Neuer ICE 4 Leselampen am Ledersitz

Bunte Lichter, ergonomische Sitze und kostenloses WLAN für alle - die Neuheiten des ICE 4 in Bildern.
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Kante zeigen: Der neue ICE 4 hat eine eckigere Schnauze als sein Vorgänger. Doch nicht nur außen hat sich manches verändert.

Foto: Deutsche Bahn
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Licht an - und zwar farbig: Je nach Tageszeit leuchtet die Decke der ICE-4-Züge in unterschiedlichen Tönen, mal in Rot...

Foto: Maurizio Gambarini/ dpa
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...mal in Blau oder Grün. Dieses Foto zeigt gleich eine weitere Neuheit: die Fahrradständer. Doch Radreisende sollten sich nicht zu früh freuen. Es wird pro Zug nur acht dieser reservierungspflichtigen Stellplätze geben - an vielen Tagen im Jahr wird das sicher nicht genug sein.

Foto: TOBIAS SCHWARZ/ AFP
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Bei Bahnreisen mit Fahrrad handele es sich um ein "extremes Saisongeschäft", so eine Bahnsprecherin zu Spiegel Online. Darum habe man sich dafür entschieden, den ICE 4 mit nur acht Stellplätzen für Fahrräder auszustatten. Es sei eben ein "Kompromiss" zugunsten vieler Sitzplätze.

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In der Tat passen in den neuen ICE 4 mehr Fahrgäste als es bei den Vorgängern der Fall war: Bei einer Länge von knapp 350 Metern gibt es 830 Sitzplätze. Die Nummern sind seitlich ins Kopfteil der Rückenlehne eingearbeitet und befinden sich nicht mehr über den Sitzen wie bei früheren Modellen.

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Es gibt für Bahnreisende kaum ein wichtigeres Thema als die Beinfreiheit - übertroffen wohl nur von den Aspekten Pünktlichkeit und funktionierenden Klimaanlagen. Mehr Platz zum Ausstrecken verspricht die Bahn nun mit einem "ergonomischen Sitztyp", der für den ICE 4 neu entwickelt und bereits testweise in einzelnen Wagen der ICE-Bestandsflotte erprobt wurde. In die Sitzschale seien "Rückenlehnen integriert, die beim Verstellen nicht nach hinten, sondern in den Sitzrahmen gleiten". So kann man hoffen, seinen Mitreisenden nicht ganz so arg auf die Nerven zu fallen, wenn man ein Nickerchen machen möchte.

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Was es in der 1. Klasse schon länger gibt, wird nun auch in der 2. Klasse Standard: kostenloses WLAN.

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Immer wieder wird die Bahn dafür kritisiert, nicht genügend Stauraum für Koffer bereit zu halten. Zu Stoßzeiten ist auf den Gängen kein Durchkommen, weil dort geparkte Gepäckstücke den Weg versperren. Es bleibt abzuwarten, ob beim ICE 4 die Gepäckracks in den Großraumabteilen dem Bedarf der Reisenden gerecht werden. Einigermaßen geräumig wirkt immerhin dieses Kofferregal in der 1. Klasse.

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In der 1. Klasse ist die Leselampe in den Ledersitz integriert.

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Das Bordrestaurant bietet 22 Reisenden einen Sitzplatz.

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Die Bahn wirbt damit, den neuen ICE 4 besonders lichtdurchflutet gestaltet zu haben.

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Wandsticker und beklebte Tische: Im Familienabteil sollen sich die Kinder besonders wohl fühlen.

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Barrierefreies Reisen: Der ICE 4 verfügt über einen eingebauten Hublift, mit dem Rollstuhlfahrer in den Zug gelangen können. Außerdem gibt es höhenverstellbare Tische mit einer Servicetaste, über die das Bordpersonal gerufen werden kann.

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Die Deutsche Bahn sieht im ICE 4 einen "Nutzflächen-Champion", weil er auf einer Länge von 346 Metern 830 Sitzplätze bietet. Ein Viertel davon befindet sich in der ersten Klasse, die auf dem Foto zu sehen ist.

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Und so sieht es im Führerstand aus. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 werden erstmalig ICE-4-Züge im Regelbetrieb eingesetzt.

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Die vier Generationen des ICE: Vor 25 Jahren ging der ICE 1 (links) auf die Schiene, diesen Herbst soll der ICE 4 (rechts) in den Testbetrieb gehen.

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Die Höchstgeschwindigkeit des neuen ICE 4 liegt bei 250 km/h. Dieses Exemplar hat schon ein paar Kilometer abgerissen - unter anderem auf einer Brücke, die über den Main-Donau-Kanal bei Nürnberg führt.

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