Versteigerungen mit Papst-Bonus Heiliges Blech und iPads mit päpstlichem Touch

In den USA wird ein durchaus bescheidenes Papamobil versteigert - zum Schätzpreis von satten 82.000 Dollar. Was der heilige Vater anfasst oder nutzt, wird zwar nicht zu Gold. Doch bei Versteigerungen sorgt der Papst-Bonus für hohe Preise, wie unsere Übersicht zeigt.
1 / 10

Dieser Fiat 500L ist eher klein, schwarz und gewöhnlich - sein Insasse ist all das nicht: Bei seinem USA-Besuch im Jahr 2014 demonstrierte Papst Franziskus Bescheidenheit, indem er ein solches Modell als Papamobil nutzte. Nun wird einer der drei vom heiligen Vater in den USA genutzten Fiats versteigert ...

Foto: KEVIN LAMARQUE/ REUTERS
2 / 10

... bis zum 31. März 2016 können Bieter über die Website Charitybuzz noch Gebote abgeben. Sie bieten auf jenes Auto, auf dessen Rückbank der heilige Vater bei seinem Besuch in New York Platz nahm. Aktuell liegt das Höchstgebot bei 70.000 Dollar, der Schätzwert wird mit 82.000 Dollar angegeben. Die Erlöse kommen der Erzdiözese New York zugute. Von Päpsten genutzte Autos erzielen hohe Preise, wie ein berühmtes Beispiel zeigt ...

Foto: JONATHAN ERNST/ REUTERS
3 / 10

... dieser eher unscheinbare Golf wurde 2005 auf der Auktionswebsite Ebay angeboten - von einem 21 Jahre alten deutschen Zivildiener, der das Fahrzeug gebraucht gekauft und einen prominenten Vorbesitzer ausgemacht hatte: Kardinal Josef Ratzinger, den späteren Papst Benedikt XVI. Via Ebay erlöste das Auto ...

Foto: A9999 Jörg Taron/ dpa/dpaweb
4 / 10

knapp 190.000 Euro, Käufer war das amerikanische Online-Casino Goldenpalace.com. Nach Benedikts Rücktritt im Jahr 2013 wollten die Amerikaner das heilige Blech weiterversteigern - doch der Ratzinger-Boom war da bereits vorbei. Das höchste Gebot lag damals bei rund 16.500 Euro - und damit unter der Mindestsumme. Ziemlich teuer war hingegen ...

Foto: Ralph Orlowski/ Getty Images
5 / 10

... ein Auto, das definitiv nicht als Papamobil taugt: Ein Ferrari Enzo, den der Sportwagenhersteller eigens als Geschenk für Papst Johannes Paul II. gebaut hatte. Der Papst ließ den Renner noch im Jahr 2004 versteigern, um Geld für die Tsunami-Opfer zu sammeln. Im August 2015 kam das Auto erneut unter den Hammer und erlöste dabei 6,1 Millionen Dollar. Gerade mal 180 Kilometer hatte das schnellste päpstliche Gefährt aller Zeiten auf dem Tacho.

Foto: Ferrari
6 / 10

Dies hier ist ein päpstlicher Feuerstuhl - eine Harley-Davidson Dyna Super Glide, die der Motorradhersteller Papst Franziskus im Jahr 2013 schenkte. Keine Sorge, gefahren hat der heilige Vater dieses Gefährt nie. Papst Franziskus schenkte seine Harley der Caritas in Rom, die den dicken Brummer ...

Foto: Antoine Antoniol/ Getty Images
7 / 10

.. im Februar 2014 in Paris unter den Hammer brachte. Das Gefährt erlöste 241.500 Euro, die der Renovierung einer römischen Herberge für Obdachlose zugute kamen. Die Unterscheidung von weltlichen Harleys fällt leicht: Franziskus hat den Tank signiert.

Foto: BENOIT TESSIER/ REUTERS
8 / 10

Dieses Tablet hat päpstlichen Touch: Es gehörte Papst Franziskus, wie unschwer an der Inschrift zu erkennen ist. Er schenkte es einem Prister in Uruguay, der es einer Schule gab. Sie ließ das iPad im April 2015 versteigern. Der Hammer schlug erst bei 30.500 Dollar zu, die Erlöse kamen einer Schule für Arme zugute.

Foto: REUTERS
9 / 10

Auch das päpstliche Käppchen kann Spitzenpreise erzielen: Papst Franziskus hatte einmal seine als Pileolus bezeichnete Kappe bei einer öffentlichen Audienz gegen eine identische Kopfbedeckung eingetauscht. Die vom Papst getragene Kappe kam 2014 in einer italienischen TV-Satiresendung zur Versteigerung - und war einem anonymen Bieter 89.050 Euro wert. Doch das große Geschäft mit christlichen Devotionalien kann noch viel schräger ablaufen ...

Foto: Riccardo De Luca/ AP/dpa
10 / 10

... im Jahr 2004 versteigerte eine Amerikanerin auf E-Bay ein bestens konserviertes Käsesandwich, auf dem ihr im Jahr 1994 angeblich das Antlitz der Jungfrau Maria erschienen war. Diese Heiligenerscheinung war dem Höchstbieter gleich 28.000 Dollar wert.

Foto: epa efe Andres Gonzalez/ picture alliance / dpa