Es ist nicht so, wie Sie denken Warum Michael Jacksons Ranch noch immer nicht verkauft ist

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Vor beinahe einem Jahr kam die Neverland Ranch des früheren Pop-Superstars Michael Jackson auf den Immobilienmarkt.

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Der Preis, zu dem das mehr als 1000 Hektar große Anwesen mit dem 1200-Quadratmeter Hauptgebäude, Gästehaus, Pool, Tennisplatz und weiteren Extras angeboten wurde, betrug seinerzeit stolze 100 Millionen Dollar (rund 90 Millionen Euro).

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Der einstige Hausherr Michael Jackson, der "King of Pop", war im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren überraschend verstorben.

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Heute befindet sich das Neverland-Anwesen nach wie vor im Angebot. Und die Preisforderung lautet unverändert: 100 Millionen Dollar.

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Dass das Objekt bislang keinen Käufer gefunden hat, liegt allerdings amerikanischen Medien zufolge weder an der Immobilie noch an ihrem prominenten früheren Besitzer, der nicht unumstritten war. Jackson musste sich zeitweise wegen Vorwürfen des Kindesmissbrauchs vor Gericht verantworten, wurde allerdings 2005 davon freigesprochen.

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Vielmehr hat sich der Markt in diesem preislichen Topsegment der Luxusvillen Beobachtern zufolge stark abgekühlt. Wer 100 Millionen Dollar oder mehr für eine Immobilie verlange, müsse inzwischen vor allem eins mitbringen, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg: Geduld.

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Der Luxus-High-End-Markt in den USA sei nicht mehr, was er vor drei, vier oder fünf Jahren gewesen sei, zitiert Bloomberg einen Experten von der US-Immobilienplattform Zillow.com. "Der Markt hat wirklich an Tempo verloren, und es gibt nicht mehr so viele Milliardäre, die sich diese Häuser leisten."

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Dem Experten zufolge leidet das Geschäft unter fallenden Ölpreisen, Turbulenzen an den Börsen und Wechselkursschwächen. All das drücke auf die Stimmung der internationalen Klientel.

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Hinzu kommen bei der früheren Neverland Ranch, die heute Sycamore Valley Ranch heißt, drei Probleme: die Lage, die Lage und nochmal die Lage.

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Das Anwesen befindet sich im 1100-Seelen-Örtchen Los Olivos, etwa 200 Kilometer entfernt von den Superreichen des US-Showbusiness in Los Angeles. Und es hat ein weiteres Manko: Es gibt keinen Seeblick.

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Dem Bericht zufolge gibt es in den USA derzeit noch eine Hand voll weiterer Immobilien, die für 100 Millionen Dollar oder mehr angeboten werden - und alle dürften sie ähnlich lange auf Käufer warten müssen. Eine davon ist zum Beispiel die Playboy Mansion, in der Hugh Hefner, Gründer des Bunny-Magazins, einst berüchtigte Partys feierte.

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Das von Hefner nach wie vor bewohnte Anwesen wird für sagenhafte 200 Millionen Dollar offeriert.

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Auch an der Ostküste (im Bild: die berühmten Hamptons vor New York) ist mindestens eine Supervilla für ebenfalls 100 Millionen Dollar auf dem Markt. Laut Bloomberg wird auch jenes Objekt bereits seit 200 Tagen angeboten.

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