Olympia in Rio Viele Mängel im Olympischen Dorf

Der Stresstest im Olympiadorf ist schief gegangen: Wasser läuft Wände herunter, es riecht nach Gas. Australiens Team weigert sich vorerst, hier einzuziehen, andere Länder sind auch unzufrieden und bezahlen selbst Handwerker. Ist Rio fit für Olympia?
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Im Olympischen Dorf in Rio sollen in wenigen Tagen über 10.000 Sportler unterkommen. Das australische Team weigert sich derzeit, die Räume zu bewohnen. Auch die Briten und Neuseeländer klagen über eine lange Mängelliste.

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Zu der Anlage gehören 31 Hochhäuser. Delegationen der USA, Niederlande, Italien und Brasilien aus eigener Tasche zusätzliche Spezialtrupps bezahlt, um die Probleme zu lösen.

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Das Olympische Dorf ist ein umstrittenes Projekt. Gebaut wurde die Anlage „Ilha Pura“ („Reine Insel“) von dem Milliardär Carlos Carvalho, zusammen mit dem im Fokus einen landesweiten Korruptionsskandals stehenden Baukonzerns Odebrecht.

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Die Wohnungen sind mit Billigbetten und Plastik-Kleiderschränken bestückt. Das australische Team bemängelt: „Blockierte Toiletten, undichte Rohre, freiliegende Stromkabel, dunkle Treppenaufgänge, wo kein Licht installiert wurde, ....

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....verdreckte Böden, die eine intensive Reinigung erfordern“.

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