Geldwäsche, Libor-Skandal und Co. Die höchsten Strafen für Banken

13 britischen Banken sollen gemeinsam rund 1,5 Milliarden Euro Strafe zahlen, weil sie Kunden falsch beraten haben. Weltweit ist diese Geldbuße für Skandalbanken allerdings nur Durchschnitt. Ein Überblick.
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Platz 15: Sie half US-Bürgern, systematisch Steuern zu hinterziehen. Der Skandal flog auf und die Privatbank Wegelin stellte ihren Betrieb ein. Im März 2013 wurde das älteste Schweizer Bankhaus zur Zahlung von rund 58 Millionen Dollar (44 Millionen Euro) verurteilt.

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Platz 14: Die Verantwortlichen der Wall-Street-Skandalfirma MF Global (im Bild: Ex-Chef Jon Corzine) wurden wegen missbräuchlich verwendeter Kundengelder angeklagt, das seit Sommer 2011 insolvente Unternehmen im Juni 2013 zur Zahlung von 100 Millionen Dollar (75 Millionen Euro) verdonnert.

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Platz 13: Gegen eine Zahlung von 200 Millionen Dollar (150 Millionen Euro) stellte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Herbst 2011 die Ermittlungen gegen die Schweizer Nummer zwei, die Credit Suisse, wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ein.

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Platz 12: 13 britischen Banken, darunter Barclays, HSBC und die Royal Bank of Scotland, sind im August 2013 von der britischen Finanzaufsicht (FCA) zur Zahlung von gemeinsam 1,3 Milliarden Pfund (1,5 Milliarden Euro) verdonnert worden. Der Vorwurf: Sie hatten Kunden unnötige Kreditkartenversicherungen angedreht.

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Platz 11: 2010 zahlte die britische Großbank Lloyds 350 Millionen Dollar (262 Millionen Euro) wegen Verstößen gegen Wirtschaftssanktionen.

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Platz 10: Die britische Bank Barclays schaffte im Juni 2012 als erstes Institut weltweit die Ermittlungen im Libor-Skandal gegen die Zahlung von 290 britische Pfund (337 Millionen Euro) aus der Welt.

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Platz 9: Die US-Energiemarktaufsicht Ferc forderte im Juli 2013 von der britischen Bank Barclays sowie vier ihrer Stromhändler eine Rekordstrafe von 453 Millionen Dollar (340 Millionen Euro).

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Platz 8: 2010 zahlte die niederländische ABN Amro 500 Millionen US-Dollar (375 Millionen Euro) für Geschäfte mit von den USA als so genannte Schurkenstaaten eingestuften Nationen wie Iran.

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Platz 7: Die US-Investmentbank Goldman Sachs verglich sich 2010 für 577 Millionen Dollar (433 Millionen Euro) in einem Betrugsfall. Das Institut soll Anleger mit komplizierten Produkten übers Ohr gehauen haben.

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Platz 6: Die Royal Bank of Scotland (RBS) wurde im Februar 2013 wegen jahrelanger Manipulationen des Interbanken-Zinssatzes Libor zu Bußzahlungen von 615 Millionen Dollar (umgerechnet 450 Millionen Euro) verdonnert.

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Platz 5: Der niederländische Finanzkonzern ING musste im Juni 2012 wegen Verstoßes gegen US-Sanktionen 619 Millionen Dollar (465 Millionen Euro) auf den Tisch legen.

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Platz 4: Die britische Bank Standard Chartered zahlte 2012 in den USA insgesamt 667 Millionen Dollar (500 Millionen Euro) wegen unerlaubter Geschäfte mit Iran.

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Platz 3: 2009 zahlte die Schweizer UBS 780 Millionen Dollar (585 Millionen Euro) in den USA, um einen Streit wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung beizulegen.

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Platz 2: Ende 2012 kaufte sich die UBS für 1,4 Milliarden Franken (1,35 Milliarden Euro) auch aus dem Libor-Skandal frei.

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Platz 1: Die britische Großbank HSBC legte ebenfalls Ende 2012 einen Geldwäscheskandal in den USA für 1,9 Milliarden US-Dollar (1,42 Milliarden Euro) bei.

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