Zehn Jahre Airbus A380 Das Luxus-Milliardengrab

Der großen Euphorie folgte die große Ernüchterung: Der Riesenflieger A380 brachte Airbus kein Glück. Ein Überblick in Bildern.
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Die Idee: Mit dem A380 sollte die europäische Luftfahrt in eine neue Dimension starten. Mehr Platz für Passagiere und Fracht und deutlich geringere Kosten - so das Ziel schon in den 80er-Jahren.

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Das mit den Kosten ging von Anfang an jedoch gründlich schief. Beim Bau der ersten Maschinen gab es zahlreiche Probleme - unter anderem mit der Verkabelung. Das 15-Milliarden-Euro-Programm lief aus dem Ruder und ließ den Börsenkurs von der damaligen Airbus-Mutter EADS abstürzen.

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Trotz aller Schwierigkeiten hoben die ersten Riesenflieger schließlich ab (im Bild ein A380 vor Beginn der Serienfertigung).

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Das Fiasko forderte prominente Opfer. Im Juli 2006 treten EADS-Ko-Chef Noël Forgeard (Bild) und Airbus-Chef Gustav Humbert zurück. Derweil verzögern sich die Auslieferungen der Maschinen - das kostet EADS einige Milliarden Euro. Humberts Nachfolger Christian Streiff wirft schon einige Monate später hin.

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Ärgerlich, dass zudem aus der geplanten Frachtversion A380f nichts wird. Großkunden wie US-Logistikriese Fedex springen wieder ab.

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2008 ist es so weit: Der beste Airbus-Kunde Emirates übernimmt in Hamburg den ersten A380.

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Die Fachwelt staunt und wundert sich über das Ausmaß an Luxus an Bord. Es gibt unter anderem eine opulente Bar...

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Qatar will mit einer First Class Lounge punkten...

Foto: Hamburg Aviation
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... und Singapore Airlines glänzt mit verschwenderischen Suiten.

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Auch die Lufthansa nimmt den Riesenflieger schließlich in ihren Reihen auf - derzeit verfügt sie über 14 Exemplare. Zum Vergleich: Emirates hat 60 - und weitere 80 sind bestellt.

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Doch auch nach den ersten Auslieferungen läuft es nicht rund beim A380: Die erhofften Bestellungen bleiben aus. Fluggesellschaften wie Emirates kritisieren die zu durstigen Triebwerke.

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Und so bleibt der A380 für Airbus wie auch für viele Fluggesellschaften derzeit vor allem eins: ein teures Aushängeschild. Ein sparsameres Nachfolgemodell ist (noch) nicht in Sicht.

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