Nervöse Superreiche Milliardäre horten so viel Cash wie lange nicht

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Die Liquiditätsquote, die Milliardäre rund um den Globus halten, ist so hoch wie lange nicht. Die Beratungsgesellschaft Wealth-X, die sich auf Informationen über Superreiche spezialisiert hat, hat eine Cash-Quote von 22,2 Prozent gemessen, den höchsten Wert, seit das Unternehmen sich mit dieser Klientel beschäftigt.
Laut Wealth-X nehmen Superreiche vom Schlage eines Warren Buffett (r.) oder eines Bill Gates (vorn im Bild) "Geld vom Tisch" angesichts zahlreicher Unsicherheiten in der Weltwirtschaft. Sprich:

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Den Milliardären ist die weltwirtschaftliche Lage sowie die Situation an den Börsen angesichts beispielsweise einer schwächelnden Volksrepublik China sowie eines bevorstehenden Brexit offenbar nicht geheuer. Sie halten einen Großteil ihres Vermögens daher lieber in bar.
Sobald die Bewertungen an den Aktienmärkten auf attraktivere Level zurückgekehrt seien, dürften nach Ansicht der Analysten allerdings auch die vermögenden Käufer wieder an die Börse kommen.

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Insgesamt können sich die Milliardäre laut Wealth-X kaum beklagen. 2015 stieg ihre Zahl weltweit um 6,4 Prozent auf 2473, schreibt die Gesellschaft in ihrem soeben publizierten "Billionaire Census 2015-2016" - ein Rekordwert.

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Das Vermögen dieser Superreichen legte im gleichen Zeitraum um 5,4 Prozent auf 7,7 Billionen Dollar zu, was ebenfalls einen Rekord darstellt.

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Den stärksten Zuwachs an Superreichen gab es laut Wealth-X zuletzt in der Region Asien-Pazifik, wo es binnen eines Jahres viermal mehr neue Milliardäre gab als etwa in Amerika.

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Insgesamt verfügen Milliardäre wie Amazon-Gründer Jeff Bezos jetzt über 3,9 Prozent des privaten Haushaltseinkommens weltweit, so Wealth-X. Im vergangenen Jahr hatte die Gesellschaft noch exakt 4 Prozent gemessen.

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