Online-Lieferdienste Die Herausforderer von Pizza.de

Zwei europäische Giganten, ein deutscher Platzhirsch und zwei rasant wachsende Startups kämpfen in Deutschland und Europa um die Gunst der Kunden. Ein Überblick.
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Die Marktführer: 2007 gegründet, ist die Pizza.de GmbH derzeit Marktführer für die Vermittlung von Pizza-Bringdiensten in Deutschland. Mehr als 10.000 Bringdienste sind nach eigenen Angaben in das Online-Portal des Unternehmens integriert. Pizza.de mit Sitz in Braunschweig beschäftigt rund fünfzig Mitarbeiter.

Foto: pizza.de
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Die Umschwenker: Das Unternehmen Lieferando wurde bereits im Februar 2009 von Christoph Gerber, Jörg Gerbig und Kai Hansen in Berlin gegründet - damals unter dem Namen YourDelivery. Zunächst lag das Geschäftsmodell in einem Bestell- und Abrechnungsservice für Firmen. Mit dem Namenswechsel im Januar 2011 konzentriert sich Lieferando jedoch auch auf das Privatkundengeschäft. Mehr als 5000 Lieferdienste sind nach Unternehmensangaben an das Portal angeschlossen, das auch Ableger in Österreich und der Schweiz. In Frankreich und Polen ist Lieferando mit eigenen Marken vertreten. Finanziert wird das Unternehmen unter anderem vom Kölner Investor DuMont Venture. Rund sechs Millionen Euro kamen so bislang zusammen.

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Die Wachstumstreiber: Unter dem internationalen Firmennamen Delivery Hero hat sich das Portal in diesen Tagen durch die Übernahme des schwedischen Bestelldienstes Online Pizza Norden vor allem in Skandinavien und Polen stark positioniert. Darüber hinaus schielt Lieferheld auch auf den attraktiven englischen Markt und ist unter anderem in Mexiko und Russland vertreten. In Deutschland kämpft Lieferheld mit Lieferando um Marktposition zwei. Hinter dem Startup steht unter anderem er Venture-Capital-Geber Team Europe. Investoren haben bisher rund 40 Millionen Euro in das Unternehmen gepumpt.

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Der Herausforderer: Unter der deutschen Domain Lieferservice.de will sich auch einer der europäischen Top-Player sein Stück am hiesigen Markt sichern. Rund 9000 Kooperationspartner hat das niederländische Unternehmen Takeaway in Europa. Ausgestattet mit der Erfahrung von mehr als einem Jahrzehnt in den Heimatmärkten, allen voran den Niederlanden und Belgien, plant Takeaway mit Lieferservice.de in den kommenden Monaten unter anderem eine groß angelegte TV-Kampagne. 13 Millionen Euro stehen dank des Einstiegs des Investors Prime Ventures dafür zur Verfügung.

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Der Branchenprimus: JustEat, das mit mehr als 20.000 angeschlossenen Restaurants in 13 Ländern größte europäische Bestellportal, hat bislang die Finger vom deutschen Markt gelassen. Das Unternehmen konzentriert sich stattdessen auf englischsprachige Märkte wie Großbritannien, aber auch Skandinavien und Benelux. Seit 2009 hat das Unternehmen bei verschiedenen Investoren knapp 50 Millionen Euro Kapital für eingesammelt. Vor der Übernahme des schwedischen Bestellservices Online Pizza Norden durch Delivery Hero hielt JustEat einen Minderheitsanteil an dem schwedischen Portal.

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