Motorradmesse EICMA Mailänder Sehenswürdigkeiten

Die Motorradhersteller warten auf der EICMA-Messe mit Überraschungen auf: Ducati baut wüste Schlitten, BMW verkauft kleine GSen aus Indien und Piaggio feiert die erste elektrisch betriebene Vespa. Die wichtigsten Neuheiten im Überblick.
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Triumph Bobber: Die Engländer trauen sich was. Die neue Bobber wird ausschließlich als Solofahrzeug ausgeliefert und schmückt sich mit dem klassischen Traktorensitz - bei der Bobber allerdings in moderner und mehrfach verstellbarer Ausführung. Kein Hersteller hat den Heritage-Markt bisher so konsequent und mutig bedient wie Triumph.

Die Bobber hat den 2016 neu aufgelegten, flüssigkeitsgekühlten 1200 Kubik T120-Bonneville-Motor mit jeder Menge Drehmoment im unteren Drehzahlbereich. Hinzu kommen Ride-by-Wire mit zwei Fahrmodi, ein speziell entwickelter Bobber-Rahmen mit verstecktem Federbein und trotz der Old-School-Optik wohl ziemlich sportliche Fahreigenschaften.

Foto: Triumph
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Ducati 1299 Superleggera: Die 1299 Superlegeggera wird ohne Zweifel "Bike of the Show 2016" in Mailand. Der Super-Supersportler klotzt mit Superlativen und feinsten Komponenten: Die Elektronik stammt aus der MotoGP-Rennserie, Bremsen und Fahrwerk aus der Superbike-WM. Der Superquadro-Zweizylinder-Motor leistet serienmäßig 215 PS bei 11.000/min.

Die Summe der nötigen Assistenzsysteme, um die Maschine unter Kontrolle zu halten, ist gewaltig: unter anderem werden Traktionskontrolle, Drift-Assistent, Wheelie-Kontrolle, Schräglagen-ABS, Bremsassistent und Ducati Data Analyser von einer 6-Achsen-Inertial-Measurement-Unit (6D IMU) von Bosch gesteuert.

Die verwendeten Baustoffe ...

Foto: Ducati
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... machen das Ducati Superbike einzigartig unter den Serienmotorrädern: Der Rahmenvorbau, der Heckrahmen, die Einarmschwinge, die Räder und die Verkleidung sind komplett aus Kohlefaser - die Maschine bringt fahrbereit deswegen nur 167 Kilogramm auf die Waage.

Die 1299 Superleggera wird in einer limitierten Auflage von 500 Fahrzeugen gebaut. Nach Ducati-Angaben sollen schon mehr als die Hälfte der Bikes vorbestellt sein – zum Preis von allerdings noch unbestätigten 83.000 Euro.

Foto: Ducati
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Energica EsseEsse9 : Der italienische Hersteller Energica stellt in Mailand die Studie für ein weiteres Elektro-Superbike aus. Das Modell EsseEsse9 basiert auf der Technik der Energica Eve, die Rahmendaten sind identisch: üppiges Drehmoment des Elektromotors von 170 Nm, Reichweite im Eco-Modus um die 200 Kilometer, im Sportmodus um 80 Kilometer.

Interessant ist vor allem das Design: Energica hat versucht, mit offen zugänglicher Technik, eloxierten Aluminiumfrästeilen zur Hitzeableitung, gelochten Heckteilen, dem Rundscheinwerfer und dem Startnummernblech einen "Old School Customizing"-Effekt zu erzielen.

Foto: Energica
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Husqvarna Vitpilen 401: Gut Ding will Weile haben: Nachdem die Vitpilen 401 vor einem Jahr als Prototyp vorgestellt worden war, zeigt die KTM-Tochter Husqvarna in Mailand nun das serienreife Modell. Auf den Markt kommen soll das außergewöhnliche Motorrad im Frühjahr 2018.

Angetrieben wird die Vitpilen 401 ("Weißer Pfeil") von einem technisch eher unspektakulären Einzylindermotor mit 44 PS, aufsehenerregend ist dagegen die Optik: Bei dem konsequent nackten Bike gehen gewohnt kühle schwedische Designelemente und klassische Anleihen wie der Rundscheinwerfer eine ganz eigene und gelungene Symbiose ein.

Foto: Husqvarna
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Vespa Elettrica: Überraschung am Piaggio-Stand: Die Tochtermarke Vespa soll in der zweiten Jahreshälfte 2017 einen elektrischen Scooter auf den Markt bringen - also just mit der Technologie, um die der europäische Rollermarktführer bisher einen riesigen Bogen gemacht hat.

Zu Details wollte sich Piaggio nicht äußern, so weit nur: "Auch ein elektrische Vespa wird eine echte Vespa bleiben". Interessant ist allerdings schon der Fakt, dass mit Piaggio endlich einer der führenden Klein- und Großroller-Hersteller den elektrischen Antrieb ernsthaft in Angriff nimmt.

Foto: Piaggio
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ZERO DSR: Der amerikanische E-Bike-Hersteller ZERO betreibt auch für das Jahr 2017 Modellpflege, was bei der sich regelmäßig weiter entwickelten E-Technologie besonders wichtig ist: Das Premiumfahrzeug DSR fährt jetzt mit Permanentmagnetmotoren (IPM) mit höheren Temperaturschwellen und leistungsfähigeren Ampere-Controllern.

Konkret bedeutet das laut ZERO: ein um 19 Prozent höheres Drehmoment als im Vorjahr, bis zu 11 Prozent mehr Leistung, und mit 217 Kilometer die längste Autobahn/Stadt-Kombi-Reichweite bei serienmäßig hergestellten Elektromotorrädern.

Foto: Zero
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KTM 790 Duke Prototyp: Die Österreicher aus dem KTM-Werk in Mattighofen wissen genau, wie man jede sich bietende Nische auf dem Markt füllt: Zwischen der 690 Duke und der 1290 Super Duke R klafft eine Lücke beim wirtschaftlich interessanten 800 Kubik-Segment. Dafür wird nun die 790 Duke gebaut.

Der Protoyp in Mailand, der 2017 serienreif werden soll, wird angetrieben von einem brandneuen Reihen-Zweizylinder Motor mit etwa 800 Kubik. Angekündigt wurde auch ein sehr kompakter, ultraleichter Stahlrohrrahmen. Die hochwertigen Dämpfungs-Komponenten sind von der KTM-Tochter WP.

Foto: KTM
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Yamaha XSR900 Abarth: Bei dem in Mailand vorgestellten Sport-Heritage-Dreizylinder mit tiefem Stummellenker und Einsitzpolster arbeitet Yamaha mit dem bekannten italienischen Automobiltuner Abarth zusammen.

Mit Frontverkleidung, Kotflügel und Sitzabdeckung in Karbon, dem Wildledersitz und dem schwarzen Akrapovic-Enddämpfer ist die XSR900 Abarth als exklusives Sondermodell konzipiert: Gebaut werden nur 695 Stück, jedes Exemplar wird seitlich mit einer Produktionsnummer versehen. Registrieren kann man sich für eine XSR900 Abarth ab 17. Januar online.

Foto: Yamaha
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Yamaha T7 Prototyp: Die Yamaha T7 soll im Jahr 2018 die Nachfolgerin der kleinen Enduro XT600Z Ténéré werden. Aufgebaut wurde der Prototyp auf der Basis des 700 Kubik Reihenzweizylinder-Motors, der den Verkaufsschlager MT-07 antreibt. Optisch nimmt die T7 starke Anleihen an der Dakar-Wettbewerbs-Enduro von Yamaha.

Am Prototyp in Mailand fielen positiv auf: ein Aluminium-Tank, LED-Scheinwerfer, Federungselemente vom Hersteller KYB, Karbon-Teile und –Verkleidungen und ein spezieller Akrapovic-Auspufftopf.

Foto: Yamaha
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Suzuki V-Strom 250: Den Trend, großvolumige Erfolgsmaschinen zu schrumpfen, hat in Mailand auch Suzuki aufgegriffen: Die V-Strom 250 hat statt dem V2-Motor aus der großen 1000er V-Strom einen 248 Kubik Reihen-Zweizylinder mit 25 quirligen PS. Damit spricht sie junge Einsteiger schon einmal an.

Weitere Argumente für die kleine V-Strom-Enduro sind stattliche Optik, guter Windschutz, großer 17 Liter-Tank, aufrechte Sitzposition auch für längere Etappen und eine solide Grundausstattung selbst mit Steckdose für das Navi. Mit 17 Zoll-Rädern und Gussfelgen ist sie allerdings eher auf der Straße zuhause.

Foto: Suzuki
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KTM 1290 Super Duke R: KTM schleift seine Naked-Bike-Waffe, die 1290 Super Duke R, noch schärfer. Das in Mailand unter dem Namen "The Beast 2.0" vorgestellte Modell 2017 wird vom LC8-Zweizylinder-Motor mit 1301 Kubik und nunmehr 177 PS angefeuert.

Beim Fahrwerk wurde nachgebessert: Die WP-Gabel in Split-Bauweise mit getrennten Dämpfungskreisen besitzt jetzt härtere Federn und ein noch sportlicheres Setup. Optional können Käufer ihr Bike mit dem "Performance Pack" oder dem "Track Pack" weiter hochrüsten.

Foto: KTM
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Kawasaki Z900: Die neue Z900 ist eine Reminiszenz von Kawasaki an die berühmt-berüchtigte Kawa 900 Z1 -genannt "Frankensteins Tochter", die 1972 mit 230 km/h eine der schnellsten Serien-Motoräder und "Bigbikes" war.

Das Z900 Naked Bike hat einen 948-Kubik-Reihenvierzylindermotor mit 125 PS und einen neuen Leichtbaurahmen mit nur 13,5 Kilo Gewicht. Technisch hat es eine servo-unterstützte Anti-Hopping-Kupplung, ein programmierbaren Schaltblitz sowie drei Fahrmodi zu bieten. Die Z900 ist laut Kawasaki "Refined Raw", also von kultivierter Rohheit.

Foto: Kawasaki
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Kawasaki Versys-X300: Die X300 ist die Erweiterung der Versys-Familie in die umkämpfte 300er-Einsteiger-Klasse. Kawasaki bringt sich mit einer kleinen Reise-Enduro in Position; die Sitzposition mit dem breiten Lenker ist eher aufrecht, das hohe Windschuld betont den angestrebten Reisekomfort der Kawasaki Versys-X300.

Angetrieben wird die Versys-X300 von einem 296 Kubik-Reihenzweizylinder mit 39 PS; das Angebot an Zubehör ist opulent. Kawasaki bietet mit der Versys-X300 Urban und der Versys-X300 Adventure allerdings auch bereits zwei vorkonfigurierte Modell-Varianten an.

Foto: Kawasaki
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Triumph Street Scrambler: Die britische Scrambler, die ab Frühjahr 2017 im Schauraum stehen wird, geht bewusst Kompromisse ein: Sie ist sowohl für die Straße als auch für moderate Geländefahrten ausgelegt. Für Letzteres wird sie mit einem 19 Zoll-Vorderrad, langen Federbeinen und einer hochgelegten Auspuffanlage ausgerüstet.

Im Gegensatz zur Triumph Bobber wird bei der Street Scrambler der wassergekühlte Bonneville-Zweizylinder mit nur 900 Kubik verbaut. Er ist schwächer als der 1200 Kubik-Bruder, aber für den Führerschein A2 auf 35 KW drosselbar. Die Technik ist dagegen stark: Fahrmodi und abschaltbare Traktionskontrolle sind mit an Bord.

Foto: Triumph
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Honda CRF250 Rally: Nach mehreren Konzept-Studien wird in Mailand das kleine Honda Enduro-Bike, die CRF250 Rally, vorgestellt. Optisch ist das Fahrzeug eng an den 450er-Werksmaschinen für die Dakar-Rallye angelehnt; angetrieben wird es von einem flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Motor mit 25 PS.

Mit hohem Windschild, ausladender Verkleidung und einem 10 Liter-Tank ist es für längere Etappen gebaut; für die Sicherheit soll dasselbe Zweikanal-ABS, das an der aktuellen Großenduro Africa Twin verbaut wird, sorgen. Fürs Gelände ist das ABS am Hinterrad abschaltbar.

Foto: Honda
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Honda X-ADV: Ein sehr eigenwilliges Crossover-Modell hat Honda mit der X-ADV in Mailand an den Start gebracht: eine Mischung aus Enduro und Roller. Bei dem Bastard wird die Technik des Integra-Rollers mit seinem 745 Kubik-Reihenzweizylinder-Motor mit 55 PS bei 6250/min genutzt; das Fahrzeug wird ausschließlich mit Doppelkupplungsgetriebe DCT geliefert.

Gleichzeitig werden Teile und Design-Elemente der Africa Twin-Enduro verbaut: ein verstellbares Windschild, der konifizierte Lenker, die Handprotektoren und der Hauptständer erinnern wie das Cockpit an das Offroad-Modell. Wann im Jahr 2017 die X-ADV geliefert wird, ist noch offen.

Foto: Honda
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BMW R nineT Urban G/S: BMW hat ein weiteres Modell aus dem Baukasten nineT gezaubert: die Urban G/S. Sie ähnelt mit ihrer Fahrgebung, der roten Sitzbank, den Faltenbälgen an der Gabel, der Scheinwerfermaske und dem hohen vorderen Kotflügel verblüffend der Ur-Enduro R 80 G/S aus dem Jahr 1980.

Die Technik der R nineT Urban G/S hingegen ist neu: luftgekühlter Zweizylinder-Boxermotor mit 1170 Kubik und 110 PS. Neben dem serienmäßigen ABS kann die automatischen Stabilitätskontrolle ASC optional geordert werden. Auch auf Speichenräder kann umgerüstet werden.

Foto: BMW
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Scrambler Café Racer: Die Café Racer ist das sechste Modell in der Scrambler-Familie, die Ducati laut CEO Claudio Domenicali zu einer "komplett eigenen Fahrzeugmarke" ausbauen will. Für dieses Ziel könnte die hübsche und klassisch angehauchte Café Racer wichtig werden: Sie öffnet den bisherigen Surfer & Hipster-Brand für traditionelle Retro-Fans.

Die Café Racer in Black Coffee mit schwarzem Rahmen und goldenen Felgen hat stilgerecht Aluminium-Stummellenker, einen abgedeckten Sozius-Sitz und 17 Zoll-Räder. Der Antrieb ist der Desmodue Zweizylinder-L-Motor mit 803 Kubik und 75 PS.

Foto: Ducati
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Aprilia Dorsoduro 900: Weil die bisherigen Dorsoduro-V-Twin-Motoren die ab Januar 2017 gültigen Euro 4-Hürden nicht mehr schafften, stellt Aprilia auf der EICMA ein neues Zweizylinder-Aggregat und ein neues "Naked Fun Bike", die Dursoduro 900, vor.

Die Eckmarken: Der V2-Motor hat nun statt 750 exakt 896 Kubik Hubraum, er leistet jetzt 95,2 PS bei 8.750 U/min und hat ein maximales Drehmoment von 82 Nm. Die 900 hat eine neue Gabel bekommen; ebenfalls auf den letzten technischen Stand hat Aprilia die Bord-Elektronik gebracht. Interessant: Es gibt ein Drossel-Kit auf 35 KW für A2-Führerscheine.

Foto: Aprilia
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BMW HP4 Race: Die Vorstellung in Mailand zu Ende der BMW-Präsentation erinnerte verblüffend an Steve Jobs berühmte Apple-Ansage: "One more thing ..." Nur zeigte BMW dann mit der HP4 Race kein Smartphone, sondern einen "Versuchsträger" mit Reihenmotor, dessen tragender Hauptrahmen, Räder und Verkleidung aus Kohlefaser bestehen.

Zu möglicher Leistung, dem Gewicht und gar dem Preis wollte sich BMW nicht äußern - ins Angebot kommen soll eine handgefertigte Kleinserie der HP4 Race im zweiten Halbjahr 2017. Den Titel "Einziges Serienmotorrad mit Kohlefaser-Rahmen" durfte die Ducati 1299 Superleggera also nur einen Tag behalten.

Foto: BMW
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BMW G 310 GS Adventure Tourer: Der G 310 GS Adventure Tourer ist die zweite Maschine, die BMW zusammen mit dem indischen Partner TVS entwickelt hat und in Indien gebaut wird. Die 310 GS ist eine 1200er en Miniature: ein nahezu identischer Frontschnabel, der gleiche Höckertank, fast die gleichen Embleme und ebenfalls eine gestufte Sitzbank "Liebling, sie haben die GS geschrumpft."

Angefeuert wird die G 310 GS vom 313 Kubik-Einzylindermotor aus der Roadster G 310 R, er leistet hier ebenfalls 34 PS. Das Gewicht liegt bei 170 Kilo; die Federwege wurden verlängert. Zubehör gibt es reichlich, allerdings keine gespeichten Räder.

Foto: BMW
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Scrambler Desert Sled: Mit dem Wüstenschlitten („Desert Sled“) hat Ducati seine erste wirklich geländegängige Scrambler gebaut: Der Zweizylinder-L-Motor mit 75 PS sitzt in einem verstärkten Rahmen mit langer Hinterradschwinge, der Weg des Federbeins ist auf 200 mmm gewachsen. Hinzu kommt ein 19 Zoll-Vorderrad und eine Sitzhöhe auf 860 mm.

Bei der Vorstellung in Mailand erinnerte die Optik und Kompaktheit der Desert Sled - trotz des relativ hohen Gewichts von 208 Kilo sofort an die Mutter aller Enduros: "Wow, das ist die würdige Nachfolgerin der alten XT, Gott hab sie selig!"

Foto: Ducati
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Multistrada 950: Ducati erweitert die erfolgreiche Reiseenduro-Modell-Linie nach unten: Die Multistrada 950 wird vom Testastretta-Zweizylinder-Motor mit 937 cm³, der 113 PS bei 9.000/min leistet, angetrieben. In Sachen Ausstattung allerdings steht die "kleine Multi" den 1200er Modellen in Nichts nach: ABS, Traktionskontrolle und vier Fahrmodi sind serienmäßig.

Bei der Front-Optik orientiert sich die Multistrada 950 stark an der 1200er Ausführung. Die Radgröße 19 Zoll vorne, die schmal konturierte Sitzbank, das Auspuffdesign und die Schwinge hingegen hat die 950 von der Multistrada Enduro geerbt.

Foto: Ducati
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