Pluto-Nahaufnahme Die Schönheit grauer Warzen

Die Nasa-Sonde "New Horizons" hat erste Nahaufnahmen vom Pluto zur Erde geschickt. Sie zeigen die bisher kaum erforschte Welt in ungekannter Schärfe.
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Hochauflösendes Bild von Pluto: Die Sonde "New Horizons", die gerade erfolgreich am Zwergplaneten vorbeigerast ist, liefert erstmals ein klares Bild von Pluto. Zu sehen ist die Äquatorregion mit mehr als 3000 Meter hohen, eisigen Bergen.

Foto: AFP
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Plutos Mond Charon ganz scharf: Hier sind ebenfalls hohe Berge und zudem kilometertiefe Gräben zu sehen. Fotolieferungen aus den Weiten des Sonnensystems brauchen Zeit. Insgesamt wird es nach Angaben der Nasa 16 Monate dauern, bis alle von «New Horizons» gesammelten Daten zur Erde gesendet sind.

Foto: AFP
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Deutlich weniger scharf: Dieses pixelige Bild zeigt einen weiteren Plutomond. Er heißt Hydra, misst nur 43 mal 33 Kilometer - und ist noch nie in dieser Form fotografiert worden. Ihn zu beobachten zählte aber nicht zu den Hauptaufgaben von "New Horizons", deswegen ist das Bild nicht besonders hoch aufgelöst.

Foto: AP / dpa / NASA / JHUAPL / SwRI
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Anflug: Die Farbaufnahme von Pluto stammt vom 3. Juli und wurde aus einem Abstand von zwölf Millionen Kilometern gemacht. Schemenhaft ist unten rechts eine Struktur zu erkennen, bei der es sich offenbar um einen großen Krater handelt.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Foto vom 9. Juli (Abstand 5,4 Millionen Kilometer): Die geologischen Strukturen treten deutlich stärker hervor.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Umgehend haben Astronomen mit der Beschreibung begonnen: Sie haben einen Streifen mit komplexen Mustern ("Band of Complex Patterns"), eine vieleckige Erscheinung ("Polygonal Feature") und eine Walschwanz-Struktur ("Whale's Tail") identifiziert.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Foto vom 11. Juli: "Houston, we have geology", dichtete die PR-Abteilung der US-Weltraumbehörde. Am 14. Juli hat sich "New Horizons" dem Zwergplaneten dann schließlich bis auf etwa 12.000 Kilometer genähert.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Erste Analysen: Forscher haben eine helle, herzförmige Gegend ("Bright heart") und eine dunkle Region ("Dark Area") erkannt. Außerdem vermuten sie Klippen ("Cliffs") und Krater ("Crater").

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Diese Farbaufnahme vom 11. Juli zeigt Pluto und seinen Mond Charon.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Pluto in künstlerischer Darstellung: So haben sich Wissenschaftler bislang den fernen Himmelskörper vorgestellt.

Foto: JHUAPL
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Zwergplanet vor Blauem Planeten: In dieser Fotomontage sind Erde, Pluto und sein größter Mond Charon im richtigen Größenverhältnis zueinander abgebildet.

Foto: NASA
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Raumsonde (künstlerische Darstellung): Mehr als neun Jahre ist "New Horizons" bereits unterwegs. Die Sonde wiegt knapp eine halbe Tonne und misst 2,7 Meter an ihrer breitesten Stelle.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Rückblick: Mitglieder des Nasa-Teams "New Horizons" am 19. Januar 2006 in Cape Canaveral, Florida.

Foto: NASA/ KSC
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An diesem Tag wurde die Raumsonde von einer "Atlas V"-Rakete ins All geschossen. "New Horizons" hat die Erde so schnell verlassen wie noch keine Raumsonde zuvor - mit 16,2 Kilometern pro Sekunde (58.000 km/h).

Foto: NASA/Ken Thornsley
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Über Pluto wissen Astronomen bislang sehr wenig, obwohl der Himmelskörper schon vor 85 Jahren entdeckt wurde. Dieses Foto hat 1994 das Weltraumteleskop "Hubble" gemacht. Es war damals die schärfste Aufnahme von Pluto und seinem Mond Charon.

Foto: R. Albrecht/ ESA/ ESO Space Telescope European Coordinating Facility/ NASA
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Im Jahr 1996 gelang es Forschern, Details auf der Oberfläche von Pluto sichtbar zu machen. Die "Hubble"-Fotos zeigen "Details wie Becken und Krater", hieß es damals.

Foto: Alan Stern/ Southwest Research Institute/ Marc Buie/ Lowell Observatory/NASA/ ESA
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