Halbjahr bei 10,4 Prozent. Im zweiten Quartal zogen die Japaner sogar mit BMW gleich. Aufgrund des schwachen Yens kann Toyota im Ausland günstiger anbieten, ohne die Marge zu belasten, heißt es in der Studie.

4 / 11

Hyundai hält sich mit einer EBIT-Marge von 9,6 Prozent im Spitzenfeld. Doch im Vorjahreszeitraum schnitten die Koreaner mit 11,2 Prozent sogar noch besser ab. Obwohl die Koreaner den Umsatz um sechs Prozent steigerten, rutschte der Gewinn um 9 Prozent ab. Doch abschreiben sollte man die Koreaner keinesfalls, denn...

Foto: Hyundai
5 / 11

...auch die Hyundai-Tochter Kia streift pro verkauftem Auto ordentlich Gewinn ein - auch wenn die Gewinne zuletzt zurückgingen. Von Januar bis Juni lag Kias Ebit-Marge bei 7,6 Prozent - im Vorjahreszeitraum waren es allerdings noch 9,5 Prozent. Die Studie vergleicht die Finanzkennzahlen der 17 größten Autokonzerne der Welt.

Foto: Kia
6 / 11

Überraschend stark schneidet der japanische Kleinwagenspezialist Suzuki ab: Die EBIT-Marge des einstigen VW-Wunschpartners lag in den ersten sechs Monaten bei 6,6 Prozent. Der schwache Yen beflügle die japanischen Autokonzerne und entwickle sich zu einer echten Bedrohung für deutsche Hersteller, meint Ernst & Young-Partner Peter Fuß.

Foto: Suzuki
7 / 11

Die Profitabilität von Europas größtem Autohersteller Volkswagen leidet hingegen unter der Absatzschwäche auf dem europäischen Heimatmarkt. Im ersten Halbjahr 2013 lag die EBIT-Marge der Wolfsburger bei 5,9 Prozent, im Vorjahreszeitraum war es noch um einen ganzen Prozentpunkt mehr.

8 / 11

Honda hat das Tsunami-Horrorjahr 2011 endgültig hinter sich gelassen. Von Januar bis Juni erzielten die Japaner eine Marge von 5,6 Prozent - schnitten damit aber ein wenig schwächer ab als im Vorjahreszeitraum.

Foto: Honda
9 / 11

Besonders von der Yen-Schwäche profitiert hat in den ersten sechs Monaten offenbar Mazda: Die Ebit-Marge schnellte auf 5,5 Prozent hoch, im Vorjahreszeitraum lag sie noch bei mageren 1,5 Prozent. Doch noch ein weiterer japanischer Autohersteller landet unter den Top 10 der Renditekönige...

Foto: Mazda
10 / 11

Nissan erzielte im ersten Halbjahr 2013 eine EBIT-Marge von 5,5 Prozent - und verbesserte sich damit um 0,6 Prozentpunkte.

Foto: Nissan
11 / 11

Ford steigerte seinen Umsatz von Januar bis Juni um 13 Prozent, doch die EBIT-Marge sank leicht auf 4,6 Prozent. Immerhin sind die Detroiter damit besser als ihre US-Konkurrenten Chrysler und General Motors. Schlusslicht in dem Profitabilitätsranking ist übrigens Renault - mit einer negativen EBIT-Marge von 1,2 Prozent.

Foto: Ford
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.