Erst Rekorde, dann Ruinen Was wurde aus den Olympia-Stätten?

Am Anfang stehen die winkenden Menschen, das Feuerwerk, die sportlichen Höchstleistungen. Übrig bleiben Stadien und Sportstätten, die all zu oft verfallen.
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Eröffnungsfeier in Athen: Viel Bling und viel Pomp, so wurden die olympischen Spiele 2004 eröffnet. Wie alle vier Jahre irgendwo auf der Welt.

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Heute liegen Griechenlands Sportstätten zum großen Teil verfallen unter der Mittelmeersonne. Im Bild zum Beispiel der ehemalige olympische Pool des Dorfes Thrakomakedones im Norden Athens. Viele Griechen hinterfragen inzwischen den Sinn, ein Sportereignis dieser Größenordnung auszurichten.

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Das gleiche traurige Bild an anderer Stelle - auf diesem Feld wurden die Beachvolleyball-Wettbewerbe abgehalten.

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Einst Sitzplätze, heute Schmutzplätze - der Hellenikon-Olypmia-Komplex.

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2004 kurvten hier Kanuten um die Hindernisse. Höchstleistungen im schäumendem Wasser. Heute bewegt sich auf dieser Athener Bahn nur der Staub.

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2008 feierte Peking die Olympiade, "seine" Olympiade. Natürlich mit Glanz und Gloria. Doch der Glanz ist seitdem geschwunden.

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An diesem Bassin wurde damals gerudert. Heute zeigt der verfallene Steg, dass nach dem Sport nichts kam.

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So sieht Kajak-Sport aus. Oder präziser: So sieht eine Kajak-Sportstätte aus, die 8 Jahre nicht gepflegt wurde.

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Beachvolleyball, das sind zwei Mann oder Frau pro Mannschaft, die sich im weichen Sand gegenüber stehen: Spannung pur - in Rio 2016 bei den Damen sogar mit dem goldenen Ende für Deutschland. Von Spaß und Freude ist das Gelände in Peking heute weit entfernt. Immerhin werden einige Zentren der Olympischen Spiele von Peking noch genutzt, zum Beispiel das "Vogelnest", ein großes Stadion.

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Nur der Hund hat noch Freude am ehemaligen Baseball-Feld nahe Peking.

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Olympia, war da mal was? Diese Frage hängt über den Resten der Kajak-Bahn.

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In Sarajewo fanden 1984 die olympischen Winterspiele statt. Seitdem sind die Jahre und ein Bürgerkrieg über die Sportstätten hinweggefegt.

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Die Bobbahn nahe dem Berg Trebevic? Sieht aus wie eine verlotterte Regenrinne.

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Immerhin haben Mountainbiker ihre Freude an der verfallenen Infrastruktur.

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Und so wird das Gelände immerhin noch genutzt. Allerdings gewiss nicht so, wie von den Planern gedacht.

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Am Berg Igman liegen die Skisprungschanzen. Heute sind sie nur noch ein Betonmonument der Vergänglichkeit.

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In diesem Unterstand saßen die Punktrichter, die den Skisprung beobachteten. Während des Bürgerkrieges war er ein Beobachtungsposten für die Artillerie.

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Sarajevo: Wo früher die Zuschauer saßen, wächst heute das Gras.

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