Der Schock von Nizza Die Spur der Verwüstung

In Nizza hat ein Attentäter mit einem Lkw zahlreiche Menschen überfahren, mindestens 84 starben. Frankreichs Präsident spricht von einem "terroristischen Charakter" der Tat - und verlängert den Ausnahmezustand im Land.
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Am Donnerstagabend sind in Nizza Dutzende Menschen getötet worden, Frankreichs Präsident François Hollande sprach von einem "terroristischen Charakter" des Angriffs: Ein Lkw-Fahrer war mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gerast.

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Dieser weiße Lastwagen war auf der berühmten Promenade des Anglais am Strand von Nizza in die Menschenmenge gerast - an der Windschutzscheibe sind zahlreiche Einschusslöcher zu erkennen. Der Attentäter wurde von der Polizei erschossen.

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Laut Innenminister Bernard Cazeneuve starben mindestens 80 Menschen, weitere Passanten seien teils schwer verletzt worden. In Nizza waren am Donnerstagabend zahlreiche Menschen auf den Straßen unterwegs, um den französischen Nationalfeiertag zu zelebrieren.

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Doch statt feiernden Menschen waren am Abend vor allem Polizisten in den Straßen von Nizza zu sehen. Am Nationalfeiertag wird jedes Jahr der Erstürmung des Pariser Bastille-Gefängnisses am 14. Juli 1789 gedacht, die als Beginn der Französischen Revolution gilt.

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Menschen laufen mit erhobenen Händen über eine Straße in Nizza, die Einsatzkräfte sind in Alarmbereitschaft. Kurz nach der Attacke hatte es Gerüchte über eine Geiselnahme gegeben, diese bestätigten sich jedoch nicht.

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Auch Fahrzeuge rund um den Anschlagsort wurden kontrolliert. Die Hintergründe sind noch unklar, die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft in Paris hat die Ermittlungen übernommen.

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Weltweit haben Politiker mit Bestürzung auf den Anschlag reagiert. Der Asien-Europa-Gipfel in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator begann mit einer Schweigeminute - vorne rechts ist Kanzlerin Angela Merkel zu sehen. "Es ist ein trauriger Tag für Frankreich, Europa und uns alle hier in der Mongolei", sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk.

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Dieses Foto entstand vor dem Anschlag in Nizza: Mit einem Feuerwerk wurde in der französischen Stadt der Nationalfeiertag zelebriert. Inzwischen hat Präsident François Hollande eine Sitzung der für Sicherheit und Verteidigung zuständigen Minister anberaumt. Das Sicherheitskabinett soll am Freitag um 9 Uhr zusammenkommen.

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Hollande wandte sich noch in der Nacht zu Freitag an die Medien: "Wir müssen alles tun, um die Geißel des Terrorismus zu bekämpfen", sagte er.

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Innenminister Cazeneuve wird in Nizza von Reportern umringt. Die Polizei habe "in einer sehr gefährlichen Situation einen Terroristen ausschalten können", sagte er.

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Nizza am Freitagmorgen: Der AFP-Journalist Robert Holloway ist als Tourist in der Stadt und erlebte den Anschlag als Augenzeuge. Der Lastwagen sei "mit vollem Tempo auf die Leute zugerast", die gerade nach Hause gehen wollten, berichtet er. "Die Leute haben geschrien, es war das absolute Chaos."

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Schauplatz des Terrors: Die Promenade des Anglais in Nizza wird von Palmen gesäumt. Am Tag nach den Anschlägen ist der Strand nahezu menschenleer.

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Eingehüllt in weiße Decken, steht ein Mann an der Promenade. Auf dem Asphalt liegt zusammen gekehrter Müll.

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Am Tatort sichern Polizisten, im Hintergrund flattert Absperrband. Auf der mehrspurigen Straße liegen gelbe Schilder mit Zahlen, die zur Markierung von Positionen dienen.

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Der Lkw, mit dem der Attentäter den Massenmord beging, ist von Kugeln zersiebt. Forensiker mit weißen Schutzanzügen suchen im Führerhaus nach Spuren. Der Lkw-Fahrer war nach bisherigen Erkenntnissen ein franko-tunesischer Mann, der 1985 in Nizza geboren wurde.

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Der Mann soll den 19 Tonnen schweren Lkw vor ein paar Tagen gemietet haben. Der Attentäter war nach bisherigen Erkenntnissen wegen Gewaltdelikten der Polizei bekannt. Im Fahrzeug fand sich sein Ausweis.

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Auf der Straße patrouillieren am Freitag Polizisten, Absperrgitter markieren die Grenze zum Fußweg. Staatspräsident Hollande sagte, man gehe bisher von einem Einzeltäter aus. Es gebe keine Hinweise auf Komplizen.

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Ein Kinderfahrrad liegt am Straßenrand vor einem Ampelpfahl, vor dem Bordstein liegt ein schwarzer Stöckelschuh.

Foto: ANNE-CHRISTINE POUJOULAT/ AFP
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Verlassene Kinderkarren an der Promenade: Offenbar haben Mütter in größter Hast den Platz verlassen, als der Attentäter den Lkw in die Menge steuerte.

Foto: Alberto Estevez/ dpa
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