Dick, dicker, am dicksten Das sind die Auto-Stars der Detroit Motor Show

Auf der Detroiter Automesse fahren die Autobauer gerne Größeres vor: Auch diesmal stehen frisch renovierte Pickup-Modelle und SUVs im Rampenlicht. Mercedes spielt das Dicke-Backen-Spiel gekonnt mit, VW setzt auf eine Limousinen-Neuauflage. Bei Elektroautos lässt ein US-Traditionshersteller aufhorchen - mit einer Ankündigung.
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Chevrolet Silverado: Um 4 Zentimeter länger, bis zu 200 Kilogramm leichter - General Motors fuhr in Detroit die Neuauflage seines mindestens 5,2 Meter langen Pickup-Bestsellers Silverado vor. Hinterbänkler dürfen sich über acht Zentimeter mehr Beinfreiheit freuen. Ordern lässt sich der Pickup lmit sechs verschiedenen Motorisierungen - neben fetten Achtzylindern auch mit Dreiliter-Dieselmotor. Bis zu einem Fünftel weniger Sprit soll der neue Silverado schlucken, verspricht GM.

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Ford Ranger: Eine Nummer kleiner ist Fords wichtigste Neuvorstellung, die Neuauflage des Midsize-Pickups Ranger. Sein Äußeres erinnert an den großen Bruder F150, der seit Jahrzehnten die US-Neuzulassungen anführt. Auch der Ranger ist gute fünf Meter lang, mit seinem 2,3-Liter Benziner aber etwas sparsamer motorisiert und günstiger als der F150. Punkten soll der Ranger mit zahlreichen Assistenzsystemen - unter anderem mit einem Totwinkel-Assistenten, der auch den Bereich neben einem angehängten Trailer erfasst.

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Mercedes G-Klasse: Eine fette Show legte auch Mercedes in Detroit hin. In einem ehemaligen Theater präsentierten die Stuttgarter die Neuauflage ihres Kult-Geländewagens G-Klasse - mit Arnold Schwarzenegger als Stargast. Da setzte sogar Daimler-Chef Dieter Zetsche einen breiten Cowboyhut auf. Äußerlich sieht die neue G-Klasse genauso kantig aus wie ihre Vorgänger, doch innen ...

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... ist der im österreichischen Graz gefertigte Geländegänger ganz auf der Höhe der Zeit. Auf Wunsch lässt sich der Gelände-Brocken mit unzähligen Assistenzsystemen, belüfteten Sitzen und zwei Riesen-Displays ordern. Nobles Oberklasselimousinen-Ambiente gibt’s also künftig auch im Offroad-Dino. Die Geländegängigkeit soll darunter nicht leiden, preislich liegt er - wie der Vorgänger - oberhalb von 100.000 Euro.

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Jeep Cherokee: Die Fiat-Chrysler-Marke Jeep stellt in Detroit ihren facegelifteten Cherokee auf die Drehteller. Die Amerikaner haben die kantige Frontpartie optisch etwas entschärft, zudem werden die Motoren etwas sparsamer. Bei deutschen Händlern ist der aufgefrischte Geländegänger in der zweiten Hälfte 2018.

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Ford Mustang Bullitt: Für den Dicke-Hose-S-Auftritt hat Ford nun ein Spezialmodell parat: Den Sportwagen Mustang Bullitt, benannt nach dem Film mit Steve McQueen. Auf den Markt kommt er nur in den USA - in den Farben "Dark Highland Green" und "Shadow Black", sein Fünfliter-Achtzylinder-Motor leistet 475 PS. Bei so viel PS-Seligkeit ging fast unter, dass Ford bis 2022 über 11 Milliarden Dollar in Batterie- und Hybridautos investieren will.

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BMW X2: Den Brückenschlag zwischen Coupé und SUV versuchen die Münchner mit dem X2, den sie in Detroit präsentieren: Die Bodengruppe stammt vom X1, allerdings der X2 etwas kürzer und das Dach etwas flacher. Im März 2018 startet der Wagen in Europa - zu Preisen ab 39.200 Euro.

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Audi A7 Sportback: Die Ingolstädter fuhren am Lake Michigan die Neuauflage ihres Oberklasse-Fließheckfahrzeugs vor. Das Auto ist in Europa ab Februat erhältlich - in Deutschland wird er mindestens 68.000 Euro kosten. Die Herzen der Amerikaner soll der Wagen unter anderem mit seinem verbesserten Infotainmentsystem erobern - und einem Innenraum, der deutlich vom neuen A8 beeinflusst ist.

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VW Jetta: In Deutschland ist er ein Ladenhüter, in den USA ist der Jetta VWs meistverkauftes Modell. Darum gibt es jetzt eine Neuauflage der Limousine auf Basis der MQB-Plattform. Das Design des US-Jetta fällt coupéhafter und sportlicher als beim Vorgänger aus ...

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... die Assistenzsysteme sind besser vernetzt. In den USA setzt VW auf etwas einfachere Innenraum-Materialien - dafür liegt der Einstiegspreis von 18.545 Dollar merklich unter dem in Deutschlands üblichen VW-Preisniveau.

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