Auf alles vorbereitet Zehn Lifehacks fürs Outdoor-Leben

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Der Frühling kommt - und mit ihm die Freiluftsaison. Wer Freunde und Familie beim Campen oder auf Wanderungen mit Outdoor-Kompetenz beeindrucken will, kann in dem Dumont-Büchlein "Auf alles vorbereitet" Lifehacks für draußen lernen. Hier sind zehn Tipps daraus.
Stopfen statt rollen: Unterwegs ist Ordnung das halbe Leben. Große Ausnahme: dein Schlafsack. Den darfst du nach Herzenslust in seinen Packsack stopfen. Wenn du ihn nämlich ordentlich rollst, leidet darunter die Füllung, weil sie an immer der gleichen Stelle gebrochen wird. Sowohl Kunstfaser als auch Daune verlieren dadurch auf lange Sicht ihre Isolationsfähigkeit. Wenn du den Schlafsack stopfst statt zu rollen, füllt er außerdem die Hohlräume in deinem Rucksack besser aus. Abends dann einmal kräftig ausschütteln, schon wird’s nachts wieder mollig warm. Ein Inlett aus Baumwolle, Seide oder Polyester verhindert übrigens, dass du den Schlafsack allzu häufig waschen musst.

Foto: DuMont Reiseverlag
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Das ist der Gipfel: Geschafft! Der Gipfel ist erobert, die Rundsicht auf die Bergwelt der Hammer. Aber wie heißen denn die ganzen Spitzen, die da am Horizont in den Himmel piksen? Mit der App PeakFinder verrät dir dein Smartphone die Namen der Berge – einfach mit der Kamera in die gewünschte Richtung halten und schon wirst du mit den steinernen Brocken um dich herum bekannt gemacht. Das Ganze gibt’s übrigens auch für den Nachthimmel, Apps wie SkyMap oder SkyView sind wie ein Astronom für die Hosentasche, der dir das Weltall erklärt.

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Rechenkünste für Wanderer: Dein Outdoor-Ziel ist gefunden. Aber welche Strecke schaffst du bei einer Wanderung am Tag? Informationen darüber stecken in deiner Wanderkarte. So kannst du bereits zu Hause ausrechnen, wie lang ein Wandertag sein kann.
Die Richtwerte für Durchschnittswanderer pro Stunde Gehzeit sind: 300 Höhenmeter bergauf, 500 Höhenmeter bergab, 4 Kilometer Strecke.
Dank der Höhenlinien auf der Karte siehst du, dass deine geplante Tour zum Beispiel 900 Höhenmeter Aufstieg, 500 Höhenmeter Abstieg und 4 Kilometer Strecke beinhaltet.
So wird gerechnet:
900 Höhenmeter Aufstieg = 3 Stunden (900 / 300)
500 Höhenmeter Abstieg = 1 Stunde (500 / 500)
4 Kilometer Entfernung = 1 Stunde (4 / 4) Wert für Auf- und Abstieg: 3 Stunden + 1 Stunde = 4 Stunden
Wert für die horizontale Strecke: 0,5 h (Der kleinste Wert wird halbiert.)
Ergebnis: Du wirst bei dieser Tour also 4,5 Stunden brauchen.

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Widerspenstige Gläser: Einer der Gründe, warum man immer Gewebeklebeband dabei haben sollte. Klebe einen Streifen Tape halb über den Deckel und ziehe kräftig, der Deckel geht auf.

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Kleine, aber effektive Heizung: Die macht eine warme Hütte! Stelle vier Teelichter auf einen großen (Back-)Stein, der von drei weiteren Steinen umgeben wird. Stülpe nun einen umgedrehten Blumentopf auf die Steine, sodass er über den Kerzen sitzt. Bitte niemals und unter keinen Umständen einen Holzkohlegrill zum Heizen verwenden: Dieser produziert Kohlenmonoxid - und dieses Gas ist absolut tödlich!

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Kleine Schutzhütte: Bohre einen dicken Stock (anderthalb Mal so lang wie du) schräg in den Boden und lege ihn auf der anderen Seite in eine Astgabel, die auch fest im Boden steckt. Dann lehnst du links und rechts weitere Stöcke an den dicken Ast. Die beiden Eingangsäste bindest du vorne, an der höchsten Stelle, mit einer dicken Schnur fest an die Astgabel. Lege den Boden mit viel trockenem Laub aus – das polstert und isoliert. Das Dach dichtest du mit Zweigen kreuz und quer ab. Als Regen- und Kälteschutz packst du abschließend eine 20 bis 30 Zentimeter dicke Laubschicht drauf.

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Schlau geschnürt: Schuhe an und loslaufen? Tja, wenn das so einfach wäre! Die Schnürung eines Wanderschuhs ist eine Wissenschaft für sich – und extrem wichtig, weil du Blasen natürlich unbedingt vermeiden willst. Grundsätzlich gilt: Du solltest deinen Schuh nach 15 bis 20 Gehminuten nachschnüren, weil sich Schuh und Fuß erst jetzt an die Bewegung gewöhnt haben.
Drückt der Schuh? Um einzelne Stellen seitlich am Fuß oder auf dem Spann zu entlasten, kannst du an der fraglichen Stelle den Schnürsenkel nicht über Kreuz in die Haken einfädeln, sondern parallel, dadurch entlastest du die fragliche Stelle und regulierst die Schuhweite.

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Low-Budget-Regenjacke: Eine Mülltüte nimmt nicht viel Platz im Gepäck weg, kann aber sehr praktisch sein. So bleibst du auch ohne Regenjacke trocken: Loch in den Boden der Mülltüte, eventuell noch Löcher für die Arme in die Seiten schneiden. Über den Kopf ziehen.

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Lagerfeuer-Musikanlage: Keine Gitarre zur Hand? Dann baue eine Lautsprecherbox fürs Smartphone. Schneide in eine leere Klopapierrolle einen waagerechten Schlitz und befestige links und rechts einen liegenden, leeren Plastikbecher, in dessen untere Hälfte du ein entsprechend großes Loch geschnitten hast. Dann stecke von oben dein Handy in den Pappschlitz – der Sound wummert aus den Plastikbechern.

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Dosenöffnen ohne Dosenöffner: Du brauchst nur einen Esslöffel. Nimm die Löffelfläche fest in die Hand, sodass an deiner Handfläche unten nur noch die Spitze herausschaut. reibe jetzt kräftig an einer Stelle am Rand des Dosendeckels – nach ein paar Bewegungen ist das Metall so weich geworden, dass du mit dem Löffel durchstichst. Bewege nun den Löffel von Spalt zu Spalt den Dosenrand entlang – und schon dauert’s nicht mehr lang, bis köstlicher Ravioliduft über den Campingplatz zieht.

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