Exklusive Privatbilder des Tesla-Chefs Die wichtigsten Stationen in Elon Musks Leben

Er ist mit PayPal zum Millionär geworden - und mit seinen Unternehmen Tesla und SpaceX zum Milliardär: Der Südafrikaner Elon Musk ist wohl einer der schillerndsten Silicon-Valley-Unternehmer des 21. Jahrhunderts. Eine neue Biographie beinhaltet bislang unveröffentlichte Bilder aus seinem Leben - die manager magazin online exklusiv in Deutschland zeigt.
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Er ist mit PayPal zum Millionär geworden - und mit seinen Unternehmen Tesla und SpaceX zum Milliardär: Der gebürtige Südafrikaner Elon Musk ist wohl einer der schillerndsten Unternehmer des 21. Jahrhunderts. Nun kommt eine neue Biographie in den Handel, an der der 43-jährige Musk nach einigem Zögern mitgewirkt hat.

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PATRICK T. FALLON/ REUTERS

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In dem Buch "Elon Musk - Tesla, PayPal, SpaceX: Wie Elon Musk die Welt verändert" beschreibt der US-Journalist Ashlee Vance Musks Aufstieg vom eher unauffälligen Nerd zum Seriengründer von milliardenschweren US-Unternehmen. Das Buch ist ab dem 20. Mai 2015 erhältlich und enthält auch einige bislang unveröffentlichte Bilder, die manager magazin online exklusiv in Deutschland zeigt.

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Elon Musk kommt am 28. Juni 1971 in Südafrika zur Welt - als ältestes von drei Geschwistern. Schon als Kleinkind konnte sich Musk in eine Art Trance versetzen und ignorierte so die reale Welt um sich herum. "Er zieht sich in sein eigenes Hirn zurück", beschreibt ihn seine Mutter Maye.

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Foto: Maye Musk
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Musk wuchs in einem Haus in Pretoria auf. Hier ist er mit seinem Bruder Kimbal (Mitte) und seiner Schwester Tosca (rechts) im Haus seiner Eltern in Pretoria zu sehen. Wenige Monate nach der Entstehung dieses Bildes trennten sich seine Eltern.

Foto: Maye Musk
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Elon Musk zog zeitweise zu seinem Vater, seine Kindheit und seine Teenager-Jahre verliefen seinen eigenen Angaben zufolge nicht besonders glücklich. Schon als kleiner Junge war Musk ein Bücherwurm und besaß ein fotografisches Gedächtnis. Sonderlich beliebt machte ihn das nicht.

Foto: Maye Musk
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In der Öffentlichkeit tauchte sein Name erstmals 1984 auf, als das ein südafrikanisches Computermagazin einen Artikel über das vom damals 12-jährigen Musk entwickelte Videospiel Blastar veröffentlichte. 500 Dollar bekam Musk für den Artikel.

Foto: Maye Musk
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Im zarten Alter von 17 Jahren verließ Musk Südafrika und zog nach Kanada. Dort landete er an der Queens University in Ontario, wo er in einem Wohnheim für ausländische Studenten unterkam. An der Universität traf er auch seine erste Frau Justine. Mit einem Stipendium wechselte Musk 1992 in die USA, wo er an der University of Pennsylvania seinen Physik-Abschluss machte.

Foto: Maye Musk
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1995 gründete Musk das Unternehmen Zip2, vier Jahre später verkaufte er es mit 22 Millionen Dollar Gewinn und gründete den Online-Bezahldienst X.com, aus dem bald PayPal wurde. Der Verkauf von PayPal an eBay im Jahr 2002 machte Musk zum zigfachen Millionär. Musk investierte sein Geld in drei Bereichen, die wenig lukrativ schienen ...

Foto: Paul Sakuma/ AP
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... 100 Millionen Dollar investierte er in SpaceX, ein Unternehmen, dessen Raumkapseln und Raketen ausgerechnet gegen den militärisch-industriellen Komplex der USA antreten. Hier ist Musk mit einem Modell der Dragon-Kapsel zu sehen, die Menschen zur internationalen Raumstation transportieren soll.

Foto: Steve Jurvetson
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Anfang der 2000er-Jahre investierte Musk zudem 70 Millionen Dollar in Tesla Motors - ein Unternehmen, das mit seinen Elektroautos die Autobranche herausfordert. 30 Millionen Dollar steckte Musk in SolarCity, einen US-Solaranlagenspezialisten. "Mit Ausnahme einer speziellen Geldzerstörungsmaschine hätte er kaum etwas finden können, mit dem sich sein Vermögen schneller vernichten ließ", urteilt Buchautor Vance. Doch das Risiko machte sich bezahlt.

Foto: Paul Sakuma/ AP/dpa
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Musks in Europa wohl bekanntestes Unternehmen ist der Elektroautopionier Tesla. Anfangs setzte Tesla noch auf ein Chassis von Lotus und Batteriezellen, die ursprünglich für Laptopakkus konstruiert worden waren. Hier ist Musk mit dem einstigen Tesla-Chef Martin Eberhard bei einer Testfahrt mit einem frühen Roadster zu sehen.

Foto: Tesla Motors
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Die Serienproduktion des Roadsters begann 2008, im selben Jahr heuerte Musk den Designer Franz von Holzhausen an, der Teslas Gesellenstück entwarf: Die Elektrolimousine Model S. Heute ensteht das Auto ...

Foto: Steve Jurvetson
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... in einer Fabrik im kalifornischen Fremont, die früher einmal Toyota und General Motors gehörte. Zwar schreibt Tesla nach wie vor rote Zahlen. Im vergangenen Jahr verkaufte Tesla rund 35.000 Elektroautos, in diesem Jahr sollen es 55.000 werden.

Foto: © Noah Berger / Reuters/ REUTERS
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Noch in diesem Jahr will Tesla seinen Elektro-SUV Model X vorstellen - eine sanfte Weiterentwicklung seiner Limousine Model S (im Bild). Wirtschaftlich über den Berg ist Tesla trotz seines enorm gestiegenen Aktienkurses noch nicht. Doch die Kalifornier haben die etablierten Autohersteller aufgeschreckt - und kräftig herausgefordert.

Foto: Tesla Motors
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Herausgefordert hat Musk auch eine andere, nicht minder wehrhafte Branche: Den militärisch-industriellen Komplex in den USA. Sein Unternehmen SpaceX hat bereits erfolgreich Fracht ins All geschossen - zu einem Bruchteil der Kosten, die bisher bei der NASA üblich waren. Die Dragon-Kapsel (im Bild) brachte 2012 Proviant zur internationalen Raumstation ISS - als erstes Vehikel eines privaten Unternehmens in der Geschichte der Raumfahrt.

Foto: AFP / NASA / Bill Ingalls
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SpaceX musste die ersten Flüge vom Atoll Kwajalein (oder Kwaj) der Marshallinseln durchführen. Die Erkenntnisse, die auf der Insel gewonnen wurden, waren hart erarbeitet, aber letztendlich war es eine von Erfolg gekrönte Unternehmung für die Ingenieure.

Foto: SpaceX
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Den Start der Falcon 1-Lastenträgerrakete verfolgte Elon Musk im SpaceX-Hauptquartier im kalifornischen Hawthorne. Im Jahr 2008 gelang es SpaceX, mit der Rakete einen Kommunikationssatelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen - mit der ersten privat entwickelten Rakete, die den Orbit erreichte.

Foto: Corbis
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Derzeit arbeitet SpaceX an Raketen, die sich wiederverwenden lassen, nachdem sie ihre Fracht ins All gebracht haben. Sie sollen genau an jenem Ort landen, von dem aus sie gestartet sind - in den Tests hat das aber noch nicht funktioniert. Ziemlich weit ist SpaceX bereits mit der Weiterentwicklung seiner Dragon-Raumkapsel (im Bild) - sie soll bald auch Passagiere zur ISS befördern.

Foto: REUTERS
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Privat war Musk bisher dreimal verheiratet: Aus seiner Ehe mit Justine Musk hat er fünf Kinder, zweimal war er mit der Schauspielerin Talulah Riley verheiratet. Riley hat für Musk mehrfach rauschende Parties organisiert ...

Foto: Talulah Riley
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... in dem Buch gibt es auch ein seltenes Bild, auf dem sich Musk und Riley gemeinsam auf einer Couch entspannen. Denn loslassen fällt dem Multiunternehmer Musk offenbar schwer: Seine Arbeitswochen haben gerne mal 80 bis 100 Arbeitsstunden. Von seinen Angestellten erwartet er durchaus, dass sie auch am Samstag ins Unternehmen kommen, heißt es in dem Buch.

Foto: Talulah Riley
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Kostümierung für einen ernsten Zweck - auch dafür ist Musk zu haben: Im Jahr 2013 besuchte Musk mit dem Schauspieler Sean Penn (Fahrer) und dem Investor Shervin Pishevar (auf dem Rücksitz neben Musk) Kuba. Sie trafen sich mit Studenten und Mitgliedern der Castro-Familie und versuchten, die Freilassung eines amerikanischen Gefangenen zu erwirken.

Foto: Shervin Pishevar
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An Visionen für die Zukunft mangelt es Musk nicht: Mit seinem Hyperloop genannten Personenkapseln will er Menschen in Schallgeschwindigkeit durch Röhren befördern. Den Mars will er auch noch kolonialisieren - nur vor künstlicher Intelligenz warnt er. Mit seinen 43 Jahren bleibt ihm noch reichlich Zeit, um seine Träume zu realisieren - bislang war er mit seinen Vorstellungen jedenfalls erstaunlich erfolgreich, urteilt sein Biograph.

Foto: DPA / Elon Musk