Die Quirin-Bank und das Mittelstands-Desaster Regelmäßiges Debakel

Mit Anleihen, die von Quirin emittiert wurden, erleiden Investoren häufig ein Debakel – wie nun bei German Pellets.
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MS Deutschland: Bei der „Traumschiff“-Anleihe handelte es sich angeblich um ein Papier mit „Single-A“-Bonität – was einer Ausfallwahrscheinlichkeit wie bei einem Dax-Konzern entsprechen würde. Tatsächlich hielt die Firma nach der Bondemission nicht mal mehr zwei Jahre durch.

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German Pellets: Der Holverarbeiter emittierte mithilfe von Quirin nicht nur eine Anleihe, sondern gleich mehrere. Die Folge: Die Schuldenlast von mehr als 200 Millionen Euro ist allem Anschein nach nicht mehr tragbar, die Anleger fliehen aus der Anleihe.

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Flexstrom: Der schlechte Ruf des Billigstromanbieters schien die Quirin-Bank nicht zu stören. 35 Millionen Euro sollten Ende 2012 über eine Anleiheplatzierung fließen. Die Emission scheiterte – kurz darauf war Flexstrom pleite.

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„More & More“: Aufgrund schlechter Geschäftszahlen und mehrere R Ratingherabstufungen geriet die Anleihe des Damenmodeherstellers „More & More“ vor einem Jahr ins Schlingern. Erholt hat sich der von Quirin emittierte Bond bislang nicht.

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Peine: Auch die ebenfalls von Quirin emittierte Anleihe des Herrenmodehersteller Peine ist seit Jahren unter Druck: Zuletzt erreichte das Papier nicht einmal mehr ein Drittel des Nennwerts.

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JK Wohnbau: Quirin begleitet Unternehmen nicht nur bei Anleiheemissionen, sondern auch bei Börsengängen. Wenig Glück hatten die Anleger mit den Aktien der JK Wohnbau, die nach einigen Affären inzwischen in Isaria Wohnbau umbenannt wurde. Das Papier notiert gut fünf Jahren nach dem IPO mehr als 50 Prozent unter Ausgabekurs.

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