Mittler in der Krise Der neue Euro-Gruppenchef Dijsselbloem

Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem wird an diesem Montag neuer Chef der Euro-Gruppe. Damit steht er künftig im Zentrum der Euro-Rettung. Genau da also, wo die Interessen etwa von Deutschland und Frankreich aufeinanderprallen.
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Neuling: Der künftige Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem wurde erst vor zwei Monaten niederländischer Finanzminister. Ebenfalls im November 2012 nahm er erstmals an einer Sitzung der Euro-Gruppe teil. Zuvor war Dijsselbloem vor allem in der Bildungspolitik zuhause.

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Lückenbüßer: Das Amt des "Mister Euro" übernimmt Dijsselbloem von Jean-Claude Juncker (r.) weniger aufgrund seiner Qualifikation, als vielmehr, weil zuvor andere Kandidaten der Reihe nach ausgesiebt wurden.

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Vorgänger: Der bisherige Euro-Gruppen-Chef Juncker aus Luxemburg hinterlässt große Fußstapfen. Er übte das Amt acht Jahre lang aus - mit Energie und Beharrlichkeit, aber nicht selten auch mit viel Humor.

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Spaßvogel: Im März 2012 etwa ging Juncker spaßeshalber dem spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos an die Gurgel

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Unterstützer: Dijsselbloem dürfte als Konsolidierer und Vertreter einer soliden Finanzpolitik ganz auf der Linie der Bundesregierung mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (r., CDU) liegen

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Skeptiker: Der französische Finanzminister Pierre Moscovici (vorne links) äußerte noch Ende vergangener Woche Vorbehalte gegen Dijsselbloem

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: Auch zu Mario Draghi (r.), Präsident der Europäischen Zentralbank, braucht Dijsselbloem künftig einen guten Draht

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